Militär

Formationen

Die militärische Geschichte des 16. und 17. Jahrhunderts hat seine Bedeutung mit der „militärischen Revolution“, durch die aus dem Mittelalter mit kleineren Armeen, die riesigen napoleonischen Armeen des 18. Jahrhunderts entstanden, erhalten. Der technische Fortschritt der Handfeuerwaffen und das taktische Wissen hatte die Bedeutung der schweren mittelalterlichen Kavallerie reduziert, festigte die Bedeutung der Artillerie auf dem Schlachtfeld und positioniert die Infanterie als Hauptstreitmacht in der Armee.

Schlacht am Weißen Berg 1620, Pieter Snayers

Spanische/Burgundische/Katholische Ordonnanz

Als bedeutendste Neuerung bildeten die Spanier zwischen 1534 und 1536 Tercios, rund 3000 Mann starke Kampfverbände. Dabei war ein anfänglich aus acht Kompanien bestehendes Pikenier-Geviert von einer tiefgestaffelten „Hecke“ aus zwei Kompanien Musketieren und/oder Arkebusieren umgeben. Die Musketiere/Arkebusiere standen im Feuerkampf mit der gegnerischen Infanterie und wurden von den Pikenieren insbesondere vor anreitender Kavallerie gedeckt. Das spanische Tercio wurde die neue Infanterie-Einheit der Könige von Spanien, die die Feuerkraft der Arkebuse (später der Muskete) mit der Pike zu kombinieren wussten. Die Tercio würden 200 Jahre lang die Elitetruppen der spanischen Monarchie bilden. Im Gegensatz zu anderen Truppen, kämpften sie nur für einen Herren, den König von Spanien.

Der Begriff der spanischen Ordonnanz bezeichnet im eigentlichen die schachbrettartige, gestaffelte Aufstellung mehrerer Tercios (vier als Brigade, mindestens sieben als Doppelbrigade). Die Niederlage in der Schlacht von Rocroi 1643 gegen ein modernes französisches Heer läutete in Spanien das Abrücken von dieser starren Gefechtsordnung ein. Im Lauf der Zeit verlor der Anteil der Stangenwaffen gegenüber den Feuerwaffen mehr und mehr. 1704 wurde dem Wandel auch nominell Rechnung getragen, indem man die alten Tercios in moderne Regimenter transformierte.

Kaiserliche Truppen in Tercioformation bei der Schlacht von Nördlingen 1634

Niederländische Ordonnanz

Im Rahmen der oranischen Heeresreform entwickelten die vereinten Niederlande gegen Ende des 16. Jahrhunderts eine neue Gefechtsaufstellung, um vor allem die bei ihnen größere Zahl von Musketen besser einsetzen zu können. Die Musketiere wurden nun nicht mehr als Hecke um einen Gevierthaufen/ Tercio von Pikenieren gestellt, sondern beide Arten von Fußvolk in jeder Einheit nebeneinander. Gewöhnlich so, dass die Pikeniere in der Mitte standen und auf beiden Flügeln Musketiere und Arkebusiere.

Niederländische Truppen bei der Schlacht bei Nieuwpoort 1600

Schwedische Ordonnanz

Gustav II. Adolf entwickelte bereits vor seinem Eintritt in den Dreißigjährigen Krieg die niederländische Ordonnanz weiter. Das Fußvolk wurde nicht mehr so stark nach der Tiefe gestaffelt und die Musketiere wurden in selbständigen Formationen zwischen oder hinter, im Laufe der Zeit jedoch auch immer mehr vor den Pikenieren aufgestellt. Diese Änderung war möglich geworden durch technische Verbesserungen an der Muskete und die Einführung militärischer Ausbildung in Form ständigen Drills. 

Zugleich war sie durch das stetige Anwachsen der Zahl der Musketiere bei gleichzeitigem Schrumpfen der Pikenierzahl in den Heeren notwendig geworden. Eine Folge war die Zurückdrängung des Nahkampfs und ein immer weiter in den Vordergrund des Kampfes tretendes Feuergefecht. Den entscheidenden Angriff auf den, vom Geschütz- und Musketenfeuer geschwächten, Gegner führten nicht mehr die Pikeniere, die allmählich vom Schlachtfeld verschwanden, sondern die Reiterei.

Schwedische Ordonanz bei der Schlacht von Jankau 1645

Zusammenfassung: Egal nach welcher Ordonnanz nun gekämpft wurde, die Musketiere und Pikeniere mussten einen gleichen Ausbildungsstand vorweisen. Dies ist mit einer Beschreibung der Vorgänge zu erreichen.

