Johann Wolf

Vom Soldat zum Obrist und Regi­ments­in­ha­ber

Johann Wolf – Vom Sol­dat zum Obrist und Regimentsinhaber

Hier erfährst Du mehr über sein Leben, die Vor­la­ge für unse­re Dar­stel­lung und das Regi­ment Johann Wolf

Leben des Johann Wolf

Johann Wolf (zeit­wei­se auch „Johann Wolff“) stammt aus einer bür­ger­li­chen Ingol­städ­ter Fami­lie. Gebo­ren wur­de er am 17.03.1605.

Vom Wesen glich er sei­nem Befehls­ha­ber, Vor­bild und Freund Jan von Werth. Sein mili­tä­ri­sches und tak­ti­sches Talent war sehr aus­ge­prägt. Er erkann­te sei­ne Vor­tei­le und griff den Feind an, wann immer sich die Gele­gen­heit ergab. Genau wie Jan von Werth war er, so gut es ging, um das Wohl sei­ner Sol­da­ten bemüht. Dies erklärt die Beliebt­heit die­ses jun­gen Offiziers.

Erst­mals als Obrist und Befehls­ha­ber des Dra­go­ner­re­gi­men­tes Werth wur­de er im Juni 1636 genannt. Er nahm am Frank­reich­feld­zug und dem Ein­fall in die Picar­die des Jan von Werth mit Erfolg teil und erhielt sein eige­nes Regi­ment. Ende 1636 stand das Dra­go­ner­re­gi­ment Wolf vor der Fes­tung Ehren­breit­stein bis die­se Ende Juni 1637 erobert wur­de. Ab Herbst 1637 gehör­te sein Regi­ment, immer noch im Heer des Feld­mar­schall-Leut­nants Jan von Werth, der Reichs­ar­ma­da unter Her­zog Karl von Loth­rin­gen an und kämpf­te gegen die Armee von Her­zog Ber­nard von Sachsen/Weimar und gegen die fran­zö­si­sche Armee. Beim zwei­ten Gefecht in der Schlacht von Rhein­fel­den (28.02. und 03.03.1638) wur­de Johann Wolf ver­wun­det und gefan­gen. Mit dem Obrist Neuneck wur­de er in der Fes­tung Ben­feld im Elsaß ver­wahrt. Im Juli 1639 aus­ge­tauscht, führ­te er Ver­hand­lun­gen zum Aus­tausch von Jan von Werth gegen den schwe­di­schen Gene­ral Gus­taf Horn. Auch führ­te er sofort wie­der sein Regi­ment im Kampf gegen den Feind am Rhein. 1640 besetz­te er Spey­er und erober­te Land­au und Ger­mers­heim. Dar­auf wur­de er zum Schutz von Aschaf­fen­burg abberufen.

1641 lag er mit sei­nem Regi­ment am baye­ri­schen Unter­main. Er selbst hat­te in Aschaf­fen­burg Quar­tier, sein Regi­ment lag auf­ge­teilt in eini­gen umlie­gen­den Ort­schaf­ten. Auf­ge­teilt war sei­ne Ein­heit wie folgt:

    • eine Kom­pa­nie in Steinheim
    • eine Kom­pa­nie in Seligenstadt
    • eine Kom­pa­nie in Obern­burg (8 Rei­ter davon sol­len in Möm­lin­gen im Quar­tier gele­gen haben)
    • eine Kom­pa­nie in Klingenberg
    • eine Kom­pa­nie in Miltenberg
    • eine Kom­pa­nie in Lohr

Bald nach­her fin­den wir ihn als Erobe­rer von Ober­ur­sel. Wäh­rend des Gefech­tes bei Lied­berg am 24.09.1642 ret­te­te er Jan von Werth das Leben. Zu Beginn der Schlacht von Tutt­lin­gen (24.11.1643) erober­te er mit sei­nem Dra­go­ner­re­gi­ment und den Mus­ke­tie­ren des Obris­ten Gold die gesam­te fran­zö­si­sche Artil­le­rie und lei­te­te den Sieg ein. Fer­ner zeich­ne­te er sich in der Schlacht von Frei­burg am 03. und 05.August 1644 aus. Gefal­len ist Johann Wolf am 21.11.1644 beim Sturm auf Bens­heim. In der Jakobs­kir­che in Adels­heim kann ein Epi­taph von ihm besich­tigt wer­den. Bei sei­nen Tod war Johann Wolf ver­hei­ra­tet. Wei­te­re Fami­li­en­ver­hält­nis­se haben wir noch nicht erfor­schen können.

Geschich­te des Regiments

Beson­ders die Geschich­te zum Regi­ment Johann Wolf ist für uns von beson­de­rem Inter­es­se, wes­halb wir eigens hier­für eine For­schungs­grup­pe in unse­rem Ver­ein eta­blie­ren konn­ten. Hier möch­ten wir Euch die Ergeb­nis­se die­ser sowie eini­ge wei­te­re, die unse­re Hei­mat­re­gi­on betref­fen, vorstellen.

Her­kunft des Dra­go­ner­re­gi­ment Johann Wolf: Cron­bergs Kom­pa­nie, ab 1620 Leib­gar­de des baye­ri­schen Her­zog (ab 1623 Kur­fürst) Maxi­mi­li­an I.
Cron­berg­sches Dra­go­ner­re­gi­ment unter Befehl von Adam Phil­ipp Frei­herr, spä­ter Graf von Cron­berg [Cron­ber­ger, Kron­berg, Cron­burg, Cro­nen­berg] und Hohen­ge­rolds­eck. Am 3.8.1634 starb Cron­berg in dem von den Schwe­den wie­der auf­ge­ge­be­nen Regens­burg an der Pest. (Quel­le: Bernd War­lich, Der 30 jäh­ri­ge Krieg in Selbstzeugnissen)
Dann unter Befehl von Oberst­leut­nant Hans Chris­toph Ganß von Otz­berg (gefal­len am 20.08.1634)
Ab 28.08.1634 Leib­re­gi­ment Johann von Werth. Das Regi­ment wur­de Johann von Werth auf­grund sei­ner Ver­diens­te wäh­rend der Schlacht von Nörd­lin­gen vom baye­ri­schen Kur­fürs­ten verliehen.
163536 Dra­go­ner­re­gi­ment Johann Wolf

In fol­gen­der Datei fin­dest Du eine Zusam­men­fas­sung der wich­tigs­ten Ereig­nis­se zum Regi­ment: Zusammenfassung_Geschichte_RJW

Wir bedan­ken uns bei Herrn Chris­ti­an Kodritz­ki, der uns immer unter­stützt und mit sei­nem Fach­wis­sen wei­ter­hilft. Auch für die Mit­hil­fe von Axel Stolch möch­ten wir uns bedanken!

Alle hier auf­ge­lis­te­ten Anga­ben sind so gut wie mög­lich beleg­bar. Es kann jedoch anhand der unsi­che­ren Akten­la­ge immer vor­kom­men, dass eini­ge Anga­ben nicht 100% stim­men. Wenn Sie ande­re Quel­len und Fak­ten besit­zen, sind wir über eine Benach­rich­ti­gung sehr dankbar!

Regi­ments­stär­ke des Dra­go­ner­re­gi­ment Johann Wolf

Aus der „Baye­ri­schen Kriegs­or­ga­ni­sa­ti­on in der 2. Hälf­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges 1635 – 1645/46“ von Cor­du­la Kap­ser konn­te die Kriegs­stär­ke des Regi­men­tes her­aus­ge­fun­den werden:

Inter­es­sant ist die Zunah­me der Kriegs­stär­ke des Regi­men­tes. Die­se Zah­len stüt­zen sich auf Mel­dun­gen der Offi­zie­re, die aber auch nicht immer stimm­ten, da, je mehr Sol­da­ten gemel­det wur­den, umso mehr Sold und Ver­pfle­gung zuge­wie­sen wurde.

März 1639423 Mann
Novem­ber 16406 Kom­pa­nien 581 Mann, davon 294 berit­ten, 287 unberitten
16426 Kom­pa­nien 550 Mann
Dezem­ber 16426 Kom­pa­nien 580 Mann
Novem­ber 164318 Kom­pa­nien 1025 Mann
Janu­ar 16441090 Mann
Dezem­ber 164410 Kom­pa­nien 928 Mann
Novem­ber 1645Das Regi­ment wird nach dem Tode von Johann Wolf vom Obris­ten Johann Fer­di­nand Creutz über­nom­men. Die Stär­ke des Regi­men­tes wird mit 846 Mann in 10 Com­pa­nien gemeldet.Der Oberst Creutz wur­de Mit­te 1647 fah­nen­flüch­tig. Er wech­sel­te in kai­ser­li­che Diens­te, Das Regi­ment blieb baye­risch. Obrist Bärtl über­nahm das Regiment.
Juli 164710 Kom­pa­nien 723 MannDas Regi­ment stand jetzt unter dem Befehl von Obrist Johann Bartl , auch Bärtl, Bar­tel oder Bär­tel von Wen­dern (1605 – 7.10.1683
Febru­ar 1648852 Mann
Novem­ber 164810 Kom­pa­nien 689 MannDies war die letz­te Ein­tra­gung in die Stär­ke­lis­te der Bai­ri­schen Armee. Am 20. Dezem­ber 1648 wur­de noch eine Mus­te­rungs­lis­te erstellt. Wahr­schein­lich wur­de das Regi­ment danach auf­ge­löst. Aus „Kriegs­or­ga­ni­sa­ti­on der Baye­ri­schen Armee in der zwei­ten Hälf­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges“ von Cor­du­la Kapser

Per­so­nen im Regi­ment Johann Wolf

Durch unse­re For­schungs­ar­beit zu Johann Wolf und sei­nem Regi­ment konn­ten wir mitt­ler­wei­le eini­ge Per­so­nen, die im Regi­ment Johann Wolf kämpf­ten, belegen:

RangFami­li­en­na­meVor­na­meBemer­kungGefal­lenQuel­leBuchSeite
ObristWolfJohann21.11.1644 bei BensheimHel­mut LahrkampJan von Werth66
Oberst­leut­nantHeil­mannPhil­ippChris­ti­an KodtritzkiSta­Da
Haupt­mannGar­berN.1640 in der Chro­nik von Bie­tig­heim als Haupt­mann genanntDr. Bernd Wahrlich
Wacht­meis­terBer­linClau­tiStD.E8A 1372
Cor­po­ralSteinJohannStD.E8A 1372

Doku­men­te

“Auf­stel­lung der Trup­pen am 21. Febru­ar”, Unbe­kann­ter Autor, zeigt die Auf­stel­lung der Trup­pen vor der Schlacht von Rhein­fel­den. Der schwar­ze Pfeil rechts zeigt das Dra­go­ner­re­gi­ment Johann Wolf.
Kup­fer­stich der Schlacht von Rhein­fel­den, Mat­thä­us Meri­an, ver­öf­fent­licht 1670 in Thea­trum Europaeum
Die Schlacht oder der Über­fall bei Tutt­lin­gen am 24.11.1643, bei wel­chem Wolf gegen 1000 Duka­ten Beloh­nung die Erobe­rung der gesam­ten fran­zö­si­schen Artil­le­rie gelang, Mat­thä­us Meri­an, 1647
Aus dem Schrei­ben des Baye­ri­schen Feld­mar­schall Franz von Mer­cy an Kur­fürst Maxi­mi­li­an mit der Bit­te um die 1000 Duca­ten für die schlacht­ent­schei­den­de Erobe­rung der feind­li­chen Geschüt­ze. Quel­le: „Die Feld­zü­ge der Bay­ern in den Jah­ren 1643, 1644 und 1645 unter den Befeh­len des Feld­mar­schalls Franz Frei­her von Mer­cy“ von Johann Heil­mann 1851 
Der baye­ri­sche Gene­ral­feld­zeug­meis­ter Franz von Mer­cy schreibt am 25.02.1640 an den Obrist Johann Wolf mit Anord­nung zur Ein­quar­tie­rung sei­ner „Wolf­s­chen Dra­go­ner“ in Klin­gen­berg, Mil­ten­berg, Obern­burg und Seli­gen­stadt. Quel­le: „Was ein Seli­gen­städ­ter Mönch im Dreis­sig­jäh­ri­gen Krieg erleb­te – Die Chro­ni­ken des Leon­hard Walz 1631 – 1646“ 
Unter­schrift des Johann Wolf, der sich auch manch­mal Johann Wolff schrieb. Quel­le: „Sei­ten­wech­sel“ von Chris­ti­an Kodritzki

Peter Hagen­dorf, Johann Wolf und Churfranken

Nach Recher­chen in der aktu­el­len Aus­ga­be des Buches „Peter Hagen­dorf – Tage­buch eines Söld­ner“ von Jan Peters wur­den ver­schie­de­ne Berüh­rungs­punk­te ent­deckt, die sich auf das Regi­ment Johann Wolf und unse­re Hei­mat­ge­gend bezie­hen. Peter Hagen­dorf dien­te zu die­ser Zeit um Fuß­re­gi­ment Pap­pen­heim. Die­se Punk­te bedür­fen einer wei­te­rer Über­prü­fung. Die­ses Buch ist hier­für sehr zu emp­feh­len: Jan Peters “ Peter Hagen­dorf – Tage­buch eines Söld­ners aus dem Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg“ ISBN 978−3−89971−993−2 

Peter Hagen­dorf leg­te in 24 Jah­ren wäh­rend des 30 jäh­ri­gen Krie­ges eine Stre­cke von 22.400 km quer durch Euro­pa zurück. 
DatumOrtBemer­kungSei­te
Okto­ber 1631Aschaf­fen­burgLetz­te Datums­an­ga­be Sei­te 105 17. Sep­tem­ber in Leipzig106
1634Mer­gen­theim, Würz­burg, Karl­stadt, Gemün­den, GelnhausenMit dem roten Regi­ment der schwe­di­schen Armee108
19.11.1634Hei­del­berg. Wir waren 4 Regi­men­ter zu Fuß und 3 zu Pferd. Johann von Werth hat uns kommandiert.– even­tu­ell Bezug zum Regi­ment Johann Wolf ?110
1635Im Schwarz­wald– even­tu­ell Bezug zum Regi­ment Johann Wolf ?111
Okt./Nov. 1639Mit dem Regi­ment Gün­ther (vor­her Pap­pen­heim) im Rhein­gau gelegen– even­tu­ell Bezug zum Regi­ment Johann Wolf ?121
Mitte/Ende Dez. 1639In Aschaf­fen­burg gele­gen, dann nach dem Taubergrund– even­tu­ell Bezug zum Regi­ment Johann Wolf ?121
März 1640In Kro­nach122
etwa 14.11.1642Aschaf­fen­burg, über den Main nach Mil­ten­berg. Über den Oden­wald nach Bal­len­berg und Krautheim128
11.12.1644Auf­ge­bro­chen nach Baben­hau­sen, nach Klin­gen­berg am Main, nach Miltenberg,132
29.05.1645nach Aschaf­fen­burg133
Mit­te Mai 1646-über den Oden­wald nach Amor­bach, nach Mil­ten­berg, nach Klin­gen­berg, nach Obern­burg, nach Aschaffenburg133

