Regi­ment Johann Wolf zu Gast beim Vor­trag über den Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg im Mümlingtal

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Am 19.05.2026 besuch­ten meh­re­re Mit­glie­der des Regi­ments den Vor­trag von Leon Wöl­fel­schnei­der (M.A.), Burg­füh­rer auf der Burg Breu­berg, in der Büche­rei am Dorf­platz in Möm­lin­gen. Unter dem Titel „Müm­ling­tal und die Herr­schaft Breu­berg im Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg“ nahm er die zahl­rei­chen Zuhö­rer mit auf eine span­nen­de Rei­se in die Geschich­te unse­rer Heimat.

Gera­de für uns als his­to­ri­sches Regi­ment hat die Geschich­te des Müm­ling­tals einen beson­de­ren Stel­len­wert. Möm­lin­gen ist unse­re Hei­mat, und auch unser Ver­eins­ge­län­de liegt unmit­tel­bar an der Müm­ling – mit­ten in jener Land­schaft, die bereits vor fast 400 Jah­ren Schau­platz der Ereig­nis­se des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges war. Umso inter­es­san­ter war es, die his­to­ri­schen Ent­wick­lun­gen in der Herr­schaft Breu­berg und den umlie­gen­den Gebie­ten anhand zeit­ge­nös­si­scher Quel­len, Kar­ten und Abbil­dun­gen nachzuvollziehen.

Beson­ders ein­drucks­voll waren die Aus­füh­run­gen über die unter­schied­li­chen Bünd­nis­se der Gra­fen von Erbach und der Gra­fen von Löwen­stein-Wert­heim-Roche­fort sowie die Aus­wir­kun­gen die­ser Kon­flik­te auf die Men­schen im Müm­ling­tal. Immer wie­der gelang es Leon Wöl­fel­schnei­der, Brü­cken zur Gegen­wart zu schla­gen und die Geschich­te leben­dig wer­den zu lassen.

Für uns war die­ser Abend eine wert­vol­le Gele­gen­heit, unser Wis­sen über die Geschich­te unse­rer Hei­mat­re­gi­on zu ver­tie­fen. Sol­che Vor­trä­ge berei­chern nicht nur unse­re eige­ne Dar­stel­lung der Zeit des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges, son­dern stär­ken auch das Ver­ständ­nis für die his­to­ri­schen Ereig­nis­se, die sich direkt vor unse­rer Haus­tür abge­spielt haben.

Wir bedan­ken uns herz­lich bei Leon Wöl­fel­schnei­der für den infor­ma­ti­ven und kurz­wei­li­gen Vor­trag sowie beim Team der Büche­rei am Dorf­platz Möm­lin­gen für die gelun­ge­ne Orga­ni­sa­ti­on. Sol­che Ver­an­stal­tun­gen zei­gen, wie span­nend und leben­dig Regio­nal­ge­schich­te sein kann.