Kurbairisches Dragonerregiment Johann Wolf e.V.

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Forschungsergebnisse

Letztes Treffen der Forschungsgruppe am 09.12.2016

Stand der Forschungsergebnisse: 11.12.2016

Folgende Punkte wurden beim letzten Treffen der Forschungsgruppe erarbeitet:

* Die Geschichte des Regimentes von 1640 bis 1644

* Die Belagerung der Breuburg durch die Schweden unter Ramsay

* Die Schwedenschanze gegenüber der Breuburg

* Bekleidung der Soldaten während des 30. jährigen Krieges

Neueste Erkenntnisse sind in roter Schrift. Angaben in grauer Schrift sind nicht 100% belegt oder nicht genau zu zuordnen.

Wir bedanken uns bei Herrn Christian Kodritzki, der uns immer unterstützt und mit seinem Fachwissen weiterhilft. Auch für die Mithilfe von Axel Stolch möchten wir uns bedanken

Das Literaturangebot in Google Book bietet einiges an Quellen zu diesem Theme. Auf der unten anzuwählenden Quellenseite sind alle bis dato erforschten Literaturnachweise zu Johann Wolf, seine Nachfolger, Jan von Wert und das Wolfsche Regiment aufgelistet. 

Literatur Quellen in Google Book

Aus der "Bayerischen Kriegsorganisation in der 2. Hälfte des 30 jährigen Krieges 1635 - 1645/46" von Cordola Kapser konnte die Kriegsstärke des Regimentes herausgefunden werden:

Dragonerregiment Johann Wolf

 Interessant ist die Zunahme der Kriegsstärke des Regimentes. Diese Zahlen stützen sich auf Meldungen der Offiziere, die aber auch nicht immer stimmten, da, je mehr Soldaten gemeldet wurden, umso mehr Sold und Verpflegung wurde zu gewiesen. 
März 1639 423 Mann
November 1640 6 Kompanien 581 Mann, davon 294 beritten, 287 unberitten
1642 6 Kompanien 550 Mann
Dezember 1642 6 Kompanien 580 Mann
November 1643 18 Kompanien 1025 Mann
Januar 1644 1090 Mann
Dezember 1644 10 Kompanien 928 Mann
November 1645 Das Regiment wird nach dem Tode von Johann Wolf vom Obristen Johann Ferdinand Creutz übernommen. Die Stärke des Regimentes wird mit 846 Mann in 10 Companien gemeldet. Der Oberst Creutz wurde Mitte 1647 fahnenflüchtig. Er wechselte in kaiserliche Dienste, Das Regiment blieb bayerisch. Obrist Bärtl übernahm das Regiment.
Juli 1647 10 Kompanien 723 Mann Das Regiment stand jetzt unter dem Befehl von Obrist Johann Bartl , auch Bärtl, Bartel oder Bärtel von Wendern (1605 - 7.10.1683
Februar 1648 852 Mann
November 1648 10 Kompanien 689 Mann Dies war die letzte Eintragung in die Stärkeliste der Bairischen Armee. Am 20. Dezember 1648 wurde noch eine Musterungsliste erstellt. Wahrscheinlich wurde das Regiment danach aufgelöst. Aus "Kriegsorganisation der Bayerischen Armee in der zweiten Hälfte des 30 jährigen Krieges" von Cordula Kapser

Aufstellung der Truppen vor der Schlacht von Rheinfelden. Der schwarze Pfeil rechts zeigt das Dragonerregiment Johann Wolf.

Historischer Stich der Schlacht von Rheinfelden mit der Aufstellung der Einheiten