Bereits kurz vor diesem Krieg wurden verschiedene Handbücher über militärische Drills und Handhabung (Wallhausen, Lavater, de Gheyn) publiziert. Eine gleiche und immer wieder aufgefrischte Ausbildung gewährleistete eine funktionierende Einheit. Mehrmals reformiert, u.a. von Moritz von Oranien und von Gustaf II. Adolf ergab sich ein effizienter und praktischer Drill der verschiedenen Waffengattungen.

 


Dienstränge im Militär

Die Rangordnung der beteiligten Armeen des Dreißigjährigen Krieges waren nicht einheitlich. Selbst innerhalb einer Armee gab es verschiedene Rangstufen und Streitereien, wer nun den höheren Dienstrang besaß, sind historisch belegt. Bestes Beispiel ist die Rivalität der Generäle Bernhard von Sachsen-Weimar und Gustaf Horn bei der Schlacht von Nördlingen 1634.

Ideale Rangordnung einer Kompagnie nach Wallhausen, Kriegskunst zu Fuß 1615, S. 31:

Titel, Rang Funktion
Capitain / Hauptmann  
Leutenampt Stellvertreter des Hauptmanns
Fähnderich ohne „Commendament“
Feldweibel / Chergant ist auch Fourier
Capitain des Armes Bewaffnung, Pulver etc.; Krankenversorgung
Corporal der Gefreyten Schutz des Fähnderichs
Corporal  
Landspassat Stellvertreter des Corporals
Gefreyte  
Leibschützen Schutz des Hauptmanns
Trommelschläger, Spielleute ohne „Commendament“
Schreiber  
Feld-Scherer  
Profoß

Die Dienstränge der kaiserlichen Armee im XVII. Jahrhundert, aus Schreiber, Georg: Raimono Monteciccoli. Feldherr, Schriftsteller und Kavalier, Graz, Styria-Verlag, 2000

    • General-Lieutenant (als Stellvertreter des Kaisers)
    • General-Feldmarschall
    • General
    • Feldmarschall-Lieutenant
    • General-Wachtmeister (oder Generalfeldwachtmeister)
    • Obrist
    • Obristlieutenant
    • Obristwachtmeister (oder Obristfeldwachtmeister)
    • Hauptmann (bei den Kürassieren Rittmeister)
    • Lieutenant
    • Cornet (Fähnrich)
    • Wachtmeister
    • Feldwebel
    • Korporal
    • Gefreiter
    • Gemeiner (bei den Kürassieren „Einspänner“, d.h. ohne Dienerschaft)
    • Der Volontär (Freiwillige) aus hoher Familie konnte gleich den Offizieren und dem Wachtmeister Diener und Roßknecht haben. nach:
    •  

Beispiel für eine Prima Plana einer Ausschuss Kompagnie (Bürgerwehr) anhand der Kronacher Musterungsliste vom 9.Juli.1627, aus Beaufort-Spontin Christian, Harnisch und Waffe Europas, München 1982, S. 12

Ausschuss-Compagnie zu 300 Mann:

    • 1 Hauptman
    • 1 Leütenamdt
    • 1 Fendrich
    • 1 Veldwaibel
    • 1 Führer
    • 1 Gefreiter Corporal
    • 6 Corporales
    • 1 Musterschreiber
    • 1 Veldtscherer
    • 3 Trommelschleger
    • 1 Pfeüffer
    • 20 Gefreite

 „Unterabteilungen hatten als Stellvertreter als Chargen die Korporale, auch Rottmeister genannt, deren Stellvertreter die ‚Landspassaten’ waren, und endlich die Gefreiten.“

Rangordnung der Reichsarmada, aus „Jan von Wert“ Helmut Lahrkamp Seite 205 

Rang     Schwedisch
Generalleutnant (kaiserlich) Oberbefehlshaber des Heeres    
  Stellvertreter des Generalleutnant    
Feldmarschall Korpsführer    
Feldmarschall-Leutnant Stellvertreter der Feldmarschälle im Range   Generalleutnant
Generalfeldzeugmeister Generale der Kavallerie und Artillerie, General der Infanterie gab es noch nicht    
Generalwachtmeister In der bayerischen Armee hatten die Generalkriegskommissare Generalwachtmeisterrang   Generalmajor
Obrist Obristinhaber der Regimenter    
Obristleutnant Stellvertreter des Obrist    
Obristwachtmeister Unterster Rang der Stabsoffiziere    
Kapitänleutnant oder Rittmeister bei der Kavallerie Kommandeur der Leibkompanie des Obrist    
Hauptmann Führer einer Musketier- oder Dragonerkompanie Lahrkamp S. 206  
Rittmeister Führer einer Reiterkompanie    
Leutnant Stellvertreter des Hauptmann oder Rittmeister    
Kornett Reiterei    
Fähnrich Fußvolk   Ohne Befehlsgewalt
Wachtmeister      
Feldwebel      
5 Corporale bei jeder Kompanie
Gemeine, Reiter, Musketier, Spieser, etc.