Zeit­ta­fel Regi­ment Johann Wolf und unse­rer Heimatregion

DatumSchlag­wortStich­wortTextQuel­leSei­teAutor
17.03.1605WolfGeburtIn Ingol­stadt wird Johann Wolf, der sich zeit­wei­se auch „Wolff“ schrieb, gebo­ren. Er ent­stamm­te einem gut bür­ger­li­chen Geschlecht.Der 30 jäh­ri­ge Krieg in Selbst­zeug­nis­sen, Chro­ni­ken und ZeugnissenDr. Bernd Warlich
Okto­ber 1621Regio­nalIm Okto­ber 1621 quar­tiert sich ein baye­ri­sches Corps mit 2000 Mann, sowie kai­ser­li­che und spa­ni­sche Trup­pen im Raum Umstadt/Otzberg ein. Die Ves­te Otz­berg wird bela­gert und nach 3monatiger Bela­ge­rung kapi­tu­liert die Besat­zung unter Haupt­mann Juli­us von Damm im Janu­ar 1622.Otz­berg Burg – Fes­tung – Kaserne13Dr. Axel W. Gleue
20.01.1622Regio­nalAm 20. Janu­ar erstürm­ten die Bay­ern das Berg­schloß Otz­berg bei Groß­um­stadt und rück­ten unter Til­ly durch den Bach­gau den Braun­schwei­gern unter Her­zog Chris­ti­an entgegen.1900 Jah­re Obernburg106Leo Hef­ner
28.05.1622Regio­nalTil­ly hat sein Quar­tier in Mos­bach, daß er bald ver­ließ, um in Aschaf­fen­burg die weit und breit ein­zigs­te Main­brü­cke für sein Vor­rü­cken auf die ande­re Main­sei­te zu benutzen.1900 Jah­re Obernburg107Leo Hef­ner
24.06.1622Regio­nalVom 24. bis 30. Juni hat­te Til­ly sein Haupt­quar­tier in Seligenstadt1900 Jah­re Obernburg107Leo Hef­ner
18.03.1630Regio­nalDer regie­ren­de Graf Phil­ipp Moritz von Hanau-Mün­zen­berg hat am 16.03.1630 in Aschaf­fen­burg sei­nen Eid als kai­ser­li­cher Obrist geleistet.Zwi­schen Krieg und Stillstand3Chris­ti­an Kodritzki
Okto­ber 1631Til­lyEnde Okto­ber stand sein Heer(Tilly) in der Gegend um AschaffenburgJan von Werth15Hel­mut Lahrkamp
Novem­ber 1631Unser Söld­ner leg­te, vor­wie­gend unter dem Kom­man­do des zurück­wei­chen­den Til­ly, den wei­ten Weg nach Aschaf­fen­burg in Fran­ken zurück. Hier hat­te sich Til­ly im Okto­ber 1631 mit dem Her­zog Karl von Loth­rin­gen ver­ei­nigt und stand nun wie­der an der Spit­ze von 40000 Mann.Peter Hagen­dorf – Tage­buch eines Söldner153Jan Peters
12.11.1631All­ge­meinDer Über­fall von Hanau durch schwe­di­sche Dra­go­ner unter Oberst Hau­bold. Die­ser Erfolg ermög­lich­te den Fall von Aschaf­fen­burg und FrankfurtDer klei­ne Krieg, sein Wesen und sei­ne Bedeu­tung 1855216C. Hel­muth
22.11.1631Regio­nalAm 12./22.11.1631 muss­te Aschaf­fen­burg vor den Schwe­den kapi­tu­lie­ren und schon am 27. Novem­ber kamen die ers­ten Schwe­den in Mainz an.Schwe­den­zeit in Fran­ken und Schwaben2Chris­ti­an Kodritzki
22.11.1631Regio­nalGus­taf II. Adolf zieht in Obern­burg ein.1900 Jah­re Obernburg106Leo Hef­ner
29.09.1634Regio­nalErobe­rung Mil­ten­bergs durch Kai­ser­li­che Trup­pen unter von OssaVon Kro­nach nach Nördlingen350Peter Enge­ris­ser
29.09.1634Regio­nalÜber­fall bei Klein­wall­stadt. Kai­ser­lich, spa­ni­sche Trup­pen grei­fen ein 500 Mann star­kes Kür­as­sier- und Arke­bu­sier­re­gi­ment unter James King an. Der Angriff wird abgeschlagen.Nörd­lin­gen 1634152Peter Enge­ris­ser
03.10.1634Regio­nalKai­ser­li­che Trup­pen unter Wolf­gang Rudolf von Ossa erobern AschaffenburgNörd­lin­gen 1635152Peter Enge­ris­ser
1635Wolf1635 wird er als Obris­t­wacht­meis­ter erwähnt.Der 30 jäh­ri­ge Krieg in Selbst­zeug­nis­sen, Chro­ni­ken und ZeugnissenDr. Bernd Warlich
1635WolfOri­gi­nal­un­ter­schrift des Johann Wolf (Num­mer 78)Sei­ten­wech­sel205Chris­ti­an Kodritzki
1635WolfErmitt­lung Wolfs als Regi­ments­in­ha­ber eines Regi­men­tes zu Ross und FußDie baye­ri­sche Kriegs­or­ga­ni­sa­ti­on in der 2. Hälf­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges 1635 – 16454685Cor­du­la Kapser
02.01.1635Regio­nalÜber­fall bei Michelbach.Von Kro­nach nach Nördlingen609610Peter Enge­ris­ser
26.06.1636WolfUnter Werth stan­den fol­gen­de Regi­men­ter: 5 Kür­as­sier­re­gi­men­ter (Leib­re­gi­ment Loth­rin­gen, Neu Werth [frü­her Eynat­ten], Horst, Gay­ling und Fal­lois), das Dra­go­ner­re­gi­ment Werth, das der Obrist Wolf führ­te, und 5 InfanterieregimenterJan von Werth54Hel­mut Lahrkamp
18.08.1636Regio­nalAm Sams­tag, den 18. August um 12 Uhr kamen 600 Kroa­ten zu Fuß mit ihrem Tross und etwa 70 zu Pferd von Mim­b­lin­gen (Möm­lin­gen) her bei der Stadt Groß-Umstadt vor­über. Eigent­lich soll­ten sie wei­ter­mar­schie­ren, den vori­gen Zügen fol­gen, woll­ten aber nicht. Die Jagd auf Feld­mar­schall Johann Banèr 1637231Chris­ti­an Kodritzki
01.11.1636WolfSei­ner­zeit lagen die­se im Raum Koblenz. Der Koblen­zer Kom­man­dant Alex­an­der von Neuneck fer­tig­te im Nov. 1636 eine Auf­stel­lung an, die sich im Haupt­staats­ar­chiv Mün­chen im Bestand KÄA 2580 befin­det. Dar­auf auf­ge­führt sind Dra­go­ner: „Fünff Comp. Herrn Obris­ten Wolf zu Pferd — 160. Zu Fuess — 64Inter­es­sant ist die gerin­ge Anzahl der Sol­da­ten und der Umstand, dass ein Teil der Dra­go­ner kein Pferd besaß. Nicht unge­wöhn­lich, da die auf der Lis­te auf­ge­führ­ten Kaval­le­rie­ein­hei­ten z.T. auch kei­ne Pfer­de mehr besaßen.Recher­che von Axel Stolch
20.11.1636WolfJedoch befand sich der Feld­mar­schall Gele­en am 20. Novem­ber 1636 noch am Unter­rhein, um dem baye­ri­schen Oberst Alex­an­der von Nei­uneck, Kom­man­dant von Koblenz mit drei Regi­men­tern (Neuneck, Met­ter­nich und das Dra­go­ner­re­gi­ment Johann Wolf) den Rücken bei der Blo­ckie­rung Ehren­breit­steins freizuhalten.Die Jagd auf Feld­mar­schall Johann Banèr 163741Chris­ti­an Kodritzki
26.11.1636WolfUnter das direk­te Kom­man­do Land­graf Johanns soll­ten dazu noch vier kai­ser­li­che Regi­men­ter sto­ßen: Johann Wolf, Fer­di­nand Oepp, Alex­an­der von Neuneck und Chris­toph Hein­rich von Gey­ling von Altheim.Die Jagd auf Feld­mar­schall Johann Banèr 163721Chris­ti­an Kodritzki
Dezem­ber 1636WolfAm Jah­res­en­de lager­te der Obrist Alex­an­der von Neuneck mit drei Rei­ter­re­gi­men­ter in wei­tem Umkreis um Ehrenb­reut­stein. Fn3 Unter Neuneck stan­den die Regi­men­ter Wolf und MetternichJan von Werth66 Fn 3Hel­mut Lahrkamp
25.12.1636Regio­nalDer Haupt­mann von der Ley­en war mit 2 Com­pa­gni­en des Regi­men­tes Doh­na in Aschaf­fen­burg im WinterquartierZwi­schen Krieg und Stillstand59Chris­ti­an Kodritzki
1637WolfDem Kur­main­zer Ober­kom­man­do waren immer eini­ge kai­ser­li­che oder Baye­ri­sche Regi­ments­tei­le z.B. vom Regi­ment Johann Wolf, zur Ver­stär­kung beigegeben.Zwi­schen Krieg und Stillstand13Chris­ti­an Kodritzki
1637WolfDie Stand­or­te der vor­ge­nann­ten Regi­men­ter kann man in etwa so loka­li­sie­ren. Johann Wolf um AschaffenburgZwi­schen Krieg und Stillstand13Chris­ti­an Kodritzki
1637WolfNach­dem der Bestechungs­ver­such Doh­nas nicht gefruch­tet hat­te, zog er mit einer vom baye­ri­schen Oberst Johann Wolf ver­stärk­ten ansehn­li­chen Streit­macht und zwei von Frank­furt gelie­he­nen Geschüt­zen vor Seli­gen­stadt, zer­schoss die Stadt­mau­ern und wag­te einen Sturm­an­griff. Es gab hef­ti­ge Kämp­fe mit etli­chen Toten und Verletzten.Zwi­schen Krieg und Stillstand111Chris­ti­an Kodritzki
02.02.1637WolfAbfan­gen des Ver­sor­gungs­kon­voys nach Ehren­breit­stein durch Oberst Johann Wolf. Haus Brentz = Hof Rembs? Oberst Johann Wolf an Land­graf Georg, Vil­mar, 2. Febru­ar 1637, HStAW Best. 171 K 1832b, S. (40)Brief Die Jagd auf Feld­mar­schall Johann Banèr 163764Chris­ti­an Kodritzki
10.03.1637WolfDie­se Ein­quar­tie­rung konn­te er zwar gera­de noch abwen­den, die des Regi­men­tes Wolf am 10. März nicht mehr. Die dann gleich­zei­ti­ge Ver­sor­gung der kai­ser­li­chen Besat­zung auf der Dil­len­burg und des Regi­men­tes Wolf war nicht mehr mög­lich. HStAW K 171 1832b, S. 96 (136)Die Jagd auf Feld­mar­schall Johann Banèr 163763Chris­ti­an Kodritzki
10.03.1637WolfDie­se Befürch­tun­gen waren nicht grund­los, denn schon bald nach sei­nem Abzug, kam am 10. März der baye­ri­sche Oberstv Johann Wolf mit sei­nem Regi­ment in die Graf­schaft Dil­len­burg. Die­ser gehör­te zum Bela­ge­rungs­korps des Johann von Werth, wel­ches die Fes­tung Ehren­breit­stein blockierte.Die Jagd auf Feld­mar­schall Johann Banèr 163762Chris­ti­an Kodritzki
10.03.1637Wolfals der Baieri­sche Gene­ral­leut­nant Johann von Werth den 10. März den Obers­ten Wolf in die Graf­schaft Dil­len­burg und den Obers­ten Neuneck in die Graf­schaft Diez verlegteDie Drang­sa­le des Nas­saui­schen Vol­kes im drei­sig­jäh­ri­gen Krieg 1854303G. F. Keller
10.03.1637WolfDer Oberst Wolf ließ sich mit sei­nen Sol­da­ten in Her­born so gut bewir­tet, daß dasi­ge Bür­ger im Begriff waren, Haus und Hof zu ver­las­sen und davon zu lau­fen, wenn der­sel­be nicht end­lich auf Befehl des Feld­mar­schalls Götz nach einem zehn Wochen dau­ern­den Auf­ent­halt das Land hät­te räu­men lassen.Die Drang­sa­le des Nas­saui­schen Vol­kes im drei­sig­jäh­ri­gen Krieg 1855303G. F. Keller