Punkte, die von der Forschungsgruppe recherchiert wurden
Stand: 06.02.2015
Datum Schlagwort Stichwort Text Quelle Seite Author
17.03.1605 Wolf Geburt In Ingolstadt wird Johann Wolf, der sich zeitweise auch "Wolff" schrieb, geboren. Er entstammte einem gut bürgerlichen Geschlecht. Der 30 jährige Krieg in Selbstzeugnissen, Chroniken und Zeugnissen   Dr. Bernd Warlich
Oktober 1621 Regional   Im Oktober 1621 quartiert sich ein bayerisches Corps mit 2000 Mann, sowie kaiserliche und spanische Truppen im Raum Umstadt/Otzberg ein. Die Veste Otzberg wird belagert und nach 3monatiger Belagerung kapituliert die Besatzung unter Hauptmann Julius von Damm im Januar 1622. Otzberg Burg - Festung - Kaserne 13 Dr. Axel W. Gleue
20.01.1622 Regional   Am 20. Januar erstürmten die Bayern das Bergschloß Otzberg bei Großumstadt und rückten unter Tilly durch den Bachgau den Braunschweigern unter Herzog Christian entgegen. 1900 Jahre Obernburg 106 Leo Hefner
28.05.1622 Regional   Tilly hat sein Quartier in Mosbach, daß er bald verließ, um in Aschaffenburg die weit und breit einzigste Mainbrücke für sein Vorrücken auf die andere Mainseite zu benutzen. 1900 Jahre Obernburg 107 Leo Hefner
24.06.1622 Regional   Vom 24. bis 30. Juni hatte Tilly sein Hauptquartier in Seligenstadt 1900 Jahre Obernburg 107 Leo Hefner
18.03.1630 Regional   Der regierende Graf Philipp Moritz von Hanau-Münzenberg hat am 16.03.1630 in Aschaffenburg seinen Eid als kaiserlicher Obrist geleistet. Zwischen Krieg und Stillstand 3 Christian Kodritzki
Oktober 1631 Tilly   Ende Oktober stand sein Heer(Tilly) in der Gegend um Aschaffenburg Jan von Werth 15 Helmut Lahrkamp
November 1631     Unser Söldner legte, vorwiegend unter dem Kommando des zurückweichenden Tilly, den weiten Weg nach Aschaffenburg in Franken zurück. Hier hatte sich Tilly im Oktober 1631 mit dem Herzog Karl von Lothringen vereinigt und stand nun wieder an der Spitze von 40000 Mann. Peter Hagendorf - Tagebuch eines Söldner 153 Jan Peters
12.11.1631 Allgemein   Der Überfall von Hanau durch schwedische Dragoner unter Oberst Haubold. Dieser Erfolg ermöglichte den Fall von Aschaffenburg und Frankfurt Der kleine Krieg, sein Wesen und seine Bedeutung 1855 216 C. Helmuth
22.11.1631 Regional   Am 12./22.11.1631 musste Aschaffenburg vor den Schweden kapitulieren und schon am 27. November kamen die ersten Schweden in Mainz an. Schwedenzeit in Franken und Schwaben 2 Christian Kodritzki
22.11.1631 Regional   Gustaf II. Adolf zieht in Obernburg ein. 1900 Jahre Obernburg 106 Leo Hefner
29.09.1634 Regional   Eroberung Miltenbergs durch Kaiserliche Truppen unter von Ossa Von Kronach nach Nördlingen 350 Peter Engerisser
29.09.1634 Regional   Überfall bei Kleinwallstadt. Kaiserlich, spanische Truppen greifen ein 500 Mann starkes Kürassier- und Arkebusierregiment unter James King an. Der Angriff wird abgeschlagen. Nördlingen 1634 152 Peter Engerisser
03.10.1634 Regional   Kaiserliche Truppen unter Wolfgang Rudolf von Ossa erobern Aschaffenburg Nördlingen 1635 152 Peter Engerisser
1635 Wolf   1635 wird er als Obristwachtmeister erwähnt. Der 30 jährige Krieg in Selbstzeugnissen, Chroniken und Zeugnissen   Dr. Bernd Warlich
1635 Wolf   Originalunterschrift des Johann Wolf (Nummer 78) Seitenwechsel 205 Christian Kodritzki
1635 Wolf   Ermittlung Wolfs als Regimentsinhaber eines Regimentes zu Ross und Fuß Die bayerische Kriegsorganisation in der 2. Hälfte des 30 jährigen Krieges 1635 - 1645/46 85 Cordola Kasper
02.01.1635 Regional   Überfall bei Michelbach.  Von Kronach nach Nördlingen 609/610 Peter Engerisser
26.06.1636 Wolf   Unter Werth standen folgende Regimenter: 5 Kürassierregimenter (Leibregiment Lothringen, Neu Werth [früher Eynatten], Horst, Gayling und Fallois), das Dragonerregiment Werth, das der Obrist Wolf führte, und 5 Infanterieregimenter Jan von Werth 54 Helmut Lahrkamp
18.08.1636 Regional   Am Samstag, den 18. August um 12 Uhr kamen 600 Kroaten zu Fuß mit ihrem Tross und etwa 70 zu Pferd von Mimblingen (Mömlingen) her bei der Stadt Groß-Umstadt vorüber. Eigentlich sollten sie weitermarschieren, den vorigen Zügen folgen, wollten aber nicht.  Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 231 Christian Kodritzki
01.11.1636 Wolf   Seinerzeit lagen diese im Raum Koblenz. Der Koblenzer Kommandant Alexander von Neuneck fertigte im Nov. 1636 eine Aufstellung an, die sich im Hauptstaatsarchiv München im Bestand KÄA 2580 befindet. Darauf aufgeführt sind Dragoner: "Fünff Comp. Herrn Obristen Wolf zu Pferd --- 160. Zu Fuess -- 64

Interessant ist die geringe Anzahl der Soldaten und der Umstand, dass ein Teil der Dragoner kein Pferd besaß. Nicht ungewöhnlich, da die auf der Liste aufgeführten Kavallerieeinheiten z.T. auch keine Pferde mehr besaßen.