  


Artillerie

Abhandlung zu Rangstufen, Organisation und Aufbau der Artillerie des Dreißigjährigen Krieges, Walter Schinzel-Lang M.A. © 01.2011

Abrichtung der Artillierknechte, Jaques Callot, 1635

Grundsätzlich ist zu unterscheiden ist zwischen der Feldartillerie und der eigentlichen Artillerie, auch „Artilley“ oder „Arckeley“ genannt. Erstere waren nach schwedischem Vorbild kurze „Vierpfünder, auch für Kartätschenschuß von bester Wirkung, von denen je zwei jedem Regiment beigegeben waren“ (Freytag, S. 28). Die Feldartillerie war also keine eigene Waffengattung, sondern gehörte zum Fußvolk, das heißt, “der größte Teil der Geschützmannschaft waren kommandierte Infanteristen“ (Freytag 29). Auch Johann von Nassau redet deutlich der leichteren Feldartillerie das Wort, „dan wan man mit einer musquetten einen kerlen thot schießen könnte, so thete man ja närrisch …, daß man eine carthau darzu nehme.“ (Nassau, S. 664)

Der Duc de Rohan (S. 319) betont in einem eigenen Kapitel seines kriegstheoretischen Werkes die große Bedeutung der Artillerie („c’est pourquoy auiourd’huy l’Artillerie est une chose essentielle à une armée“), die er jedoch völlig ins Fußvolk integriert: „Der Artillerie wurde ihre Aufgabe, in der Feldschlacht den Einbruch der Infanterie vorzubereiten, vorgezeichnet und dem Fußvolk Begleitgeschütze leichten Kalibers beigegeben.“ (Frauenholz, S. 53) Die Geschützmannschaften für diese Begleitgeschütze, also die Feldartillerie, kamen sicherlich hauptsächlich aus den Reihen der Musketiere, da diese ja schon Erfahrung mit Feuerwaffen hatten. Und sie behielten daher wohl auch ihre gewohnte Rangordnung bei.

Die eigentliche Artillerie mit ihren großkalibrigen Belagerungsgeschützen („Stücken“) verstand sich noch zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges weniger als militärische, denn als handwerklich-gildenhafte Organisation, die sehr wohl auf eine Abgrenzung vom gemeinen Fußvolk bedacht war. Erst gegen Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Artillerie als eine Waffengattung als Bestandteil der stehenden Heere organisiert. In Frankreich wurde erst 1721 ein eigenes Artillerieregiment eingerichtet (Zedler, Band 2, Sp. 1728). Während des Dreißigjährigen Krieges also „war die Artillerie noch immer weit entfernt davon, eine eigene Waffengattung zu sein. Nach wie vor war sie eine für sich bestehende Zunft von Fachleuten, ohne feste Organisation und ohne eine den übrigen Truppenteilen entsprechende Ordnung; mit einem Wort, eine eher bunter Haufen.“ (Allmayer-Beck, S. 112).

Trotz dieser selbst gewünschten Sonderstellung wurde zumindest versucht, der Artillerie eine dem Militär ähnliche Organisationsstruktur zu geben, da man ohne entsprechende Hierarchie doch nicht auskam. So finden sich bei kriegswissenschaftlichen Autoren der Zeit natürlich auch Angaben zur Rangordnung bei der Artillerie.

Heilmann (S. 54-55) bezieht sich auf ein Memoire zur Reorganisation der dänischen Armee unter König Christian IV (regierte von 1588 bis 1648) und schreibt, folgende „Artilleriebedienten waren erforderlich:

    • 1 General
    • 1 Generallieutenant
    • 1 Zeugmeister oder Commissär, der die Rechnungen führt,
    • 1 Oberzeugwart oder Oberconstabel, unter dessen Befehl die Büchsenmeister und Handlanger stehen,
    • 1 Zeugschreiber,
    • 9 Zeugdiener, die lesen und schreiben können,
    • 9 Conducteurs oder Pulvermacher,
    • 9 Pulverfaßmacher oder Binder,
    • 63 Pionniers, mit 1 Capitain und 2 Corporalen, um neue Wege zu machen,
    • 3 gute Ingenieurs, denen jedem 2 Werkmeister zugestellt sind,
    • 3 Batteriemeister,
    • 6 Edelleute vom Geschütz,
    • 1 Wagenmeister,
    • 1 Geschirrmeister,
    • 1 erfahrener Brückenmeister mit 6 Knechten und Seefahrern,
    • 3 Feuerwerker mit 6 Knechten,
    • 3 Petardiere, die wohl erfahren sind und man am besten in Frankreich findet, jedem 2 Diener,
    • 3 Minirmeister, jedem 1 Knecht,
    • 1 Quartiermeister,
    • 1 Pfennigmeister,
    • 1 Zimmermeister mit 6 Knechten,
    • 1 Wagner mit 2 Knechten,
    • 1 Meisterschmidt mit 6 Knechten,
    • 1 Meisterschlosser mit 1 Knecht,
    • 1 Harniceur, der die Wagen schmiert mit 1 Knecht,
    • 1 Barbier mit 2 Knechten,
    • 1 Profoß mit 2 Trabanten und 1 Knecht,
    • 1 Scharfrichter.“