10.03.1637WolfAuch der Graf von Nas­sau-Dil­len­burg wünsch­te, wegen sei­ner „Gäs­te“ in Dil­len­burg nach Hau­se zu gehen. Fuß­no­te 345 Der Graf von Nas­sau-Dil­len­burg hat­te sich auch schon bei Georg II. wegen der drü­cken­den Ein­quar­tie­rung durch Trup­pen ab 10. März des Obris­ten Johann Wolf auf sei­nen Gütern beschwert.Die Jagd auf Feld­mar­schall Johann Banèr 1637157Chris­ti­an Kodritzki
17.03.1637WolfEr soll­te wei­ter­hin die Regi­men­ter Beck, Wahl, Edlin­stet­ten zu Fuß sowie die Regi­men­ter Neuneck, Loth­rin­gen, Gay­ling und Horst zu Pferd und die Dra­go­ner vom Regi­ment Wolf neh­men und Rich­tung Die­mel vorgehen.Die Jagd auf Feld­mar­schall Johann Banèr 1637143Chris­ti­an Kodritzki
25.03.1637WolfLand­graf Georg muss­te selbst für sei­ne weni­gen Sol­da­ten Quar­tie­re und Pro­vi­ant suchen, denn am 25.März war der Oberst­leut­nant Phil­ipp Heil­mann vom Dra­go­ner­re­gi­ment Johann Wolf mit Gewalt in Las­phe ein­ge­drun­gen und hat­te klei­ne Hes­sen-Sarm­städ­ter Besat­zung dar­aus ver­trie­ben und den gan­zen Ort ver­wüs­tet. StDa E8A 1073Die Jagd auf Feld­mar­schall Johann Banèr 163786Chris­ti­an Kodritzki
08.04.1637WolfJohann Wolf war am 08.04.1637 in HerbornRecher­che Chris­ti­an Kodritz­ki im Staats­ar­chiv DarmstadtChris­ti­an Kodritzki
26.04.1637WolfEin drin­gen­der Anlass war in sei­nen Augen die Logie­rung des Wolf‘schen Dra­go­ner Regi­men­tes in sei­ner Graf­schaft. Das kom­plet­te Regi­ment Wolf lag zwar nur 14 Tage dort, danach blie­ben aber immer noch vier Kom­pa­gni­en und der Stab.Die Jagd auf Feld­mar­schall Johann Banèr 1637170Chris­ti­an Kodritzki
26.04.1637WolfAber Lud­wig Hein­rich hat­te schon meh­re­re Brie­fe an den Kai­ser geschrie­ben und um Delo­gie­rung der Dra­go­ner des Obers­ten Wolf gebe­ten. Er poch­te auf sei­nen zwei­jäh­ri­gen Kriegs­dienst und die Zusa­ge des Kai­sers, ihn von Ein­quar­tie­run­gen zu ver­scho­nen. Dazu erwirk­te er noch einen Befehl des Feld­mar­schalls Götz an Johann von Werth, das Dra­go­ner­re­gi­ment des Obers­ten Wolf aus der Graf­schaft Dil­len­burg abzu­zie­hen. (375 Copie des Befehls des Gra­fen Götz an Jan von Werth, ohne Ort und Datum, HStAW K 171 1832a, S.46 (89)) Bis­her jedoch alles ohne Erfolg. Die Jagd auf Feld­mar­schall Johann Banèr 1637171Chris­ti­an Kodritzki
26.04.1637WolfWolf‘s Dra­go­ner­re­gi­ment ist in Witt­gen­stein, Ber­le­burg und (Bad) LaaspheRecher­che Chris­ti­an Kodritz­ki im Staats­ar­chiv DarmstadtChris­ti­an Kodritzki
30.04.1637Regio­nalAm 30.04.1637 hat Ram­say die Resi­denz­stadt Aschaf­fen­burg ohne Vor­war­nung ange­grif­fen und aus­plün­dern las­sen. Haupt­man Hans(Johann) Hen­rich Fischer hat die sich in Sicher­heit wie­gen­de Stadt mit 200 Mann überfallenZwi­schen Krieg und Stillstand99Chris­ti­an Kodritzki
13.05.1637WolfDie­se kamen jedoch nicht weit und wur­den genau wie der Oberst Wolf, der mit sei­nem und noch drei Regi­men­ter am 13. Mai auf­brach und nur bis in die Graf­schaft Witt­gen­stein und Weil­burg kam, bald wie­der zurück­ge­ru­fen. Aus der Äuße­rung des Gene­ral­kriegs­kom­mis­sars Rein­hard von Walm­ero­de kann man sehen, dass Oberst Wolf wahr­schein­lich sogar nach Sach­sen zie­hen soll­te , wozu die­ser „kei­ne Lust zu der Armee in Sach­sen zu gehen“ hat­te. Brief­ex­trakt des Gene­ral­kriegs­kom­mis­sars Rein­hard von Walm­ero­de vom 25. Mai 1637 HStAW Best. K 171 1832c, S. 3.Die Jagd auf Feld­mar­schall Johann Banèr 163789Chris­ti­an Kodritzki
01.06.1637WolfWolf ist vor die­sem Datum und danach in WeilburgRecher­che Chris­ti­an Kodritz­ki im Staats­ar­chiv DarmstadtChris­ti­an Kodritzki
30.06.1637WolfWolf erstürmt mit sei­nem Regi­ment und dem Hes­sen-Darm­städ­ter Oberst­leut­nant S. Fischer (Bad) WildungenRecher­che Chris­ti­an Kodritz­ki im Staats­ar­chiv DarmstadtChris­ti­an Kodritzki
03.07.1637WolfDer Vize­kanz­ler und die Räte in Mar­burg schrie­ben dem baye­ri­schen Oberst Johann Wolf, er möge doch einen Teil sei­ner Trup­pen nach Als­feld legen. Durch den Anmarsch Bern­hards von Sach­sen-Wei­mar zu dem und über den Rhein bekam der Oberst Wolf jedoch einen ande­ren Bestim­mungs­ort und muß­te ablehnen.Die Jagd auf Feld­mar­schall Johann Banèr 1637195Chris­ti­an Kodritzki
10.07.1637WolfWolf ist in FrankenbergRecher­che Chris­ti­an Kodritz­ki im Staats­ar­chiv DarmstadtChris­ti­an Kodritzki
11.07.1637WolfWolf ist in WetterRecher­che Chris­ti­an Kodritz­ki im Staats­ar­chiv DarmstadtChris­ti­an Kodritzki
15.07.1637WolfDer baye­ri­sche Oberst Johann Wolf, der zu den Bela­ge­rungs­trup­pen von Ehren­breit­stein gehör­te und des­sen Kom­pa­nien­die Graf­schaft Nas­sau-Dil­len­burg so schwer belas­tet hat­ten, zog dar­auf­hin am 15. Juli von dort ab. Aller­dings lie­ßen sei­ne Dra­go­ner noch schnell an die 20 Pfer­de der Bau­ern mit­ge­hen. Auf die Beschwer­de dar­über erbot sich der Oberst Wolf aus sei­nem Marsch­qua­tier Wil­lers­heim, die Pfer­de wie­der zu erstat­ten, die Bau­ern soll­ten kom­men und ihre Pfer­de aus dem Bestand der Dra­go­ner her­aus­su­chen. Es kam jedoch kein ein­zi­ger Bauer.Die Jagd auf Feld­mar­schall Johann Banèr 1637193Chris­ti­an Kodritzki
21.07.1637WolfWolf ist in Hom­berg Ohm auf dem Marsch zu von WerthRecher­che Chris­ti­an Kodritz­ki im Staats­ar­chiv DarmstadtChris­ti­an Kodritzki
23.07.1637WolfWolf ist in Rüding­hau­sen auf dem Marsch zu von WerthRecher­che Chris­ti­an Kodritz­ki im Staats­ar­chiv DarmstadtChris­ti­an Kodritzki
23.07.1637WolfWolf ist in Wil­lers­heim auf dem Marsch zu von WerthRecher­che Chris­ti­an Kodritz­ki im Staats­ar­chiv DarmstadtChris­ti­an Kodritzki
25.07.1637WolfOberst­leut­nant Phil­ipp Heil­mann vom Regi­ment Wolf in (Bad) LaaspheRecher­che Chris­ti­an Kodritz­ki im Staats­ar­chiv DarmstadtChris­ti­an Kodritzki
28.08.1637Regio­nalDer Marsch Sper­reu­ters mit 3 Regi­men­ter Kaval­le­rie über Aschaf­fen­burg, Ost­heim, Die­burg, Umstadt nach Michel­stadt, Iso­la­no folgend.Sei­ten­wech­sel67Chris­ti­an Kodritzki
06.09.1637WolfDer Kran­ken­stand hat­te im baye­ri­schen Lager eine sol­che Höhe erreicht „so ich“, wie Johann von Werth sagt, „die Tage mei­nes Lebens nie­mals gese­hen“. Alle Offi­zie­re waren krank bis auf die Obers­ten Gold, Neuneck und Wolf; jede Com­pa­gnie hat­te 10 bis 30 Kranke.Kriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band848Johann Heil­mann
07.09.1637WolfAm 7. Sep­tem­ber ließ er Maxi­mi­li­an berich­ten, bei der Infan­te­rie sei nur noch der Obrist Gold, bei der Rei­te­rei nur Neuneck und Wolf noch gesund, ….Jan von Werth84Hel­mut Lahrkamp
1638WolfVer­lust­lis­te Schlacht von Rhein­fel­den: Dra­go­ner­oberst Johann Wolf ver­wun­det und gefangenSei­ten­wech­sel186ffChris­ti­an Kodritzki
Febru­ar 1638WolfMehr oder min­der ein­satz­be­reit von der Reichs­ar­ma­da, also den Bay­ern, die Fuß­re­gi­men­ter Gold, Pap­pen­heim und Wahl, zusam­men 2000 Mann, die Dra­go­ner des Obris­ten Wolf und die Rei­ter­re­gi­men­ter Neu-Werth, Neuneck, Fal­lois, Horst Loth­rin­gen und Gayling, ….Jan von Werth93Hel­mut Lahrkamp
22.02.1638WolfIn vier­tä­gi­gem Marsch zog das klei­ne Heer durch den Schwarz­wald, auf den nächs­ten, aber beschwer­lichs­ten Wegen, es wur­den nur klei­ne Marsch­pau­sen ein­ge­legt, der Obrist Wolf führ­te die Vorhut.Jan von Werth95Hel­mut Lahrkamp
26.02.1638WolfLt. Dem Bericht eines U.v.H. wur­den auch auf Schwei­zer Gebiet unter ande­rem gefan­gen genom­men, z.B. Enke­vo­ert, Lam­boy, Graf Fürs­ten­berg, Wolf, usw. (Schlacht bei Rheinfelden)Sei­ten­wech­sel77Chris­ti­an Kodritzki
28.02.1638WolfDer Dra­go­ner­oberst Wolf, einer der tap­fers­ten und unter­neh­mends­ten Sol­da­ten des baye­ri­schen Hee­res, fiel in feind­li­che Gefan­gen­schaft; ein schwe­rer Verlust.Kriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band589Johann Heil­mann
03.03.1638WolfGlei­ches Schick­sal hat­ten die meis­ten Obris­ten, so Neuneck, Hen­der­son, Wolff und Gold, die bei­den letz­te­ren „übel beschädigt“, ….Jan von Werth97Hel­mut Lahrkamp
03.03.1638WolfZwei­tes Tref­fen bei Rhein­fel­den: Oberst Wolf galop­pir­te mit sei­nem Dra­go­ner­re­gi­ment nach Rhein­fel­den; allein er wur­de noch auf der Brü­cke von den nach­spren­gen­den Fein­den erreicht; die letz­ten Schwa­dron nie­der­ge­hau­en und die vor­de­ren sammt dem Obers­ten gefangenMaxi­mi­li­an I. der katho­li­sche, Kur­fürst von Bay­ern und der drei­ßig­jäh­ri­ge Krieg 1868729Dr. Fr. Ant. Wil­helm Schreiber