Recherche von Axel Stolch    
20.11.1636 Wolf   Jedoch befand sich der Feldmarschall Geleen am 20. November 1636 noch am Unterrhein, um dem bayerischen Oberst Alexander von Neiuneck, Kommandant von Koblenz mit drei Regimentern (Neuneck, Metternich und das Dragonerregiment Johann Wolf) den Rücken bei der Blockierung Ehrenbreitsteins freizuhalten. Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 41 Christian Kodritzki
26.11.1636 Wolf   Unter das direkte Kommando Landgraf Johanns sollten dazu noch vier kaiserliche Regimenter stoßen: Johann Wolf, Ferdinand Oepp, Alexander von Neuneck und Christoph Heinrich von Geyling von Altheim. Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 21 Christian Kodritzki
Dezember 1636 Wolf   Am Jahresende lagerte der Obrist Alexander von Neuneck mit drei Reiterregimenter in weitem Umkreis um Ehrenbreutstein. Fn3 Unter Neuneck standen die Regimenter Wolf und Metternich Jan von Werth 66 Fn 3 Helmut Lahrkamp
25.12.1636 Regional   Der Hauptmann von der Leyen war mit 2 Compagnien des Regimentes Dohna in Aschaffenburg im Winterquartier Zwischen Krieg und Stillstand 59 Christian Kodritzki
1637 Wolf   Dem Kurmainzer Oberkommando waren immer einige kaiserliche oder Bayerische Regimentsteile z.B. vom Regiment Johann Wolf, zur Verstärkung beigegeben. Zwischen Krieg und Stillstand 13 Christian Kodritzki
1637 Wolf   Die Standorte der vorgenannten Regimenter kann man in etwa so lokalisieren. Johann Wolf um Aschaffenburg Zwischen Krieg und Stillstand 13 Christian Kodritzki
1637 Wolf   Nachdem der Bestechungsversuch Dohnas nicht gefruchtet hatte, zog er mit einer vom bayerischen Oberst Johann Wolf verstärkten ansehnlichen Streitmacht und zwei von Frankfurt geliehenen Geschützen vor Seligenstadt, zerschoss die Stadtmauern und wagte einen Sturmangriff. Es gab heftige Kämpfe mit etlichen Toten und Verletzten. Zwischen Krieg und Stillstand 111 Christian Kodritzki
02.02.1637 Wolf   Abfangen des Versorgungskonvoys nach Ehrenbreitstein durch Oberst Johann Wolf. Haus Brentz = Hof Rembs? Oberst Johann Wolf an Landgraf Georg, Vilmar, 2. Februar 1637, HStAW Best. 171 K 1832b, S. (40)Brief  Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 64 Christian Kodritzki

 

Aus dem Buch: Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 von Christian Kodritzki,  Seite 64

10.03.1637 Wolf   Diese Einquartierung konnte er zwar gerade noch abwenden, die des Regimentes Wolf am 10. März nicht mehr. Die dann gleichzeitige Versorgung der kaiserlichen Besatzung auf der Dillenburg und des Regimentes Wolf war nicht mehr möglich. HStAW K 171 1832b, S. 96 (136) Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 63 Christian Kodritzki
10.03.1637 Wolf   Diese Befürchtungen waren nicht grundlos, denn schon bald nach seinem Abzug, kam am 10. März der bayerische Oberstv Johann Wolf mit seinem Regiment in die Grafschaft Dillenburg. Dieser gehörte zum Belagerungskorps des Johann von Werth, welches die Festung Ehrenbreitstein blockierte. Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 62 Christian Kodritzki
10.03.1637 Wolf   als der Baierische Generalleutnant Johann von Werth den 10. März den Obersten Wolf in die Grafschaft Dillenburg und den Obersten Neuneck in die Grafschaft Diez verlegte Die Drangsale des Nassauischen Volkes im dreisigjährigen Krieg 1854 303 G. F. Keller
10.03.1637 Wolf   Der Oberst Wolf ließ sich mit seinen Soldaten in Herborn so gut bewirtet, daß dasige Bürger im Begriff waren, Haus und Hof zu verlassen und davon zu laufen, wenn derselbe nicht endlich auf Befehl des Feldmarschalls Götz nach einem zehn Wochen dauernden Aufenthalt das Land hätte räumen lassen. Die Drangsale des Nassauischen Volkes im dreisigjährigen Krieg 1855 303 G. F. Keller
10.03.1637 Wolf   Auch der Graf von Nassau-Dillenburg wünschte, wegen seiner "Gäste" in Dillenburg nach Hause zu gehen. Fußnote 345 Der Graf von Nassau-Dillenburg hatte sich auch schon bei Georg II. wegen der drückenden Einquartierung durch Truppen ab 10. März des Obristen Johann Wolf auf seinen Gütern beschwert. Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 157 Christian Kodritzki
17.03.1637 Wolf   Er sollte weiterhin die Regimenter Beck, Wahl, Edlinstetten zu Fuß sowie die Regimenter Neuneck, Lothringen, Gayling und Horst zu Pferd und die Dragoner vom Regiment Wolf nehmen und Richtung Diemel vorgehen. Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 143 Christian Kodritzki
25.03.1637 Wolf   Landgraf Georg musste selbst für seine wenigen Soldaten Quartiere und Proviant suchen, denn am 25.März war der Oberstleutnant Philipp Heilmann vom Dragonerregiment Johann Wolf mit Gewalt in Lasphe eingedrungen und hatte kleine Hessen-Sarmstädter Besatzung daraus vertrieben und den ganzen Ort verwüstet. StDa E8A 107/3 Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 86 Christian Kodritzki
08.04.1637 Wolf   Johann Wolf war am 08.04.1637 in Herborn Recherche Christian Kodritzki im Staatsarchiv Darmstadt   Christian Kodritzki
26.04.1637 Wolf   Ein dringender Anlass war in seinen Augen die Logierung des Wolf`schen Dragoner Regimentes in seiner Grafschaft. Das komplette Regiment Wolf lag zwar nur 14 Tage dort, danach blieben aber immer noch vier Kompagnien und der Stab. Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 170 Christian Kodritzki
26.04.1637 Wolf   Aber Ludwig Heinrich hatte schon mehrere Briefe an den Kaiser geschrieben und um Delogierung der Dragoner des Obersten Wolf gebeten. Er pochte auf seinen zweijährigen Kriegsdienst und die Zusage des Kaisers, ihn von Einquartierungen zu verschonen. Dazu erwirkte er noch einen Befehl des Feldmarschalls Götz an Johann von Werth, das Dragonerregiment des Obersten Wolf aus der Grafschaft Dillenburg abzuziehen. (375 Copie des Befehls des Grafen Götz an Jan von Werth, ohne Ort und Datum, HStAW K 171 1832a, S.46 (89)) Bisher jedoch alles ohne Erfolg.  Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 171 Christian Kodritzki
26.04.1637 Wolf   Wolf`s Dragonerregiment ist in Wittgenstein, Berleburg und (Bad) Laasphe Recherche Christian Kodritzki im Staatsarchiv Darmstadt   Christian Kodritzki
30.04.1637 Regional   Am 30.04.1637 hat Ramsay die Residenzstadt Aschaffenburg ohne Vorwarnung angegriffen und ausplündern lassen. Hauptman Hans(Johann) Henrich Fischer hat die sich in Sicherheit wiegende Stadt mit 200 Mann überfallen Zwischen Krieg und Stillstand 99 Christian Kodritzki
13.05.1637 Wolf   Diese kamen jedoch nicht weit und wurden genau wie der Oberst Wolf, der mit seinem und noch drei Regimenter am 13. Mai aufbrach und nur bis in die Grafschaft Wittgenstein und Weilburg kam, bald wieder zurückgerufen. Aus der Äußerung des Generalkriegskommissars Reinhard von Walmerode kann man sehen, dass Oberst Wolf wahrscheinlich sogar nach Sachsen ziehen sollte , wozu dieser "keine Lust zu der Armee in Sachsen zu gehen" hatte. Briefextrakt des Generalkriegskommissars Reinhard von Walmerode vom 25. Mai 1637 HStAW Best. K 171 1832c, S. 3. Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 89 Christian Kodritzki
01.06.1637 Wolf   Wolf ist vor diesem Datum und danach in Weilburg Recherche Christian Kodritzki im Staatsarchiv Darmstadt   Christian Kodritzki
30.06.1637 Wolf   Wolf erstürmt mit seinem Regiment und dem Hessen-Darmstädter Oberstleutnant S. Fischer  (Bad) Wildungen Recherche Christian Kodritzki im Staatsarchiv Darmstadt   Christian Kodritzki
03.07.1637 Wolf   Der Vizekanzler und die Räte in Marburg schrieben dem bayerischen Oberst Johann Wolf, er möge doch einen Teil seiner Truppen nach Alsfeld legen. Durch den Anmarsch Bernhards von Sachsen-Weimar zu dem und über den Rhein bekam der Oberst Wolf jedoch einen anderen Bestimmungsort und mußte ablehnen. Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 195 Christian Kodritzki
10.07.1637 Wolf   Wolf ist in Frankenberg Recherche Christian Kodritzki im Staatsarchiv Darmstadt   Christian Kodritzki
11.07.1637 Wolf   Wolf ist in Wetter Recherche Christian Kodritzki im Staatsarchiv Darmstadt   Christian Kodritzki
15.07.1637 Wolf   Der bayerische Oberst Johann Wolf, der zu den Belagerungstruppen von Ehrenbreitstein gehörte und dessen Kompaniendie Grafschaft Nassau-Dillenburg so schwer belastet hatten, zog daraufhin am 15. Juli von dort ab. Allerdings ließen seine Dragoner noch schnell an die 20 Pferde der Bauern mitgehen. Auf die Beschwerde darüber erbot sich der Oberst Wolf aus seinem Marschquatier Willersheim, die Pferde wieder zu erstatten, die Bauern sollten kommen und ihre Pferde aus dem Bestand der Dragoner heraussuchen. Es kam jedoch kein einziger Bauer. Die Jagd auf Feldmarschall Johann Banèr 1637 193 Christian Kodritzki
21.07.1637 Wolf   Wolf ist in Homberg Ohm auf dem Marsch zu von Werth Recherche Christian Kodritzki im Staatsarchiv Darmstadt   Christian Kodritzki
23.07.1637 Wolf   Wolf ist in Rüdinghausen auf dem Marsch zu von Werth Recherche Christian Kodritzki im Staatsarchiv Darmstadt   Christian Kodritzki
23.07.1637 Wolf   Wolf ist in Willersheim auf dem Marsch zu von Werth Recherche Christian Kodritzki im Staatsarchiv Darmstadt   Christian Kodritzki
25.07.1637 Wolf   Oberstleutnant Philipp Heilmann vom Regiment Wolf in (Bad) Laasphe Recherche Christian Kodritzki im Staatsarchiv Darmstadt   Christian Kodritzki
28.08.1637 Regional   Der Marsch Sperreuters mit 3 Regimenter Kavallerie über Aschaffenburg, Ostheim, Dieburg, Umstadt nach Michelstadt, Isolano folgend. Seitenwechsel 67 Christian Kodritzki
06.09.1637 Wolf   Der Krankenstand hatte im bayerischen Lager eine solche Höhe erreicht "so ich", wie Johann von Werth sagt, "die Tage meines Lebens niemals gesehen". Alle Offiziere waren krank bis auf die Obersten Gold, Neuneck und Wolf; jede Compagnie hatte 10 bis 30 Kranke. Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 848 Johann Heilmann
07.09.1637 Wolf   Am 7. September ließ er Maximilian berichten, bei der Infanterie sei nur noch der Obrist Gold, bei der Reiterei nur Neuneck und Wolf noch gesund, …. Jan von Werth 84 Helmut Lahrkamp
1638 Wolf   Verlustliste Schlacht von Rheinfelden: Dragoneroberst Johann Wolf verwundet und gefangen Seitenwechsel 186ff Christian Kodritzki
Februar 1638 Wolf   Mehr oder minder einsatzbereit von der Reichsarmada, also den Bayern, die Fußregimenter Gold, Pappenheim und Wahl, zusammen 2000 Mann, die Dragoner des Obristen Wolf und die Reiterregimenter Neu-Werth, Neuneck, Fallois, Horst Lothringen und Gayling, …. Jan von Werth 93 Helmut Lahrkamp
22.02.1638 Wolf   In viertägigem Marsch zog das kleine Heer durch den Schwarzwald, auf den nächsten, aber beschwerlichsten Wegen, es wurden nur kleine Marschpausen eingelegt, der Obrist Wolf führte die Vorhut. Jan von Werth 95 Helmut Lahrkamp
26.02.1638 Wolf   Lt. Dem Bericht eines U.v.H. wurden auch auf Schweizer Gebiet unter anderem gefangen genommen, z.B. Enkevoert, Lamboy, Graf Fürstenberg, Wolf, usw. (Schlacht bei Rheinfelden) Seitenwechsel 77 Christian Kodritzki
28.02.1638 Wolf   Der Dragoneroberst Wolf, einer der tapfersten und unternehmendsten Soldaten des bayerischen Heeres, fiel in feindliche Gefangenschaft; ein schwerer Verlust. Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 589 Johann Heilmann