Dieses Personal wird wohlgemerkt benötigt für eine Artillerieeinheit, die über „6 Falkonetts zu 3 Pfund, 6 doppelte Falkonetts zu 6 Pfund, 6 Feldstücke zu 12 Pfund, 12 halbe Karthaunen zu 24 Pfund, 6 ganze Karthaunen zu 48 Pfund, 3 Mörser zu8 Zoll im Diameter“ verfügen sollte. (Heilmann, S. 54)

Es wird auch deutlich, dass zu dieser Zeit Artillerie und „Genietruppen“, heute würde man sagen, Pioniere, noch keine getrennten Einheiten waren: zu einer Artillerieabteilung gehörte alles, was für Transport, Unterhalt, und Bedienung der Geschütze und des militärischen „Feuerwerks“ notwendig war. Heilmann wird bei der Beschreibung einer Artillerieeinheit („Trupp oder Abtheilung“) etwas konkreter und listet diese auf:

„Das Personal bestand aus einem Hauptmann, 2 Lieutenants, 4 Wegbereiter, … 2 Feuerwerksmeister, 2 Petardiers und einem Geschützmeister.“ (Heilmann, S. 59)

Leonhart Fronsperger hatte aber bereits die Artillerie ebenso wie Fußvolk und Kavallerie in die Reihe „aller Ämpter, so in ein gewaltigen Heerzug gehören“ aufgenommen und beschreibt die Ordnung der „Arckeley“so (3. Buch, f. 82): „Feldzeugmeister, Sein Lieutenant, Pfenningmeister der Arckeley, Zeugwart, Schantzmeister, Geschirrmeister, Schantzbauwren Hauptmann, Profoß der Ackeley, Pulffer hüter, Zeugdiener, Büchssenmeister, Feldtschärer der Arkelley, Die Schneller“. An anderer Steller erwähnt er noch einen „Schneller Zeugmeister“ als Vorgesetzten der Schneller (Fronsperger 3. Buch, f. 90).

Diese Funktion wiederum wird bei Zedler so erklärt: „Schneller sind Handarbeiter bey der Artillerie, die den Feuerwerckern und Canoniers an die Hand gehen, die Stücke helffen auf- und abbringen.“ (Zedler, Bd. 35, Sp. 565)

Über einhundert Jahre später sind bei Wilhelm Dilich schließlich Kanoniere und Pioniere offenbar bereits getrennt, da in seiner Rangordnung ausschließlich Positionen erwähnt sind, die mit der eigentlichen Artillerie, wenn auch im weiteren Sinne, also einschließlich der „Feuerwerker“, zu tun haben:

„General-Zeugmeister, Obrist-Lieutenant, Zeugmeister, Zeug-Lieutenant, Zeugwart, Zeugdiener, Feuerwerker, Büchsenmeister, Schneller“ (Dilich, S. 226)

Aus verschiedenen Stellen geht hervor, dass der „Zeugmeister“ rangmäßig direkt über dem „Zeug-Lieutenant“ steht, daher also durchaus mit dem „Hauptmann“ des Fußvolks gleichgesetzt werden kann.

Hieraus und aus dem oben Ausgeführten ließe sich also eine Rangstufen-Ordnung für die Artillerie im Vergleich zum Fußvolk wie folgt ableiten:

    • Schneller – Kanonier, Soldat
    • Schnellermeister – Gefreyter
    • Büchsenmeister, Feuerwerker – Corporal
    • Zeugdiener (Zeugknecht, Stückknecht) – Wachtmeister
    • Zeugwart (Stückwart, Constabel) – Feldweibel, Sergeant
    • Oberzeugwart (Oberstückwart, Ober-Constabel – Fähnrich, Sous-Lieutenant
    • Zeug-Lieutenant (Stück-Lieutenant)– Lieutenant
    • Zeugmeister (Stückmeister) – Hauptmann
    • Feldzeugmeister – Major