06.03.1638WolfUnter dem 6.3.1638 hält Gais­ser die wei­te­ren Erkennt­nis­se der Schlacht bei Rhein­fel­den fest: Einer Mit­tei­lung zufol­ge sei „der schwer ver­wun­de­te Oberst Wolf von eini­gen gefan­gen in Bück­hen her­um­ge­führt“ wor­den“ „auf der Suche nach einem Chirurgen“.Tage­buch des Abt Micha­el Gais­ser der Bene­dek­ti­ner­ab­tei St. Georg zu VillingenS. 720 2. BandStadt­ar­chiv Vil­lin­gen- Schwenningen
12.03.1638Wolfwur­den am 12.03.1638 Jan von Werth, Adri­an von Encke­vort und die Obris­ten Neuneck und Wolff zu bes­se­rer Ver­wah­rung in die Fes­tung Ben­feld im Elsaß geschickt.Jan von Werth98Hel­mut Lahrkamp
1638Heil­mannDer Oberst­leut­nant Phil­ipp Heil­mann vom Regi­ment Wolf war zusam­men mit Claus Diet­rich Frei­herr von Sper­reuth Gefan­ge­ner nach der Schlacht von Rhein­fel­den auf HohentwielRecher­che Chris­ti­an Kodritz­ki im Staats­ar­chiv DarmstadtChris­ti­an Kodritzki
1639WolfWolf wird mit sei­nem Regi­ment nach Spey­er geschickt und besetzt es.Zwi­schen Freund und Feind42, 43Chris­ti­an Kodritzki
1639WolfGefan­ge­nen­lis­te der Kämp­fe im Rhein­gau: Dra­go­ner­re­gi­ment Wolf: 3 Leut­nan­te, 2 Fähn­ri­che, 3 Ser­gean­ten und 200 KnechteZwi­schen Freund und Feind134Chris­ti­an Kodritzki
1639WolfDie sich in Spey­er befind­li­chen Bay­ern unter dem Obers­ten Wolf konn­ten sie aber abwehren.Zwi­schen Freund und Feind116Chris­ti­an Kodritzki
1639Regio­nalFlucht des Kur­fürs­ten aus MainzZwi­schen Freund und Feind24Chris­ti­an Kodritzki
März 1639WolfKriegs­stär­ke Regi­ment Wolf: 423 Mann zu PferdDie baye­ri­sche Kriegs­or­ga­ni­sa­ti­on in der 2. Hälf­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges 1635 – 164546223Cor­du­la Kapser
Juli 1639WolfUm die Schrit­te der Wei­ma­rer zu beob­ach­ten, streif­te der aus der Gefan­gen­schaft befrei­te Oberst Wolf mit sei­nen Dra­go­nern rhein­ab­wärts. Er hat­te den Auf­trag, falls der Feind eine Brü­cke über den Rhein schla­gen wol­le, sol­che solan­ge zu ver­hin­dern, bis Mer­cy mit der Armee ange­kom­men wäre. Nach­dem die Fein­de nach der wider­stands­lo­sen Ein­nah­me von Weis­sen­burg und Land­au die Bela­ge­rung von Ger­mers­heim eröff­ne­te, muß­te Wolf Spey­er mit der Wei­ßung beset­zen, die­se Stadt bis auf das äußers­te zu verteidigenKriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band611Johann Heil­mann
15.07.1639WolfKund­schaf­ter der Wei­ma­rer hat­ten berich­tet, dass die baye­ri­schen Regi­men­ter Druck­mül­ler und Wolf mit 2500 Mann in das papis­ti­sche Ober­land gegan­gen sei­en, um dort die Ein­brin­gung der Ern­te zu schüt­zen. Sie waren am 15. Juli in St. Bla­si­en und zogen aller­dings zur Hünin­ger Schan­ze, wo sie aber abge­wie­sen wurdenZwi­schen Freund und Feind21Chris­ti­an Kodritzki
17.08.1639WolfDar­auf­hin war der baye­ri­sche Oberst Wolf mit etli­chen 100 Dra­go­ner aus der Stadt(Speyer) aus­ge­fal­len und hat­te sich ein star­kes Schar­müt­zel mit den Wei­ma­rer geliefertZwi­schen Freund und Feind22Chris­ti­an Kodritzki
23.08.1639WolfBrief Bern­hard Schaf­fa­litz­ki an Kur­fürst Maxi­mi­li­an von Bay­ern, da die­ser den ehe­ma­li­gen Statt­hal­ter von Hei­del­berg, Herr von Met­ter­nich und den Obers­ten Wolf zu münd­li­chen Ver­hand­lun­gen zu ihm geschickt hat.Von Krieg zu Krieg138Chris­ti­an Kodritzki
28.08.1639Regio­nalBrief aus Mil­ten­berg. Er berich­tet auch, dass am Vor­ta­ge der Bru­der der Gemah­lin Graf Gal­las, Graf Lodron mit 20 Pfer­den durch Mil­ten­berg gekom­men sei. Er woll­te zur pic­co­lomi­ni­schen Armee.Zwi­schen Freund und Feind38Chris­ti­an Kodritzki
Sep­tem­ber 1639WolfOberst Wolf erober­te unter­des­sen gemein­schaft­lich mit dem Com­man­dan­ten von Phil­lipps­burg, Oberst Bam­ber­ger, Land­au und Ger­mers­heim. Wolf muß­te sich dar­auf bei Aschaf­fen­burg auf­stel­len, „um des Paß über Main und Necker gegen Königs­mark zu verwahrenKriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band612Johann Heil­mann
25.09.1639WolfDer baye­ri­sche Oberst Johann Wolf, der lan­ge in Aschaf­fen­burg sta­tio­niert war, war als Ver­stär­kung zum Obers­ten Bam­ber­ger nach Phil­ipps­burg gezo­gen. Der Kel­ler von Zwin­gen­berg mel­de­te am 25. 09., dass Oberst Wolf mit 300 Dra­go­ner in 6 Kom­pa­nien an sei­nem Ort vor­bei gezo­gen war.Zwi­schen Freund und Feind63 (Fn 104)Chris­ti­an Kodritzki
Okto­ber 1639WolfDatum?Weils sie aber so wenig Sol­da­ten hat­ten, for­dert der Haupt­mann Strupp Oberst Wolf auf, Sauer­berg mit sei­nem Volk zu beset­zen, weil er bes­ser mit Sol­da­ten, Pro­vi­ant und Muni­ti­on ver­se­hen sei .Zwi­schen Freund und Feind147Chris­ti­an Kodritzki
Okto­ber 1639WolfDatum?Fuß­no­te 246: Der Oberst Wolf befand sich zu die­sem Zeit­punkt in Ass­manns­hau­sen, sei­ne Dra­go­ner waren in Lorch und LorchhausenZwi­schen Freund und Feind147Chris­ti­an Kodritzki
02.10.1639WolfDamit er nicht abge­wie­sen wür­de, war Oberst Wolf nach dem kur­main­zi­schen Aschaf­fen­burg mar­schiert, um dort den Pass und Main­brü­cke zu bewachen.Zwi­schen Freund und Feind60Chris­ti­an Kodritzki
02.10.1639WolfAm 02. Okto­ber war Wolf mit sei­nem Regi­ment abends um 10.00 Uhr in Aschaf­fen­burg ange­kom­men und woll­te sich dort ein­lo­gie­ren. Die Stadt Aschaf­fen­burg wei­ger­te sich jedoch, das Regi­ment ohne Expres­se Ord­re vom Main­zer Kur­fürs­ten in die Stadt einzulassen.Zwi­schen Freund und Feind60Chris­ti­an Kodritzki
02.10.1639WolfSo muss­te Wolf mit sei­nem Regi­ment nach einem 2 Stun­den ent­fern­ten Fle­cken weiterziehen.Zwi­schen Freund und Feind60Chris­ti­an Kodritzki
31.10.1639Regio­nalAm 31.10. war das Haupt­quar­tier von Pic­co­lomi­nis Armee in Seli­gen­stadt. Marsch­rich­tung BöhmenZwi­schen Freund und Feind97Chris­ti­an Kodritzki
Novem­ber 1639WolfStand der baye­ri­schen Trup­pen bei der Reichs­ar­ma­da im Novem­ber 1639, laut eines baye­ri­schen Offi­zie­res: Regi­ment Johann Wolf Kür­as­sie­re, eigent­lich Dra­go­ner: 8 KompanienZwi­schen Freund und Feind107Chris­ti­an Kodritzki
Novem­ber 1639WolfDie Bay­ern schick­ten zumin­des­tens den Obers­ten Wolf mit einem Trup­pen­corps nach Stollhofen…..Zwi­schen Freund und Feind110Chris­ti­an Kodritzki
November/Dezember 1639Wolf… und nur Rei­ter­schaa­ren unter Rei­neck und Wolf zur Behaup­tung der Rhein­ufer von Lahn­stein bis Wal­luf, von denen das Haupt­quar­tier in Wies­ba­den war, ….Die Drang­sa­le des Nas­saui­schen Vol­kes im drei­sig­jäh­ri­gen Krieg 1856375G. F. Keller
21.11.1639WolfDie­ser Befehl war auch noch vom baye­ri­schen Oberst Wolf an den Leut­nant Johann Rücker auf Guten­fels ergangenZwi­schen Freund und Feind142Chris­ti­an Kodritzki
24.11.1639WolfDie Beset­zung des Rhein­gau­es ver­an­laß­ten Gele­en und Mer­cy von Spey­er auf­zu­bre­chen und die Fein­de aus dem Land­strich zu ver­trei­ben. Am 24. Novem­ber ging die Armee bei Höchst über den Main und rück­te in den Rhein­gau, aus dem der Fein­de mit Ver­lust von vie­len Tod­ten und 1400 – 1500 Gefan­ge­nen gewor­fen wur­de. Die baye­ri­schen Abtei­lun­gen, wel­che die­se Expe­di­ti­on mit­mach­ten, waren: die Rei­ter­re­gi­men­ter Wert, Gay­ling, Mer­cy, Kolb, Löwen­stein, Neuneck, Wolf und die Fuß­re­gi­men­ter Mer­cy, Hunol­stein, Wahl, Rei­nach, Haß­lang, de Puich, Gün­ther, Holz, Gold und die ein­schich­ti­ge Com­pa­gnie des Oberst­lieu­ten­ants OssenaKriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band613Johann Heil­mann
25.11.1639WolfDatum?Erfolg­rei­che Kämp­fe im Rhein­gau gegen die Wei­ma­rer und Fran­zo­ßen. Erobe­rung von Wal­luf, Rüdes­heim und Schloss Ehren­fels. Auf­stel­lung der Gefangenen.Zwi­schen Freund und Feind133134Chris­ti­an Kodritzki
10.12.1639Regio­nalAm 10. Dez. kam der nament­lich bekann­te Oberst Chris­toph Hen­rich Gey­ling von Alt­heim mit einem Regi­ment Kür­as­sie­re in den Ämtern Umstadt und Otz­berg an. Sein Haupt­quar­tier nahm er in Lengfeld.Zwi­schen Freund und Feind182 Fußn 302Chris­ti­an Kodritzki
19.12.1639WolfAuch die zurück­ge­las­se­nen Regi­men­ter Neuneck und Wolf waren zu Früh aus dem Rhein­gau geflo­hen. FfZwi­schen Freund und Feind183 Fußn 303Chris­ti­an Kodritzki
20.12.1639WolfFür den Oberst Wolf erbat sich Franz von Mer­ci neue Quar­tie­re. Er sei ein ver­dien­ter OffizierZwi­schen Freund und Feind183Chris­ti­an Kodritzki
25.12.1639WolfNur der Oberst Wolf blieb mit 450 Mann vom Regi­ment des Oberst Rei­nach in Aschaf­fen­burg. Sein eige­nes Regi­ment wur­de auf­ge­teilt. Je eine Kom­pa­gnie in Stein­heim, Seli­gen­stadt, Obern­burg, Klin­gen­berg, Mil­ten­berg, Lohr.Zwi­schen Freund und Feind184,185Chris­ti­an Kodritzki