03.03.1638 Wolf   Gleiches Schicksal hatten die meisten Obristen, so Neuneck, Henderson, Wolff und Gold, die beiden letzteren "übel beschädigt", …. Jan von Werth 97 Helmut Lahrkamp
03.03.1638 Wolf   Zweites Treffen bei Rheinfelden: Oberst Wolf galoppirte mit seinem Dragonerregiment nach Rheinfelden; allein er wurde noch auf der Brücke von den nachsprengenden Feinden erreicht; die letzten Schwadron niedergehauen und die vorderen sammt dem Obersten gefangen  Maximilian I. der katholische, Kurfürst von Bayern und der dreißigjährige Krieg 1868 729 Dr. Fr. Ant. Wilhelm Schreiber
06.03.1638 Wolf   Unter dem 6.3.1638 hält Gaisser die weiteren Erkenntnisse der Schlacht bei Rheinfelden fest: Einer Mitteilung zufolge sei "der schwer verwundete Oberst Wolf von einigen gefangen in Bückhen herumgeführt" worden" "auf der Suche nach einem Chirurgen". Tagebuch des Abt Michael Gaisser der Benedektinerabtei St. Georg zu Villingen S. 720 2. Band Stadtarchiv Villingen- Schwenningen
12.03.1638 Wolf   wurden am 12.03.1638 Jan von Werth, Adrian von Enckevort und die Obristen Neuneck und Wolff zu besserer Verwahrung in die Festung Benfeld im Elsaß geschickt.  Jan von Werth 98 Helmut Lahrkamp
1638 Heilmann   Der Oberstleutnant Philipp Heilmann vom Regiment Wolf war zusammen mit Claus Dietrich Freiherr von Sperreuth Gefangener nach der Schlacht von Rheinfelden  auf Hohentwiel Recherche Christian Kodritzki im Staatsarchiv Darmstadt   Christian Kodritzki
1639 Wolf   Wolf wird mit seinem Regiment nach Speyer geschickt und besetzt es.  Zwischen Freund und Feind 42, 43 Christian Kodritzki
1639 Wolf   Gefangenenliste der Kämpfe im Rheingau: Dragonerregiment Wolf: 3 Leutnante, 2 Fähnriche, 3 Sergeanten und 200 Knechte Zwischen Freund und Feind 134 Christian Kodritzki
1639 Wolf   Die sich in Speyer befindlichen Bayern unter dem Obersten Wolf konnten sie aber abwehren. Zwischen Freund und Feind 116 Christian Kodritzki
1639 Regional   Flucht des Kurfürsten aus Mainz Zwischen Freund und Feind 24 Christian Kodritzki
März 1639 Wolf   Kriegsstärke Regiment Wolf: 423 Mann zu Pferd Die bayerische Kriegsorganisation in der 2. Hälfte des 30 jährigen Krieges 1635 - 1645/46 223 Cordola Kasper
Juli 1639 Wolf   Um die Schritte der Weimarer zu beobachten, streifte der aus der Gefangenschaft befreite Oberst Wolf mit seinen Dragonern rheinabwärts. Er hatte den Auftrag, falls der Feind eine Brücke über den Rhein schlagen wolle, solche solange zu verhindern, bis Mercy mit der Armee angekommen wäre. Nachdem die Feinde nach der widerstandslosen Einnahme von Weissenburg und Landau die Belagerung von Germersheim eröffnete, mußte Wolf Speyer mit der Weißung besetzen, diese Stadt bis auf das äußerste zu verteidigen Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 611 Johann Heilmann
15.07.1639 Wolf   Kundschafter der Weimarer hatten berichtet, dass die bayerischen Regimenter Druckmüller und Wolf mit 2500 Mann in das papistische Oberland gegangen seien, um dort die Einbringung der Ernte zu schützen. Sie waren am 15. Juli in St. Blasien und zogen allerdings zur Hüninger Schanze, wo sie aber abgewiesen wurden Zwischen Freund und Feind 21 Christian Kodritzki
17.08.1639 Wolf   Daraufhin war der bayerische Oberst Wolf mit etlichen 100 Dragoner aus der Stadt(Speyer) ausgefallen und hatte sich ein starkes Scharmützel mit den Weimarer geliefert Zwischen Freund und Feind 22 Christian Kodritzki
23.08.1639 Wolf   Brief Bernhard Schaffalitzki an Kurfürst Maximilian von Bayern, da dieser den ehemaligen Statthalter von Heidelberg, Herr von Metternich und den Obersten Wolf zu mündlichen Verhandlungen zu ihm geschickt hat. Von Krieg zu Krieg 138 Christian Kodritzki
28.08.1639 Regional   Brief aus Miltenberg. Er berichtet auch, dass am Vortage der Bruder der Gemahlin Graf Gallas, Graf Lodron mit 20 Pferden durch Miltenberg gekommen sei. Er wollte zur piccolominischen Armee. Zwischen Freund und Feind 38 Christian Kodritzki
September 1639 Wolf   Oberst Wolf eroberte unterdessen gemeinschaftlich mit dem Commandanten von Phillippsburg, Oberst Bamberger, Landau und Germersheim. Wolf mußte sich darauf bei Aschaffenburg aufstellen, "um des Paß über Main und Necker gegen Königsmark zu verwahren Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 612 Johann Heilmann