Auch Zedler macht deutlich, welche Bedeutung die Artillerie im Militärwesen der (frühen) Neuzeut erhalten hat, denn „man kann unmöglich einen Platz angreifen, wenn man nicht mit Artillerie versehen, und wenn eine im Felde stehende Armee nicht Artillerie hätte, würde sie schwerlich wider eine andere, so damit versehen, bestehen können.“ (Zedler Bd. 25, Sp. 927) Allerdings verlangen die damit zusammenhängenden Aufgaben von den Artillerie-Offizieren einiges ab, nicht nur taktische oder strategische Kenntnisse, sondern mehr noch Fähigkeiten, die man heutzutage eher von einem Ingenieur erwarten würde. Es werde verlangt, „daß ein Officier unterrichtet seyn müsse von dem Ertz, dessen Vermischung und Temperamente, von der Gestalniß, von seinem Calibre, von seinen Laveten, von was Holtze sie seyn muß, wie man sie müsse führen, … wie man Batterien soll versichern, sowol vor dem Geschütze des Feindes, als vor die Ausfälle, was vor Raum man zu seinen Carthaunen haben müsse … u.s.w.“ (Zedler, Bd. 25, Sp. 928)

Also prüfe ein jeder sich redlich, so er diese Laufbahn einzuschlagen gedenkt!

LITERATUR

    • Allmeyer-Beck, Johann Christoph und Erich Lessing: Die kaiserlichen Kriegsvölker: Von Maximilian I. bis Prinz Eugen, 1479-1718. München 1978
    • Dilich, Wilhelm: Krieges-Schule. Frankfurt/Main 1689.
    • Frauenholz, Eugen von: Das Gesicht der Schlacht. Taktik und Technik in der deutschen Kriegsgeschichte. Stuttgart o.J. (1938)
    • Freytag, Gustav: Bilder aus der deutschen Vergangenheit. Dritter Band. Aus dem Jahrhundert des großen Krieges (1600-1700). 33. A. Leipzig 1920
    • Fronsperger, Leonhart: Von Kayserlichem Kriegsrechten. Frankfurt/Main 1566
    • Heilmann, J.: Das Kriegswesen der Kaiserlichen und Schweden zur Zeit des dreißigjährigen Kriegs Leipzig und Meißen 1850
    • Nassau-Siegen, Johann von: [Die Heeresreform der Oranier] Das Kriegsbuch (um 1600). Werner Hahlweg (bearb., hg.), Wiesbaden 1973
    • Rohan, Henri Duc de: Le Parfaict Capitaine. Paris 1686
    • Zedler, Johann Heinrich: Grosses vollständiges Universallexicon aller Wissenschaften und Künste. Leipzig 1731-54

 

Tross und Lager

Etwa eine Million Soldaten hatten die Kriegsparteien in Summe während des Dreißigjährigen Krieges unter Waffen und diese mussten auch versorgt und unterhalten werden. So hatte zum Beispiel ein Heer von 40.000 Mann einen täglichen Verbrauch von:

    • 800 Zentner Brot(1 Zentner = 50kg)
    • 450 Zentner Fleisch(etwa 100-120 Ochsen)
    • 120.000 Liter Bier

Ein so starkes Heer legt am Tag etwa 6 Kilometer, höchstens bis zu 10 Kilometer zurück.

Einer militärischen Einheit, die während des Dreißigjährigen Krieges unterwegs war, folgte ein Tross (auch Bagage genannt), der personell genau so stark oder sogar noch stärker als die Soldaten war. Bei der Schlacht von Zusmarshausen am 17. Mai 1648 war der Tross der Bayerischen Armee sogar 4 mal so stark wie die kämpfenden Einheiten. Dies war für die Bayerischen Truppen sehr hinderlich. Die gleiche Erfahrung machte auch Jan von Werth als er mit seiner Armee (zu ihr gehörte auch das Regiment Johann Wolf) 1636 in Frankreich einfiel. Sein Tross war doppelt so stark wie seine kämpfenden Einheiten, was die bewegliche Kampfführung sehr hinderte.

Im Tross einer Streitmacht von 40.000 Soldaten ziehen zudem etwa 20.000 Pferde, Rinder, Schafe und Ziegen mit, die täglich etwa 160 Hektar Weideland kahl fressen. Zum Tross gehörten vor allem die Familien der Soldaten, dazu kamen Handwerker, Ärzte, Marketender, Feldgeistliche, Logistiker und Ingenieure (nicht überall waren ausgebaute Straßen vorhanden) und auch Flüchtlinge, Marodeure und Prostituierte. Dieser zivile Anhang wurde vom Hurenwaibel verwaltet. Die Hauptaufgabe des Trosses bestand in der Versorgung der Soldaten.