Ende Dezem­ber 1639WolfDort in Aschaf­fen­burg lies der Oberst Wolf in gro­ßer Eile Was­ser in die Staug­rä­ben brin­gen und unter­nahm gro­ße Verteidungsanstrengungen.Zwi­schen Freund und Feind200Chris­ti­an Kodritzki
27.12.1639WolfDie baye­ri­schen Rest­trup­pen am Rhein kom­man­dier­te jetzt der Oberst WolfZwi­schen Freund und Feind181 Fußn 300Chris­ti­an Kodritzki
27.12.1639WolfVom 27. 12. gibt es einen Bericht, der besagt, das alle Kur­main­zer Orte, wie Stein­heim, Seli­gen­stadt, Die­burg, Baben­hau­sen, Aschaf­fen­burg, Mil­ten­berg und Obern­burg mit Kriegs­volk belegt waren Der Oberst Wolf war mit 300 Mann in OstheimZwi­schen Freund und Feind201 Fn 334Chris­ti­an Kodritzki
28.12.1639Wolf… wor­auf er an dem rech­ten Ufer ange­kom­men, als­bald den Befehl ert­heil­te, gegen den Fle­cken Lorch, wor­in Dra­go­ner von Wolf lagen, vor­zu­rü­cken und den sel­ben anzugreifen.Die Drang­sa­le des Nas­saui­schen Vol­kes im drei­sig­jäh­ri­gen Krieg 1857376G. F. Keller
1640WolfOberst Wolf hat­te noch 1640 erfolg­rei­che Exkur­sio­nen von Aschaf­fen­burg bis hin­ter Frankfurt(Oberursel) ausgeführtZwi­schen Krieg und Stillstand13Chris­ti­an Kodritzki
1640WolfDer von den Bay­ern gleich­falls geschick­te Oberst Wolf hat­te auf sei­ner Marsch­sta­ti­on Mudau von der Rück­sen­dung Meut­ters erfahren.Zwi­schen Freund und Feind60Chris­ti­an Kodritzki
Janu­ar 1640WolfDatum?Von Würz­burg bis Nürn­berg erhiel­ten die Abge­sand­ten, denen sich nun auch noch Würz­bur­ger ange­schlos­sen hat­ten, einen Kon­voy des Obers­ten WolfZwi­schen Freund und Feind212Chris­ti­an Kodritzki
01.01.1640Wolfwar bereits am 1. Janu­ar 1640 Oberst von Rosen an der rech­ten Rhein­sei­te her, durch den Rhein­gau nach Wies­ba­den auf­ge­bro­chen, um die Bai­er­schen Obers­ten Rei­neck und Wolf aufzuheben.Die Drang­sa­le des Nas­saui­schen Vol­kes im drei­sig­jäh­ri­gen Krieg 1858378G. F. Keller
Juni.1640WolfAm 22.06.1640 schlug Wolf bei Ober­ur­sel fünf Wei­ma­rer Kom­pa­gni­en und erober­te die StadtSelbst­zeug­nis­se Dr. Bernd Wahrlich3Dr. Bernd Warlich
22.06.1640WolfAm 22. Juni 1640 erfuhr der Bür­ger­meis­ter von Obern­burg vom Oberst Wolf, in Aschaf­fen­burg, das eini­ge Schwe­den über den Main bei Seli­gen­stadt kamen und Vieh gestoh­len hat­ten. 10 in Seli­gen­stadt lie­gen­de Sol­da­ten von ihm und 30 Bür­ger konn­ten den Schwe­den das Vieh aber wie­der abjagen.Stadt­ar­chiv Obernburg
Juli 1640WolfMitt­ler­wei­le hat­te der baye­ri­sche Dra­go­ner­oberst Wolf Ober­we­sel bemäch­tigt, und dem Fein­de 40 Mann getö­tet und ver­wun­det und 300 Mann gefangen.Kriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band616Johann Heil­mann
12.07.1640CreutzAm 12. Juli hieb der Oberst­wacht­meis­ter Creutz vom baye­ri­schen Rei­ter­re­gi­ment Neuneck eine feind­li­che Dra­go­ner­com­pa­gnie bis auf 18 Mann niederKriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band616Johann Heil­mann
Okto­ber 1640WolfUm das neu­ge­wor­be­ne lüne­bur­gi­sche Regi­ment Koch „so der Enden an den Päs­sen lag“ auf­zu­schla­gen, ging der kai­ser­li­che Gene­ral Sara­de­zin mit eini­gen Rei­ter­re­gi­men­ter, unter denen sich auch das baye­ri­sche Dra­go­ner­re­gi­ment Wolf befand, über die Weser.Kriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band619Johann Heil­mann
Novem­ber 1640WolfKriegs­stär­ke Regi­ment Wolf: 6 Kom­pa­gni­en 581 Mann, davon 294 zu Pferd, 287 unberittenDie baye­ri­sche Kriegs­or­ga­ni­sa­ti­on in der 2. Hälf­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges 1635 – 164546225Cor­du­la Kapser
Janu­ar 1641WolfOberst Wolf wur­de mit sei­nem Dra­go­ner­re­gi­ment nach Strau­bing geschickt, um „hin­auf gegen Regens­burg und hin­un­ter gegen Vils­ho­fen und Pas­sau die Stra­ßen dieß- und jen­seits der Donau ohne Unter­laß zu bat­ti­ren. Er hat­te den Auf­trag, mit dem Com­man­dan­ten von Strau­bung, Oberst Gün­ther, flei­ßig zu cor­re­spon­die­ren und auf den Feind ein wach­sa­mes Auge zu rich­ten, damit die­ser nicht etwa mit Schif­fen oder Flö­ßen – die zwar allen Orten zu ver­bren­nen befoh­len wor­den – den Paß gewinne.Kriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band625Johann Heil­mann
27.12.1641WolfDer schwarz­burg-son­ders­hausi­sche Hof­rat Hap­pe erwähnt Wolf in sei­ner „Thü­rin­gi­schen Chro­nik“ unter dem 27.12.1641 [6.1.1642; BW]: „Zu Ebe­le­ben hat gele­gen der Obris­te Johann Wolf, hat auch übel gehau­set, Mei­nem Gnä­di­gen Her­ren viel Schaaf­vie­he und Getrey­de genom­men und ist auch in der Nacht Feu­er aus­kom­men, da dem Bader sei­ne Scheu­ren abge­brant und sie­ben Sol­da­ten Pfer­de dar­in­nen umbkommen.Thü­rin­gi­sche ChronikHap­pe
1642WolfKriegs­stär­ke Regi­ment Wolf: 6 Kom­pa­gni­en 550 Mann zu PferdDie baye­ri­sche Kriegs­or­ga­ni­sa­ti­on in der 2. Hälf­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges 1635 – 164546227Cor­du­la Kapser
06.08.1642WolfEr(Jan von Werth) über­nahm als Füh­rer der gesam­ten anwe­sen­den Rei­te­rei den Befehl über die bewähr­ten baye­ri­schen Regi­men­ter Werth, Mer­cy, Gay­ling, Wolff und Löwenstein….Jan von Werth121Hel­mut Lahrkamp
06.08.1642WolfGay­ling, Kolb und Wolff weil­ten im LagerJan von Werth121 Fn 12Hel­mut Lahrkamp
07.08.1642WolfBei Lahr­kamp „Jan von Werth“ wird erwähnt, dass Wolf bei der Ankunft von Jan von Werth am 07.08.1642 im Lager weil­te. Höchst­wahr­schein­lich wur­de er vor Jan von Werth(24.03.1642) ausgetauscht.Jan von Werth121Hel­mut Lahrkamp
05.09.1642WolfAm 5.9.1642 soll Wolf Johann von Werth zwei­mal vor dem Tode bewahrt haben.Der 30 jäh­ri­ge Krieg in Selbst­zeug­nis­sen, Chro­ni­ken und ZeugnissenDr. Bernd Warlich
24.09.1642WolfGefecht bei Lied­berg. Er (Jan von Werth) soll­te vom Pferd gewor­fen und nur durch den Dra­go­ner­oberst Wolff vom Tode oder zumin­des­tens von der Gefan­gen­schaft geret­tet wor­den sein.Jan von Werth124Hel­mut Lahrkamp
06.12.1642WolfKriegs­stär­ke Regi­ment Wolf: 6 Kom­pa­gni­en 580(613) Mann zu PferdDie baye­ri­sche Kriegs­or­ga­ni­sa­ti­on in der 2. Hälf­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges 1635 – 164546231Cor­du­la Kapser
1643WolfDie baye­ri­sche Kaval­le­rie bestand 1643 aus 8 Rei­ter­re­gi­men­tern, Werth, Cas­par, Mer­cy, Gay­ling, Druck­mül­ler, Andre­as Kolb, Sporck, L Pierre, König­segg; hin­zu kam das Dra­go­ner­re­gi­ment WolffJan von Werth130Hel­mut Lahrkamp
1643WolfVon den Obris­ten waren Gay­ling – der 1644 zum Gene­ral­wacht­meis­ter auf­stieg – , Wolf und Druck­mül­ler alte Waf­fen­ge­fähr­ten Werths.Jan von Werth130Hel­mut Lahrkamp
Novem­ber 1643WolfKriegs­stär­ke Regi­ment Wolf: 18 Kom­pa­gni­en 1025 Mann zu PferdDie baye­ri­sche Kriegs­or­ga­ni­sa­ti­on in der 2. Hälf­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges 1635 – 164546233Cor­du­la Kapser
08.11.1643WolfFast gleich­zei­tig hat­te Oberst Wolf eine feind­li­che Abtei­lung bei Schön­berg überfallenKriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band654Johann Heil­mann
22.11.1643WolfAm 22.11.1643 gelang ihm bei Tutt­lin­gen gegen eine Beloh­nung von 1000 Duka­ten die Erobe­rung der fran­zö­si­schen Artil­le­rie. Zudem erlaub­te Maxi­mi­li­an I., dass Wolf in Wien die nähe­ren Ein­zel­hei­ten erläuterte.Der 30 jäh­ri­ge Krieg in Selbst­zeug­nis­sen, Chro­ni­ken und ZeugnissenDr. Bernd Warlich
24.11.1643WolfÜber­fall bei TuttlingenAm 24. mit Tages­an­bruch, brach die Armee gegen Tutt­lin­gen auf. Die Vor­hut – 1000 Rei­ter, das Dra­go­ner­re­gi­ment Wolf und 600 Mus­ke­tie­re des Oberst Johann Ulrich Gold – führ­te der Gene­ral der Cava­le­rie Jan von WertKriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band657Johann Heil­mann
24.11.1643WolfÜber­fall bei TuttlingenSofort jag­te der baye­ri­sche Dra­go­ner­re­gi­ment Wolf „der sich bei die­ser Occa­si­on über die Maßen tap­fer gehal­ten“, unter­stützt von dem kai­ser­li­chen Oberst Epp in den Kirch­hof, hieb die Wache nie­der und erober­te sämt­li­che Geschütze.Kriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band658Johann Heil­mann
24.11.1643WolfÜber­fall bei TuttlingenIn Tutt­lin­gen bemerk­te man die Gefahr erst, als der Geschütz­park bereits genom­men war. Oberst Wolf hat­te etli­che Geschüt­ze auf die Stadt rich­ten und auf die­sel­be feu­ern lassen.Kriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band658Johann Heil­mann
24.11.1643WolfÜber­fall bei TuttlingenJan von Werth führ­te als Gene­ral der Kaval­le­rie und „Meis­ter im Auf­schla­gen der Quar­tie­re“ die Avant­gar­de, die aus 1000 kom­man­dier­ten Rei­tern, den Dra­go­nern des bewähr­ten Obris­ten Wolff und 600 Mus­ke­tie­ren bestand, ….Jan von Werth136Hel­mut Lahrkamp