25.09.1639 Wolf   Der bayerische Oberst Johann Wolf, der lange in Aschaffenburg stationiert war, war als Verstärkung zum Obersten Bamberger nach Philippsburg gezogen. Der Keller von Zwingenberg meldete am 25. 09., dass Oberst Wolf mit 300 Dragoner in 6 Kompanien an seinem Ort vorbei gezogen war. Zwischen Freund und Feind 63 (Fn 104) Christian Kodritzki
Oktober 1639 Wolf Datum? Weils sie aber so wenig Soldaten hatten, fordert der Hauptmann Strupp Oberst Wolf auf, Sauerberg mit seinem Volk zu besetzen, weil er besser mit Soldaten, Proviant und Munition versehen sei . Zwischen Freund und Feind 147 Christian Kodritzki
Oktober 1639 Wolf Datum? Fußnote 246: Der Oberst Wolf befand sich zu diesem Zeitpunkt in Assmannshausen, seine Dragoner waren in Lorch und Lorchhausen Zwischen Freund und Feind 147 Christian Kodritzki
02.10.1639 Wolf   Damit er nicht abgewiesen würde, war Oberst Wolf nach dem kurmainzischen Aschaffenburg marschiert, um dort den Pass und Mainbrücke zu bewachen. Zwischen Freund und Feind 60 Christian Kodritzki
02.10.1639 Wolf   Am 02. Oktober war Wolf mit seinem Regiment abends um 10.00 Uhr in Aschaffenburg angekommen und wollte sich dort einlogieren. Die Stadt Aschaffenburg weigerte sich jedoch, das Regiment ohne Expresse Ordre vom Mainzer Kurfürsten in die Stadt einzulassen. Zwischen Freund und Feind 60 Christian Kodritzki
02.10.1639 Wolf   So musste Wolf mit seinem Regiment nach einem 2 Stunden entfernten Flecken weiterziehen. Zwischen Freund und Feind 60 Christian Kodritzki
31.10.1639 Regional   Am 31.10. war das Hauptquartier von Piccolominis Armee in Seligenstadt. Marschrichtung Böhmen Zwischen Freund und Feind 97 Christian Kodritzki
November 1639 Wolf   Stand der bayerischen Truppen bei der Reichsarmada im November 1639, laut eines bayerischen Offizieres: Regiment Johann Wolf Kürassiere, eigentlich Dragoner: 8 Kompanien Zwischen Freund und Feind 107 Christian Kodritzki
November 1639 Wolf   Die Bayern schickten zumindestens den Obersten Wolf mit einem Truppencorps nach Stollhofen….. Zwischen Freund und Feind 110 Christian Kodritzki
November/Dezember 1639 Wolf   … und nur Reiterschaaren unter Reineck und Wolf zur Behauptung der Rheinufer von Lahnstein bis Walluf, von denen das Hauptquartier in Wiesbaden war, …. Die Drangsale des Nassauischen Volkes im dreisigjährigen Krieg 1856 375 G. F. Keller
21.11.1639 Wolf   Dieser Befehl war auch noch vom bayerischen Oberst Wolf an den Leutnant Johann Rücker auf Gutenfels ergangen Zwischen Freund und Feind 142 Christian Kodritzki
24.11.1639 Wolf   Die Besetzung des Rheingaues veranlaßten Geleen und Mercy von Speyer aufzubrechen und die Feinde aus dem Landstrich zu vertreiben. Am 24. November ging die Armee bei Höchst über den Main und rückte in den Rheingau, aus dem der Feinde mit Verlust von vielen Todten und 1400 - 1500 Gefangenen geworfen wurde. Die bayerischen Abteilungen, welche diese Expedition mitmachten, waren: die Reiterregimenter Wert, Gayling, Mercy, Kolb, Löwenstein, Neuneck, Wolf und die Fußregimenter Mercy, Hunolstein, Wahl, Reinach, Haßlang, de Puich, Günther, Holz, Gold und die einschichtige Compagnie des Oberstlieutenants Ossena Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 613 Johann Heilmann
25.11.1639 Wolf Datum? Erfolgreiche Kämpfe im Rheingau gegen die Weimarer und Franzoßen. Eroberung von Walluf, Rüdesheim und Schloss Ehrenfels. Aufstellung der Gefangenen. Zwischen Freund und Feind 133/134 Christian Kodritzki
10.12.1639 Regional   Am 10. Dez. kam der namentlich bekannte Oberst Christoph Henrich Geyling von Altheim mit einem Regiment Kürassiere in den Ämtern Umstadt und Otzberg an. Sein Hauptquartier nahm er in Lengfeld. Zwischen Freund und Feind 182 Fußn 302 Christian Kodritzki
19.12.1639 Wolf   Auch die zurückgelassenen Regimenter Neuneck und Wolf waren zu Früh aus dem Rheingau geflohen. Ff Zwischen Freund und Feind 183 Fußn 303 Christian Kodritzki
20.12.1639 Wolf   Für den Oberst Wolf erbat sich Franz von Merci neue Quartiere. Er sei ein verdienter Offizier Zwischen Freund und Feind 183 Christian Kodritzki
25.12.1639 Wolf   Nur der Oberst Wolf blieb mit 450 Mann vom Regiment des Oberst Reinach in Aschaffenburg. Sein eigenes Regiment wurde aufgeteilt. Je eine Kompagnie in Steinheim, Seligenstadt, Obernburg, Klingenberg, Miltenberg, Lohr.  Zwischen Freund und Feind 184,185 Christian Kodritzki
Ende Dezember 1639 Wolf   Dort in Aschaffenburg lies der Oberst Wolf in großer Eile Wasser in die Staugräben bringen und unternahm große Verteidungsanstrengungen. Zwischen Freund und Feind 200 Christian Kodritzki
