Zeit­rei­se auf Ves­te Coburg am 18. und 19.07.2026

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de waren wir zu Gast bei der „Zeit­rei­se Ves­te Coburg“, deren Schwer­punkt tra­di­tio­nell auf der Dar­stel­lung des 15. und 17. Jahr­hun­derts liegt.
Gemein­sam mit unse­ren Freun­den vom Fähn­lein Schlam­mers­dorf, Armin König, dem Feu­er­wer­ker Jack Onkel­bach sowie André Kesel von Des Tilly’s Wil­der Hau­fen mit sei­ner ein­drucks­vol­len Feld­scher-Dar­stel­lung prä­sen­tier­ten wir das Mili­tär- und Lager­le­ben des 17. Jahrhunderts.
In meh­re­ren Vor­füh­run­gen begeis­ter­ten wir die zahl­rei­chen inter­es­sier­ten Besu­che­rin­nen und Besu­cher mit dem Exer­ci­ti­um der Infan­te­rie und ver­mit­tel­ten einen authen­ti­schen Ein­blick in die Aus­bil­dung und den Ein­satz der Sol­da­ten jener Zeit.
Auch unse­re Artil­le­rie war ein beson­de­rer Anzie­hungs­punkt: Gezeigt wur­den unser leich­tes Feld­ge­schütz „Anto­nia“, unser schwe­rer Block­mör­ser, der Nach­bau eines Ingol­städ­ter Stan­gen­mör­sers sowie Armin Königs detail­ge­treu­er Nach­bau einer Cobur­ger Radschloss-Doppelhakenbüchse.
Ein beson­de­res High­light bil­de­te die Vor­füh­rung zum The­ma mili­tä­ri­sches Feu­er­werk. Dabei wur­den Repli­ken his­to­ri­scher Feu­er­werks- und Brand­waf­fen, dar­un­ter Pech- und Sturm­krän­ze, Brand­bal­len sowie Kleb­feu­er, vor­ge­stellt und ihre his­to­ri­sche Ver­wen­dung erläutert.
In zahl­rei­chen Dis­plays konn­ten die Besu­che­rin­nen und Besu­cher außer­dem das täg­li­che Leben im Heer des 17. Jahr­hun­derts ken­nen­ler­nen. Unse­re Mit­glie­der ver­mit­tel­ten Wis­sen zu den The­men Wund­ver­sor­gung und Arz­nei­kun­de, mili­tä­ri­sches Feu­er­werk, Artil­le­rie, his­to­ri­sches Lied­gut, Mar­ke­ten­de­rin­nen, Beklei­dung sowie zur Aus­rüs­tung und Bewaff­nung von Mus­ke­tie­ren und Pike­nie­ren. Dabei gewähr­te einer unse­rer Sol­da­ten einen Blick in sei­nen Fou­ra­ge­beu­tel, der – ganz nach his­to­ri­schen Quel­len – mit den für den täg­li­chen Dienst not­wen­di­gen Gegen­stän­den gefüllt war. Dazu gehör­ten unter ande­rem Geschirr, ein Ersatz­hemd, Spiel­kar­ten und Wür­fel zur Frei­zeit­ge­stal­tung, Näh­zeug, ein Kamm sowie Pro­vi­ant. Auf die­se Wei­se erhiel­ten die Besu­che­rin­nen und Besu­cher einen beson­ders detail­lier­ten Ein­blick in die per­sön­li­che Aus­rüs­tung eines Sol­da­ten des 17. Jahrhunderts.
Ein wei­te­res High­light war die gemein­sa­me Ver­pfle­gung in der Sud­kü­che „Zum durs­ti­gen Och­sen- Feld­kü­che des 17. Jahr­hun­derts “. Dort ver­wöhn­ten unse­re Köche Dirk und Mar­cus alle Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer mit her­vor­ra­gen­den Spei­sen und sorg­ten für das leib­li­che Wohl der gesam­ten Mannschaft.
Unser herz­li­cher Dank gilt der Kunst­samm­lun­gen der Ves­te Coburg für die her­vor­ra­gen­de Orga­ni­sa­ti­on sowie allen Mit­strei­te­rin­nen und Mit­strei­tern, die die­ses Wochen­en­de zu einem beson­de­ren Erleb­nis gemacht haben.
Wir freu­en uns schon jetzt auf ein Wiedersehen!
VIVA SANTA MARIA!
Foto von Ulf Dahm:

Fotos Peter Ripberger: 

Fotos Regi­ment Wolf: