Werde Hand­wer­ker!

Wer­de Hand­wer­ker!

Du betreibst ein Hand­werk, das es so auch schon im 17. Jahr­hun­dert gege­ben hat oder möch­test eines erler­nen? Dann rei­he Dich bei uns ein und lebe Dein Hob­by im his­to­ri­schen Rah­men aus!

Das Drech­seln von nütz­li­chen Gegen­stän­den aus Holz, Stri­cken von Strümp­fen, Anfer­ti­gen von Feu­er­werks­ge­gen­stän­den oder kunst­vol­le Gra­vie­ren von Metall­tei­len, sind nur Bei­spie­le für die viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten die Frei­zeit in unse­rem Lager zu ver­brin­gen und wah­re Publi­kums­ma­gne­te. Ob zusätz­lich zu Dei­ner Sol­da­ten­dar­stel­lung oder als Voll­zeit­hand­wer­ker, in unse­ren Rei­hen hast Du die Mög­lich­keit ein­zig­ar­ti­ge Gegen­stän­de für Dich und Ande­re anzu­fer­ti­gen. Per­so­nen jeden Alters und Geschlechts kön­nen ein Hand­werk aus­üben oder erler­nen. Beson­ders für weni­ger mobi­le Per­so­nen, denen eine Teil­nah­me am mili­tä­ri­schen Leben nicht mög­lich ist, eig­net sich die Rol­le des Hand­wer­kers besonders.

Ausrüs­tung
Aus­rüs­tung

Zunächst benö­tigst Du natür­lich Klei­dung im Stil des 17. Jahr­hun­derts. Für Frau­en besteht die­se aus Hemd, Mie­der, Rock, Wams, Strümp­fen, Halb­schu­hen und Kopf­be­de­ckung. Män­ner klei­den sich mit Hemd, Hose, Strümp­fen, Halb­schu­hen, Wams oder Über­hemd und Kopf­be­de­ckung. Je nach Hand­werk, das Du Aus­üben möch­test, benö­tigst Du die Uten­si­li­en hier­für im Stil der frü­hen Neuzeit. 

“Schmied”, Haus­buch der Men­del­schen Zwölf­brü­der­stif­tung, Nürn­berg, 1606

Aufwand

Auf­wand

Als Hand­wer­ker, der in unse­rem Lager sein Kön­nen zeigt, darfst Du den Besu­chern Rede und Ant­wort ste­hen und ihnen erklä­ren, was genau Du machst. Ein soli­der Grund­stock an Hin­ter­grund­wis­sen zu Dei­ner Tätig­keit sind hier­bei nicht ver­kehrt. So Du noch kein Hand­werk beherrschst und ein zu Dir pas­sen­des erler­nen möch­test, hel­fen wir Dir ger­ne hier­bei. Auch bei der Anschaf­fung oder Anfer­ti­gung von Uten­si­li­en für Dein Hand­werk oder Dei­ne Beklei­dung hel­fen wir ger­ne. In unse­ren Regi­ments­werk­stät­ten kön­nen wir alles hier­für nur erdenk­li­che anfer­ti­gen, wobei Du ger­ne unter­stüt­zend mit­wir­ken darfst und so etwas über Mate­ri­al­kul­tur der frü­hen Neu­zeit lernst. Sobald Du Mit­glied in unse­ren Rei­hen wirst, erhältst Du zudem unse­re Gui­des zur Aus­rüs­tung, in wel­chen noch­mal genau erläu­tert ist, was Du alles benö­tigst. Unter dem Punkt “Publi­ka­tio­nen” im Menü Dar­stel­lung fin­dest Du mehr hier­über. 

Hinter­grund

Hin­ter­grund

Das Kriegs­ge­rät der Arme­en der frü­hen Neu­zeit wur­de enor­men Bean­spru­chun­gen aus­ge­setzt und muss des­halb regel­mä­ßig repa­riert, gewar­tet oder neu ange­fer­tigt wer­den. Klei­ne­re Arbei­ten an ihrer per­sön­li­chen Aus­rüs­tung konn­ten Sol­da­ten selbst durch­füh­ren. Aber auch Sol­da­ten, die vor dem Kriegs­dienst ein Hand­werk erlern­ten, waren mit der Aus­übung die­ses im Feld­la­ger gefragt. Vor allem das schwe­re Gerät der Artil­le­rie, ihre vie­len Wägen, Gerä­te und Schanz­werk­zeu­ge benö­tig­ten viel Unter­hal­tungs­auf­wand, wes­halb in die­ser Trup­pen­gat­tung Hand­wer­ker mit­ge­führt wur­den. Wie J. Heil­mann beschreibt, ver­fügt eine Artil­le­rie­ein­heit unter dem Dänen­kö­nig Chris­ti­an IV. über fol­gen­de Handwerker:

  • 1 Zim­mer­meis­ter mit 6 Knechten
  • 1 Wag­ner mit 2 Knechten
  • 1 Meis­ter­schmidt mit 6 Knechten
  • 1 Meis­ter­schlos­ser mit 1 Knecht
  • 1 Har­ni­ceur, der die Wagen schmiert mit 1 Knecht

Impres­sio­nen unse­rer Hand­wer­ker

Impres­sio­nen unse­rer Handwerker