  

 


Nationalitäten 

Als „großer Krieg“ und Einbindung verschiedenster europäischer Staaten, die Regimenter in ihren Heimatgefilden warben, brachte der Dreißigjährige Krieg Menschen unterschiedlichster Nationen in unsere Heimat. Welche Nationalitäten in verschiedenen Regimentern kämpften möchten wir hier anhand der Beispiele des Regiments Bartel (vormals Johann Wolf) sowie dem Fremdenregiment Gil de Haes zeigen:

Die landsmannschaftliche Zusammensetzung des Dragonerregiments Bartel (vormals Regiment Johann Wolf, dann Regiment Creutz)

Land/LandschaftAnzahlProzent
Böhmen121,72
Brabant20,28
Burgund20,28
Deutschland63290,67
England10,14
Flandern40,57
Frankreich91,29
Irland10,14
Italien60,86
Lothringen101,43
Luxemburg20,28
Niederlande20,28
Polen40,57
Schweden10,14
Schweiz20,28
Spanien10,14
Ungarn20,28
Wallonien40,57
Gesamt697100

Musterungsliste des Dragonerregimentes Bartel vom 20. Dezember 1648. Quelle „Die Bayerische Kriegsorganisation in der zweiten Hälfte des Dreißigjährigen Krieges“ von Cordula Kapser.

Das Bayerische Regiment Gil de Haes gliederte sich 1647 nach der Nationalität wie folgt:

    • 534 Deutsche
    • 218 Italiener
    • 15 Franzosen
    • 24 Lothringer
    • 43 Burgunder
    • 26 Griechen
    • 54 „Polacken“
    • 5 Ungarn
    • 51 „Chapoleten“
    • 2 Kroaten
    • 1 Irländer
    • 11 Spanier
    • 1 Sizilianer
    • 2 Schotten
    • 14 Böhmen
    • 15 Türken und 18 Dalmatiner

Das Regiment Gil de Haes war ein Fremdenregiment. 

Der Durchsatz mit verschiedenen Nationalitäten war bei den meisten Regimentern in der Bayerischen und Kaiserlichen Armee nicht ganz so groß. Jedoch schreibt Cordula Kapser in Ihrer Arbeit “ Die Bayerische Kriegsorganisation in der zweiten Hälfte des Dreißigjährigen Krieges“ dass durchschnittlich moderate 10 – 20% aller Geworbenen in den bayerischen Regimentern Ausländer waren.

 


Einheiten

Als Nebenprodukt unserer Bemühungen zur Forschung um Johann Wolf entsand eine weitere Auflistung mit Einheiten, die im Dreißigjährigen Krieg kämpften. Es kann zu Mehrfachnennungen kommen, da Einheiten über längere Zeit im Einsatz standen und bei verschieden Schlachten und von verschiedenen Quellen genannt werden. Zu Beginn des Dreißugjährigen Krieges wurde die Bezeichnung „Fähnlein“ noch genannt, im Laufe des Krieges verschwand sie aber. Der Begriff „Landsknechte“ wurde so gut wie gar nicht verwendet. Stadtdefentionen (Bürgerwehr) hatten die Bezeichnung „Ausschuss“, z.B. Ausschusscompagnie.