24.11.1643WolfÜber­fall bei TuttlingenMer­cy ver­sprach dem Obris­ten Wolf tau­send Duka­ten, wenn er sich die Geschüt­ze bemäch­tig­te, und Wolffs Dra­go­ner, unter­stützt durch Rei­ter des kai­ser­li­chen Obris­ten Epp, hie­ben die Bede­ckung nie­der und besetz­ten den Friedhof.Jan von Werth136137Hel­mut Lahrkamp
24.11.1643WolfÜber­fall bei TuttlingenDer Kur­fürst erleg­te die erfor­der­li­che Sum­me und erlaub­te, dass Wolf nach Wien reis­te, um der Majes­tät „die par­ti­cu­la­ria zu referirn“.Jan von Werth137 Fn 83Hel­mut Lahrkamp
24.11.1643WolfÜber­fall bei TuttlingenDer Gene­ral von der Caval­le­rie Frey­herr Johann von Wörth füh­ret 1000 comen­dir­ten Reu­ter und den Wolf­fi­schen Tra­go­nern die Avant­guar­dia neben 600 Mus­gue­tie­ren, wel­che der Chur Bay­risch Obris­te Johann Ulrich Gold commandiert.Quel­len zur Geschich­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges zwi­schen Pra­ger Frie­den und West­fä­li­schem Frieden133Josef J. Schmid
24.11.1643WolfÜber­fall bei Tuttlingen3 fran­zö­si­sche Offi­zie­re fie­len unse­rem com­man­die­ren­den Wolf, der über­all der ers­te war, und mit eige­ner Hand vie­le Fein­de erle­get hat zu Füßen, ver­spra­chen nim­mer­mehr über den Rhein zu gehen, und auch ande­re Fran­zo­ßen hier­zu zu bere­den, und wur­den auf sol­che Wei­se entlassenMau­rus Frie­sen­eg­ger – Tage­buch aus dem 30jährigen Krieg78Pater Wil­li­bald Mathäser
24.11.1643WolfÜber­fall bei TuttlingenDer Über­fall bei Tutt­lin­gen. Die Avant­gard, aus 1000 Rei­tern, den Wolf‘schen Dra­go­ner und 600 Mus­ke­tie­ren bestehend, führ­te der schon erwähn­te berühm­te Johann von Werth, wel­cher nach drei­jäh­ri­ger Gefan­gen­schaft in Paris wie­der auf dem Kriegs­schau­platz erschie­nen war.Der klei­ne Krieg, sein Wesen und sei­ne Bedeu­tung 1855220C. Hel­muth
24.11.1643WolfÜber­fall bei TuttlingenÜber­fall von Tutt­lin­gen. Zur Aus­füh­rung die­ses wich­ti­gen Unter­neh­mens, erkor er den durch küh­ne Taten berühm­ten Obers­ten Wolf mit dem Ver­spre­chen, ihm bei dem Kur­fürs­ten eine Beloh­nung von 1000 Duca­ten zu erwir­ken. Wolf spreng­te sei­nem Dra­go­ner­re­gi­ment und einer Abtei­lung öster­rei­chi­scher Kür­as­sie­re in den ansto­ßen­den Fried­hof, wo ein Haupt­mann mit sei­ner Com­pa­gnie Wache hielt. ffMaxi­mi­li­an I. der katho­li­sche, Kur­fürst von Bay­ern und der drei­ßig­jäh­ri­ge Krieg 1869816Dr. Fr. Ant. Wil­helm Schreiber
1644WolfWolf, sta­tio­niert in Steiß­lin­gen am Hoh­ent­wiel, infor­mier­te den kai­ser­li­chen Obrist­leut­nant und Ober­amt­mann von Amor­bach, Kärpen, im Juni 1644 über ein ver­lust­rei­ches Gefecht mit geg­ne­ri­schen Trup­pen bei Hüfingen.Der 30 jäh­ri­ge Krieg in Selbst­zeug­nis­sen, Chro­ni­ken und ZeugnissenDr. Bernd Warlich
1644WolfIm August die­ses Jah­res war er in Heilbronn[67] und infor­mier­te Hatz­feldt über die Schlacht bei Freiburg,[68] den Wei­ter­marsch nach Villingen[69] und in den Raum Stuttgart[70] sowie über den geg­ne­ri­schen Angriff auf Philippsburg.[71] Aller­dings wird auch „uner­hör­te Grau­sam­keit der Sol­da­tes­ka“ und Wolfs bei der Erobe­rung Wiesbadens[72] im Novem­ber 1644 erwähnt.Der 30 jäh­ri­ge Krieg in Selbst­zeug­nis­sen, Chro­ni­ken und ZeugnissenDr. Bernd Warlich
Janu­ar 1644WolfKriegs­stär­ke Regi­ment Wolf: 1090 Mann zu PferdDie baye­ri­sche Kriegs­or­ga­ni­sa­ti­on in der 2. Hälf­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges 1635 – 164546235Cor­du­la Kapser
Sep­tem­ber 1644WolfDer kai­ser­li­che Gene­ral Graf Hatz­feld war unter­des­sen mit den Bay­ern unter den Obers­ten Wolf und Sporck auf der dies­sei­ti­gen Rhein­sei­te ange­langt, um den fer­ne­ren Fort­schrit­ten der Fran­zo­ßen Ein­halt zu thun. Auf dem rech­ten Rhein­ufer hat­ten die Bay­ern noch alles in Besitz und Oberst Wolf war schon bis zur Gustafs­burg, Mainz gegen­über, vor­ge­drun­gen und stand im Begrif­fe sich in die Stadt zu wer­fen. Dort aber ange­kom­men, erhielt er ein Schrei­ben vom Dom­ka­pi­tel, daß er sich nur zurück­be­ge­ben möge, indem man die Ver­hand­lun­gen mit den Fran­zo­ßen eröff­net habe und die Bür­ger sich wei­ger­ten, unter die Waf­fen zu treten Die Drang­sa­le des Nas­saui­schen Vol­kes im drei­sig­jäh­ri­gen Krieg 1859406G. F. Keller
Juli 1644WolfKriegs­stär­ke Regi­ment Wolf: kei­ne AngabenDie baye­ri­sche Kriegs­or­ga­ni­sa­ti­on in der 2. Hälf­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges 1635 – 164546237Cor­du­la Kapser
Sep­tem­ber 1644WolfDie Bai­ern unter den Obers­ten Sporck und Wolf hat­ten näm­lich zu Schwan­heim wo eine Brü­cke über den Main geschla­gen wur­de , ihr Haupt­quar­tier und von den­sel­ben wur­den Trup­pen­ab­tei­lun­gen von 1200 Rei­ter nach Höchst und Hof­heim vorgeschoben…Die Drang­sa­le des Nas­saui­schen Vol­kes im drei­sig­jäh­ri­gen Krieg 1859407G. F. Keller
06.09.1644WolfOberst Wolf stand mit 300 Dra­go­ner bei Hei­del­berg, um den Feind auszukundschaften.Kriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band674Johann Heil­mann
Mit­te Sep­tem­ber 1644WolfDer baye­ri­sche Oberst Wolf war mit 1000 Dra­go­ner bis Gustafs­burg vor den Mau­ern der Stadt zu Hil­fe her­an geeilt; die Dom­her­ren gaben ihm die Wei­sung, zu war­ten bis die Ver­hand­lun­gen mit den Fran­zo­ßen abge­lau­fen seienMaxi­mi­li­an I. der katho­li­sche, Kur­fürst von Bay­ern und der drei­ßig­jäh­ri­ge Krieg 1870837Dr. Fr. Ant. Wil­helm Schreiber
17.09.1644WolfDen Oberst Wolf hat­te er nach Mainz vor­aus­ge­schickt, um die­se Stadt „bis auf Ankunft der Arma­da vor dem Feind zu desen­diren“. Als Wolf vor Mainz ein­traf, war die Schiff­brü­cke abge­fah­ren und das Dom­ka­pi­tel stand bereits in Unter­hand­lung mit dem Feind. Wolf erhielt den Bescheid, sich wie­der zurückzuziehen.Kriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band674Johann Heil­mann
Ende Sep­tem­ber 1644WolfMer­cy befahl dem Gene­ral Weert mit einem Rei­ter­corps und den wol­fi­schen Dra­go­nern in Eil­mär­schen über Mil­ten­berg und Aschaf­fen­burg gegen Hanau auf­zu­bre­chen, wo die Hes­sen stan­den und der Ver­ei­ni­gung mit Turen­ne harrtenMaxi­mi­li­an I. der katho­li­sche, Kur­fürst von Bay­ern und der drei­ßig­jäh­ri­ge Krieg 1871837Dr. Fr. Ant. Wil­helm Schreiber
Ende Sep­tem­ber 1644WolfSteht die bai­ri­sche Armee teil­wei­se bei Stein­heim, (Mer­cy, Rück­zug von Frei­burg) 1 Cor­net und 35 Dra­go­ner von Johann Wolf befin­den sich 14 Tage in Babenhausen.
15.10.1644WolfWolfs Dra­go­ner erhal­ten noch ab 05.//15. Okto­ber 1644 6 Wochen lang Ver­pfle­gung (in Baben­hau­se?). Cor­po­ral dort war Johann Steyn. Wach­meis­ter war Clau­ti BerlinStD. E8A 1372
19.10.1644WolfAm 09./19. Okto­ber 1644 wird Obrist Wolf um Abfüh­rung des in Baben­hau­sen sta­tio­nier­ten Cor­nets von 37 Dra­go­nern gebeten.StD. E8A 1371
21.10.1644WolfAm 21. Okto­ber ant­wor­tet Wolf aus Aschaf­fen­burg auf den Befehl vom 09./19. Okto­ber zur Abfüh­rung des Cor­nets aus Babenhausen.StD. E8A 1371
1644WolfTodEin drit­ter erlitt bei der Erstür­mung von Bens­heim eine töd­li­che Ver­wun­dung – WolfDie baye­ri­sche Kriegs­or­ga­ni­sa­ti­on in der 2. Hälf­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges 1635 – 16454687Cor­du­la Kapser
Novem­ber 1644WolfTodDenn als Feld­mar­schall Mer­cy und Johann von Werth sechs Wochen spä­ter Bens­heim, das von den Fran­zo­ßen besetzt war, bestür­men lie­ßen, wur­de der größ­te Theil davon nie­der­ge­schos­sen, Sporck ver­wun­det, Oberst Wolf aber, als er wäh­rend des Stür­mens mit einer Fackel zum Tho­re lief, um sol­ches anzu­bren­nen, bekam er einen Schuß, an des­sen Fol­gen er bald dar­auf starb.Die Drang­sa­le des Nas­saui­schen Vol­kes im drei­sig­jäh­ri­gen Krieg 1859409410G. F. Keller
21.11.1644WolfTodAm 21.11.1644 wur­de er bei dem Ver­such, Bens­heim zu erobern, in den Rücken geschos­sen und starb an die­ser Verwundung.Der 30 jäh­ri­ge Krieg in Selbst­zeug­nis­sen, Chro­ni­ken und ZeugnissenDr. Bernd Warlich
24.11.1644WolfTodEr (Mer­cy) beschränk­te sich auf die Siche­rung der Berg­stras­se, ließ die Kaval­le­rie unter Werth gegen Höchst vor­sto­ßen, dass den Hes­sen, die den Ort am 16. Sep­tem­ber besetzt hat­ten, „per Akkord“ wie­der ent­ris­sen wur­de (8. Novem­ber), und stürm­ten Bens­heim, wo der tap­fe­re Dra­go­ner­obrist Wolf den Tod fand (21.11.1644)Jan von Werth149Hel­mut Lahrkamp
Dezem­ber 1644WolfKriegs­stär­ke Regi­ment Wolf: 10 Kom­pa­gni­en 928 Mann zu PferdDie baye­ri­sche Kriegs­or­ga­ni­sa­ti­on in der 2. Hälf­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges 1635 – 164546239Cor­du­la Kapser
