Vor Kurzem hatten wir die besondere Ehre, erneut das Magazin des Ostfriesischen Landesmuseums Emden besuchen zu dürfen. Für uns als Reenactment-Gruppe sind solche Termine von unschätzbarem Wert, denn historische Authentizität entsteht nicht allein durch Literatur oder Abbildungen – sie lebt auch vom Studium erhaltener Originale.
Während unseres Besuchs erhielten wir die Möglichkeit, ausgewählte Stücke aus der Sammlung aus nächster Nähe zu untersuchen. Mehrere Objekte wurden sorgfältig fotografiert und vermessen, um ihre Maße, Formen und Details für zukünftige Rekonstruktionen festzuhalten. Besonders beeindruckend war, dass wir auch Exponate betrachten durften, die der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind.
Gerade im Bereich der Bewaffnung und Ausrüstung ist die Arbeit am Original unerlässlich. Nur durch das genaue Vermessen und Dokumentieren historischer Stücke können möglichst originalgetreue Nachbildungen entstehen, die unserem Anspruch an eine wissenschaftlich fundierte Darstellung des Dreißigjährigen Krieges gerecht werden.
Wir möchten uns herzlich beim Team des Ostfriesischen Landesmuseums Emden für das entgegengebrachte Vertrauen, die freundliche Betreuung und die Möglichkeit bedanken, mit diesen einzigartigen Zeugnissen der Geschichte arbeiten zu dürfen. Solche Kooperationen zwischen Museen und Living-History-Gruppen leisten einen wichtigen Beitrag zur Erforschung und lebendigen Vermittlung unserer Geschichte.
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die diesen Besuch ermöglicht und begleitet haben. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen.
VIVA SANTA MARIA!