LandEinheitWaffengattungNameQuelleSeiteBemerkung
BayrischRegimentDragonerWolfJan von Werth – Helmut Lahrkamp93/177Creutz wechselt mit Jan von Wert 1647 zu den Kaiserlichen. Sein Regiment bleibt bei der Bayerischen Armee. Obrist Bartl erhält nun das Regiment.
BayrischRegimentKavallerieNeu-WerthJan von Werth – Helmut Lahrkamp931639 mit dem Regiment Werth zusammen gelegt. S. 121
BayrischRegimentKavallerieNeuneckJan von Werth – Helmut Lahrkamp93 
BayrischRegimentKavallerieFalloisJan von Werth – Helmut Lahrkamp93 
BayrischRegimentKavallerieStubenvoll, Horst vonJan von Werth – Helmut Lahrkamp93 
BayrischRegimentKavallerieLothringenJan von Werth – Helmut Lahrkamp93 
BayrischRegimentKavallerieGaylingJan von Werth – Helmut Lahrkamp93 
BayrischRegimentKavallerieWartenbergJan von Werth – Helmut Lahrkamp93 
BayrischRegimentKürassierKolbJan von Werth – Helmut Lahrkamp121/137 
BayrischRegimentKavallerieWerthJan von Werth – Helmut Lahrkamp121 
BayrischRegimentKavallerieMercy, Casper vonJan von Werth – Helmut Lahrkamp121Stellvertreter: Obristlt. Coselki, da C. von Mercy bei Kempen gefangen
BayrischRegimentKavallerieHerzog Ulrich von WürttembergJan von Werth – Helmut Lahrkamp152ab der Schlacht von Jankau März 1645
BayrischRegimentKavallerieLöwensteinJan von Werth – Helmut Lahrkamp121/137Ab etwa 1642 Kürassierregiment La Pierre
BayrischRegimentInfanterie?SchaumburgJan von Werth – Helmut Lahrkamp148Garnison Offenburg
BayrischRegimentKavallerieGuschenitz, CoselkiJan von Werth – Helmut Lahrkamp177 
BayerischRegimentInfanterieHaslangJan von Werth – Helmut Lahrkamp71 
BayerischRegimentInfanterieGoldJan von Werth – Helmut Lahrkamp93/136Oberst Hans Ulrich Gold, ehemals beim Alt-Pappenheim Regiment
BayerischRegimentInfanteriePappenheimJan von Werth – Helmut Lahrkamp93 
BayerischRegimentInfanterieWahlJan von Werth – Helmut Lahrkamp93 
BayerischRegimentInfanterieRedettiJan von Werth – Helmut Lahrkamp93 
KaiserlichRegimentInfanterieHendersonJan von Werth – Helmut Lahrkamp93 
KaiserlichRegimentInfanterieBaur von WyseneckBiographie des Georg Friedrich Holtz zu Niederholz Generalfeldzeugmeister  
KaiserlichRegimentInfanterieSalzburgisches Fußregiment MountaigneBiographie des Georg Friedrich Holtz zu Niederholz Generalfeldzeugmeister  
KaiserlichRegimentKavallerieEppJan von Werth – Helmut Lahrkamp137 
KaiserlichRegimentKavallerieLamboyJan von Werth – Helmut Lahrkamp93 
KaiserlichRegimentKavallerieMetternichJan von Werth – Helmut Lahrkamp93 
KaiserlichRegimentKavallerieSperreuterJan von Werth – Helmut Lahrkamp93 
KaiserlichRegimentKavallerieIsolaniJan von Werth – Helmut Lahrkamp93 
KaiserlichRegimentKavallerieBeygottJan von Werth – Helmut Lahrkamp93 
KaiserlichRegimentKavallerieDraghiJan von Werth – Helmut Lahrkamp93 
KaiserlichRegimentKavallerieGeleenJan von Werth – Helmut Lahrkamp118 
KaiserlichRegimentKavallerieGissenburgJan von Werth – Helmut Lahrkamp118 
KaiserlichRegimentKavallerieCabaJan von Werth – Helmut Lahrkamp118 
KaiserlichRegimentKürassierPhilipp von der BeeckJan von Werth – Helmut Lahrkamp143 
KaiserlichRegiment MandelslohJan von Werth – Helmut Lahrkamp143 
KaiserlichRegiment Graf Philipp von WaldeckJan von Werth – Helmut Lahrkamp143 
KaiserlichRegiment Graf NassauJan von Werth – Helmut Lahrkamp143 
WeimarerischRegimentInfanterieHatsteinJan von Werth – Helmut Lahrkamp  
FranzösischRegimentInfanterie?MazarinJan von Werth – Helmut Lahrkamp137Eine Einheit, die zum größten Teil aus kriegsgefangenen Spanier bestand. Bei Tuttlingen 24.11.1643 vernichtet
FranzösischRegimentKavallerieReiteregiment de GassionBiographie des Georg Friedrich Holtz zu Niederholz Generalfeldzeugmeister  
FranzösischRegimentKavallerieLeibregiment TurenneJan von Werth – Helmut Lahrkamp154 
FranzösischRegimentKavallerieTracyJan von Werth – Helmut Lahrkamp154 
BraunschweigRegimentKavallerieLeibregiment z. PferdSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentKavallerieHermann Otto StyrumSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentKavallerieHeinrich Wilhelm EschweySmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentKavallerieNikolaus PflugSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentKavallerieMengersheimSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentKavallerieWilhelm JasonSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentKavallerieCaspar WinterSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentKavallerieJoachim CarzpoSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentKavallerieFleckensteinSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentKavallerieJohann VelmedeSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentKavallerieThilo Albrecht UslarSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentKavallerieFriedrich Wilhelm VitzthumSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentInfanterieLeibregiment z. FußSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentInfanterieKnyphausenSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentInfanterieYsenburgSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentInfanterieSachsen-LauenburgSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentInfanterieLöwensteinSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentInfanterieCarpzoSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BraunschweigRegimentInfanterieKöchlerSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentKavalleriePappenheim-HerberstorffSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentKavallerieEynatten (einschl. Kroatenkomp. Riz)Smid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentKavallerieMaestroSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentKavallerieWürzburgSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentKavallerieErwitteSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentKavallerieFürstenbergSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentKavallerieLinteloSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentKavallerieDesfoursSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentKavallerieCratzSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentKavallerieSalzburger FreikompanienSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentInfanterieSchmidSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentInfanterieZollernSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentInfanterieHerlibergSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentInfanterieHaimhausenSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentInfanterieMortaigneSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentInfanterieWürzburgSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentInfanterieFürstenbergSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentInfanterieHerberstorffSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentInfanterieSalzburger FreifähnleinSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
BayrischRegimentInfanterieAnholtSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
KurkölnRegimentKavallerieNievenheimSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
KurkölnRegimentKavallerieNerssenSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
KurkölnRegimentInfanterieFreifähnleinSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
SpanischRegimentKavallerieGaucherSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
SpanischRegimentKavallerieSpanische Freikompanien unter CordobaSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
SpanischRegimentKavallerieDon Felipe de SylvaSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
SpanischRegimentInfanterieTercia BucquoySmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
SpanischRegimentInfanterieTercia SpinelliSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
SpanischRegimentInfanterieTercio VerdugoSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
SpanischRegimentInfanterieTercio FuggerSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
SpanischRegimentInfanterieTercio CordovaSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
SpanischRegimentInfanterieCriechingisches FreifähnleinSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
SpanischKompanieInfanterieObristenkomp. CampolattaroSmid/Lunyakov – Der tolle Halberstädter30Teilnahme an der Schlacht von Höchst 20.06.1622
KaiserlichRegimentInfanterieKaiserlich/Hochdeutsches Fußregiment WebelEngerisser/Hrncirik – Nördlingen 1634ab 185Oberst Anton Webel
KaiserlichRegimentInfanterieKaiserlich/Hochdeutsches Fußregiment Alt-SachsenEngerisser/Hrncirik – Nördlingen 1635ab 185Oberst Julius Heinrich, Herzog von Sachsen-Lauenburg, ab 1634 Wilhelm Markgraf von Baden
BayerischRegimentKavallerieLeibregiment WerthEngerisser/Hrncirik – Nördlingen 1636ab 185 
BayerischRegimentKavallerieKavallerierregiment KanischerEngerisser/Hrncirik – Nördlingen 1637ab 185Einzigstes Bayerisches Kroatenregiment
SpanischRegimentInfanterieSpanisches/Hochdeutsches Fußregiment SalmEngerisser/Hrncirik – Nördlingen 1638ab 185Oberst Wilhelm Salentin, Graf von Salm-Reiffenscheidt
SpanischRegimentInfanterieSpanisches/Hochdeutsches Fußregiment WurmserEngerisser/Hrncirik – Nördlingen 1639ab 185Oberst Erhard Wurmser von Fendenheim
SpanischRegimentInfanterieSpanisches/neapolitanisches Tercio ToraldoEngerisser/Hrncirik – Nördlingen 1640ab 185Maestre de Campo Gaspare Toraldo de Aragon, marchese di Tola
KaiserlichRegimentInfanterieKaiserlich/Hochdeutsches Fußregiment Leslie, ex Alt-SchauenburgEngerisser/Hrncirik – Nördlingen 1641ab 185Oberst Walter Leslie
BayerischRegimentInfanterieBayerisches Fußregiment Fugger, ex Alt-TillyEngerisser/Hrncirik – Nördlingen 1642ab 185General Ottheinrich Fugger
SchwedischRegimentInfanterieInfanterieregiment HastverEngerisser/Hrncirik – Nördlingen 1646  
SchwedischRegimentInfanterieInfanterieregiment BrandensteinEngerisser/Hrncirik – Nördlingen 1647  
SchwedischRegimentInfanterieInfanterieregiment WittgensteinEngerisser/Hrncirik – Nördlingen 1648  
         

Kroatische/Ungarische Regimenter, die 1637 gegen Hessen kämpften:

Leibregiment IsolaniGraf Johann Ludwig Isolani
Regiment Corpus (Corpes)Marcus von Corpes
Regiment LudwigPerwast, genannt Ludwig
Regiment Budiani (Potiani) 
Regiment Beygott 
Regiment Menihardt  
Regiment BlaskewitzLorenz Blaskewitz
Regiment RajikowitzNicolaus Rajikowitz
Regiment Tischler (Trago) 
Regiment Ungarn 
Regiment Forgasz (Forgasch) 
Aus Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 von Christian Kodritzki Seite: 70
 

Korps des Grafen von Nassau-Dillenburg im April 1637

Fürstl. Hessisches Leibregiment
Stechenberger Regiment
Wolf von Todenwarth
Leibregiment Oberstleutnant Bünau
Regiment Oberstwachtmeister Stummel
Quelle: Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 von Christian Kodritzki Seite: 170