Dezem­ber 1644WolfTodAnfang Dezem­ber wur­den Bens­heim und Wein­heim ange­grif­fen. Am 1. Dezem­ber wur­de Bens­heim erstürmt, bei die­ser Gele­gen­heit aber der aus­ge­zeich­ne­te Dra­go­ner­oberst Wolf – das Mus­ter eines Sol­da­ten – so ver­wun­det, daß er bald dar­auf starb.Kriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band676Johann Heil­mann
01.12.1644WolfTodDer baieri­sche Dra­go­ne­ro­n­erst Wolf zeich­ne­te sich als tap­fe­rer Offi­zier viel­fach aus. 1640 besetz­te er Spey­er und erober­te Land­au und Ger­mers­heim. Dar­auf wur­de er zum Schutz von Aschaf­fen­burg abbe­ru­fen. Bald nach­her fin­den wir ihn als Erobe­rer von Ober­ur­sel. 1643 lei­te­te sein Angriff am 24. Nov. den Sieg bei Tutt­lin­gen ein. Fer­ner zeich­ne­te er sich in der Schlacht von Frei­burg am 03. und 05.August 1644 aus. Am 01.Dez. 1644 fiel der „in sei­ner Spe­zi­al­waf­fe uner­setz­li­che“ Oberst im Sturm auf BensheimMau­rus Frie­sen­eg­ger – Tage­buch aus dem 30jährigen Krieg131Pater Wil­li­bald Mathäser
Ende 1644WolfTod„.. das nicht bens­heim vor wenig tagen mit Sturm über­gan­gen, und der Obris­te Wolf durch einen Dop­pel­ha­cken davor Tod geschos­sen…“ aus einem Brief Johann von Hes­sen an sei­nen Bru­der Georg.StA­DaChris­ti­an Kodritzki
07.12.1644Wolf20 Dra­go­ner sind in DieburgStD. E8A 772Chris­ti­an Kodritzki
14.12.1644WolfBrief von Mer­cy an Maxi­mi­li­an: Anlan­gend das Wolff­sche Dra­go­ner­re­gi­ment, da hab ich zwar lang dar­auf gedacht, wie sol­ches mit einem andern qua­li­fi­cir­ten Sub­jec­to könn­te ersetzt wer­den, auch mit den General­per­so­nen davon gere­det, allein fin­de ich kei­nen, wel­cher das­je­ni­ge, so der Oberst Wolf gethan, dabei wird prä­ti­ren kön­nen, doch sehe ich kei­nen bes­ser dazu qua­li­fi­ciert zu sein, als das sport­scheu Regi­ment zu Pferd Oberst­lieu­ten­ant Creutz, wel­cher nicht allein ein guter und wacht­ba­rer Sol­dat, son­dern auch vor die­sem bei den Dra­go­nern her­kom­men gewesen.Kriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band676Johann Heil­mann
Janu­ar 1645WolfAls Mer­cy gefragt wur­de, ob man Sper­reu­ter das nun füh­rer­lo­se Dra­go­ner­re­gi­ment Wolf ver­lei­hen sol­le, woll­te Mer­cy die­ses lie­ber dem Obers­ten Creutz übertragen.Sei­ten­wech­sel108Chris­ti­an Kodritzki
25.03.1645WolfDas war nun in kur­zer Zeit der drit­te her­be Ver­lust, der das baye­ri­sche Herr traf. Zuerst fällt der Gene­ral­wacht­meis­ter Kas­par von Mer­cy bei Frei­burg, dann der tap­fers­te unter den Tap­fe­ren Wolf und jetzt Nuß­baum. Es ver­geht noch eine kur­ze Zeit und das Heer ver­liert bei Allers­heim mit dem Feld­mar­schall Mer­cy, den bes­ten Gene­ral, den es bis zum heu­ti­gen Tag gehabt.Kriegs­ge­schich­te von Bay­er, Fran­ken, Pfalz und Schwa­ben 2. Band681682Johann Heil­mann
05.05.1645Regio­nalSchlacht bei Mergentheim/HerbsthausenVon Kro­nach nach Nördlingen613Peter Enge­ris­ser
05.05.1645Wolf/Creutz…bei Sin­drin­gen am Kocher, wo sie durch den Dra­go­ner­obris­ten Creutz über­fal­len wurdenJan von Werth154Hel­mut Lahrkamp
30.07.1645CreutzMer­cy ver­leg­te von Feucht­wan­gen aus am 30.Juli etwa 600 Mann unter dem Obris­ten Creutz in die Stadt DinkelsbühlThea­trum EuropaeumBand V
03.08.1645Regio­nalSchlacht bei Aler­heim. Franz von Mer­cy fällt. Zug der Bay­ern nach Fran­ken zurückSei­ten­wech­sel120ffChris­ti­an Kodritzki
Novem­ber 1645WolfKriegs­stär­ke Regi­ment Wolf(jetzt Creutz) 10 Kom­pa­nien, 846 MannDie baye­ri­sche Kriegs­or­ga­ni­sa­ti­on in der 2. Hälf­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges 1635 – 164546241Cor­du­la Kapser
1647CreutzZwei wei­te­re gin­gen 1647 als Meu­te­rer: Scho­ch, CreutzDie baye­ri­sche Kriegs­or­ga­ni­sa­ti­on in der 2. Hälf­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges 1635 – 16454687Cor­du­la Kapser
26.03.1647Werth/CreutzVer­letz­ter Ehr­geiz scheint aus­schlag­ge­bend für Werths Meut­e­rei­ge­we­sen zu sein. Unter den gegann­ten Offi­zie­ren war Graf Spaur Werths Schwa­ger, Spork als Gene­ral­wacht­meis­ter sein engs­ter Mit­ar­bei­ter, Salm sein Ver­bin­dungs­mann zum Kai­ser, Creutz ein Werth blind erge­be­ner roher HaudegenJohann von Werth (Ritz­ler S. 38ff), Tage­buch aus dem 30 jäh­ri­gen Krieg135Mau­rus Friesenegger
05.07.1647Creutzdage­gen zogen die bei­den Dra­go­ner­re­gi­men­ter Scho­ch und Creutz in ent­ge­gen­ge­setz­ten Rich­tun­gen den kai­ser­li­chen Fah­nen zu. Obrist Creutz, der um und in Aich­ach ein­quar­tiert war zog auf Regens­burg; nach dem Beweis sei­nes Abfalls setz­te der Kur­fürst 1000 Taler auf sei­nen Kopf. Als Creutz zum kai­ser­li­chen Heer sto­ßen woll­te, meu­ter­ten sei­ne Dra­go­ner, wor­auf der Obrist sie nach Regens­burg zurückführte.Jan von Werth177Hel­mut Lahrkamp
Mit­te Juli 1647Creutz..auch die Offi­zie­re des Dra­go­ner­re­gi­men­tes Creutz erschie­nen in Fol­ge in der kai­ser­li­chen ArmeeJan von Werth181Hel­mut Lahrkamp
19.07.1647BärtlOberst Johann Bärtl hat­te das Regi­ment am 19. Juli 1647 erhal­ten. Vor ihm war Creutz Oberst und Com­man­deur des Regi­ments; sein Name wur­de an den Gal­gen geschla­gen, da er vor sei­ner Fah­nen­flucht sich Bex­a­tio­nen jeg­li­cher Art zu Schul­den kom­men hat las­sen. Creutz hat­te das Regi­ment nach dem Tod des unüber­treff­li­chen Wolf, des bes­ten Sol­da­ten der Armee, erhaltenKriegs­ge­schich­te von Bay­ern, Fran­ken, Pfalz und Schwaben929Johann Heil­mann
August 1647CreutzÜber den Ulmer Waf­fen­still­stand waren viel hohe bai­ri­sche Gene­ra­le so sehr unzu­frie­den, daß sie nicht weni­ger im Schil­de führ­ten, als Bai­ern zu ver­las­sen, und zum Kai­ser über­zu­ge­hen, und auch ihre Regi­men­ter mit­zu­neh­men, Unter die­sen waren der Oberst­wacht­meis­ter Sporck, Oberst Spaur, Oberst­leut­nant Graf von Salm, und Gabor, Oberst Creutz, und der recht­schaf­fe­ne Johann von Werth, der Lieb­ling und die Hoff­nung unse­res MaximiliansTage­buch aus dem 30 jäh­ri­gen Krieg94Mau­rus Friesenegger
August 1647CreutzDer Oberst Creutz zog sei­ne Trup­pen von Mur­nau, und Weil­heim, wo die­sel­ben im Win­ter-Quar­tier gele­gen, den Lech und die Donau hin­un­ter, plün­der­ten Aich­ach, Schro­ben­hau­sen, Gei­sen­feld, und alle Dör­fer hin­ab, um sich, und sei­ne Leu­te zu Regens­burg dem Kai­ser zu übergeben.Tage­buch aus dem 30 jäh­ri­gen Krieg94Mau­rus Friesenegger
August 1647CreutzDa aber sei­ne Dra­go­ner den Mein­eid ver­merk­ten, wichen sie von ihm, denen auch die übri­gen folg­ten. Er aber kam mit Bei­hil­fe des Kom­man­dan­ten von Regens­burg mit sei­nem Raub durch.Tage­buch aus dem 30 jäh­ri­gen Krieg94Mau­rus Friesenegger
07.09.1647CreutzBevor er den baye­ri­schen Trup­pen Befehl erteil­te, zu Melan­ders Armee zu sto­ßen, ver­lang­te er die Bestra­fung von Werth und Sporck sowie die Aus­lie­fe­rung des Obris­ten Creutz als „con­di­tio sine qua non“ der Konjunktion.Jan von Werth189Hel­mut Lahrkamp
29.10.1647CreutzAuf Grons­felds Anzei­ge hin wur­den die den Bay­ern miß­lie­bi­ge Offi­zie­re – Obrist Creutz, der als Kom­man­dant dem Kür­as­sier­re­gi­ment Wrt­by vor­ge­stellt wor­den war, und alle Anhän­ger Werts – nach Prag beordertJan von Werth192Hel­mut Lahrkamp
Ende 1647CreutzCreutz erhielt Ende 1647 ein kai­ser­li­ches Kürassierregiment.Jan von Werth177 fnHel­mut Lahrkamp
All­ge­meinDer Gre­go­ria­ni­sche Kalender(heute noch gül­tig) ist dem julia­ni­schen Kalen­der 10 Tage vor­aus. Im 30 jäh­ri­gen Krieg wur­den bei­de Kalen­der benutztWiki­pe­dia
All­ge­meinOber­be­fehls­ha­ber der Reichs­ar­ma­da war der kai­ser­li­che Feld­mar­schall Huin de Gele­en. Die baye­ri­schen Trup­pen befeh­lig­te der Feld­zeug­meis­ter Franz Frei­herr von Mercy.Zwi­schen Freund und Feind40Chris­ti­an Kodritzki
WolfAnga­ben von Lite­ra­tur zur Bio­gra­fie von Johann WolfDie baye­ri­sche Kriegs­or­ga­ni­sa­ti­on in der 2. Hälf­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges 1635 – 16454685Cor­du­la Kapser
WolfDer Nach­fol­ger von Johann Wolf nach des­sen Tod 1644: Johann Fer­di­nand Creutz. Nach der Fah­nen­flucht des Johann Fer­di­nand Creutz wur­de der Oberst Johann Bärtl am 19. Juli 1647 Kom­man­deur des Dragonerregimentes.Die baye­ri­sche Kriegs­or­ga­ni­sa­ti­on in der 2. Hälf­te des 30 jäh­ri­gen Krie­ges 1635 – 164546325Cor­du­la Kapser
WolfEs gibt auch einen Abge­sand­ten der Darmstädter(Hessen-Darmstadt) Regie­rung mit Namen Johan­nes Wolf. Er wur­de am 29.10.1639 zu Pic­co­lomi­ni geschicktZwi­schen Freund und Feind96Chris­ti­an Kodritzki
WolfDas Regi­ment Johann Wolf war Teil der ReichsarmadaZwi­schen Freund und FeindChris­ti­an Kodritzki
All­ge­meinDer Köl­ner Kur­fürst Fer­di­nand war ein Bru­der des Baye­ri­schen Kur­fürst MaximilianZwi­schen Freund und Feind205Chris­ti­an Kodritzki