27.12.1639 Wolf   Die bayerischen Resttruppen am Rhein kommandierte jetzt der Oberst Wolf Zwischen Freund und Feind 181 Fußn 300 Christian Kodritzki
27.12.1639 Wolf   Vom 27. 12. gibt es einen Bericht, der besagt, das alle Kurmainzer Orte, wie Steinheim, Seligenstadt, Dieburg, Babenhause, Aschaffenburg, Miltenberg und Obernburg mit Kriegsvolk belegt waren Der Oberst Wolf war mit 300 Mann in Ostheim Zwischen Freund und Feind 201 Fn 334 Christian Kodritzki
28.12.1639 Wolf   … worauf er an dem rechten Ufer angekommen, alsbald den Befehl ertheilte, gegen den Flecken Lorch, worin Dragoner von Wolf lagen, vorzurücken und den selben anzugreifen. Die Drangsale des Nassauischen Volkes im dreisigjährigen Krieg 1857 376 G. F. Keller
1640 Wolf   Oberst Wolf hatte noch 1640 erfolgreiche Exkursionen von Aschaffenburg bis hinter Frankfurt(Oberursel) ausgeführt Zwischen Krieg und Stillstand 13 Christian Kodritzki
1640 Wolf   Der von den Bayern gleichfalls geschickte Oberst Wolf hatte auf seiner Marschstation Mudau von der Rücksendung Meutters erfahren.  Zwischen Freund und Feind 60 Christian Kodritzki
Januar 1640 Wolf Datum? Von Würzburg bis Nürnberg erhielten die Abgesandten, denen sich nun auch noch Würzburger angeschlossen hatten, einen Konvoy des Obersten Wolf Zwischen Freund und Feind 212 Christian Kodritzki
01.01.1640 Wolf   war bereits am 1. Januar 1640 Oberst von Rosen an der rechten Rheinseite her, durch den Rheingau nach Wiesbaden aufgebrochen, um die Baierschen Obersten Reineck und Wolf aufzuheben. Die Drangsale des Nassauischen Volkes im dreisigjährigen Krieg 1858 378 G. F. Keller
Juni.1640 Wolf   Am 22.06.1640 schlug Wolf bei Oberursel fünf Weimarer Kompagnien und eroberte die Stadt Selbstzeugnisse Dr. Bernd Wahrlich 3 Dr. Bernd Warlich
22.06.1640 Wolf   Am 22. Juni 1640 erfuhr der Bürgermeister von Obernburg vom Oberst Wolf, in Aschaffenburg, das einige Schweden über den Main bei Seligenstadt kamen und Vieh gestohlen hatten. 10 in Seligenstadt liegende Soldaten von ihm und 30 Bürger konnten den Schweden das Vieh aber wieder abjagen. Stadtarchiv Obernburg    
Juli 1640 Wolf   Mittlerweile hatte der bayerische Dragoneroberst Wolf Oberwesel bemächtigt, und dem Feinde 40 Mann getötet und verwundet und 300 Mann gefangen. Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 616 Johann Heilmann
12.07.1640 Creutz   Am 12. Juli hieb der Oberstwachtmeister Creutz vom bayerischen Reiterregiment Neuneck eine feindliche Dragonercompagnie bis auf 18 Mann nieder Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 616 Johann Heilmann
Oktober 1640 Wolf   Um das neugeworbene lüneburgische Regiment Koch "so der Enden an den Pässen lag" aufzuschlagen, ging der kaiserliche General Saradezin mit einigen Reiterregimenter, unter denen sich auch das bayerische Dragonerregiment Wolf befand, über die Weser. Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 619 Johann Heilmann
November 1640 Wolf   Kriegsstärke Regiment Wolf: 6 Kompagnien 581 Mann, davon 294 zu Pferd, 287 unberitten Die bayerische Kriegsorganisation in der 2. Hälfte des 30 jährigen Krieges 1635 - 1645/46 225 Cordola Kasper
Januar 1641 Wolf   Oberst Wolf wurde mit seinem Dragonerregiment nach Straubing geschickt, um "hinauf gegen Regensburg und hinunter gegen Vilshofen und Passau die Straßen dieß- und jenseits der Donau ohne Unterlaß zu battiren. Er hatte den Auftrag, mit dem Commandanten von Straubung, Oberst Günther, fleißig zu correspondieren und auf den Feind ein wachsames Auge zu richten, damit dieser nicht etwa mit Schiffen oder Flößen - die zwar allen Orten zu verbrennen befohlen worden - den Paß gewinne. Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 625 Johann Heilmann
27.12.1641 Wolf   Der schwarzburg-sondershausische Hofrat Happe erwähnt Wolf in seiner „Thüringischen Chronik“ unter dem 27.12.1641 [6.1.1642; BW]: „Zu Ebeleben hat gelegen der Obriste Johann Wolf, hat auch übel gehauset, Meinem Gnädigen Herren viel Schaafviehe und Getreyde genommen und ist auch in der Nacht Feuer auskommen, da dem Bader seine Scheuren abgebrant und sieben Soldaten Pferde darinnen umbkommen.  Thüringische Chronik   Happe
1642 Wolf   Kriegsstärke Regiment Wolf: 6 Kompagnien 550 Mann zu Pferd  Die bayerische Kriegsorganisation in der 2. Hälfte des 30 jährigen Krieges 1635 - 1645/46 227 Cordola Kasper
06.08.1642 Wolf   Er(Jan von Werth) übernahm als Führer der gesamten anwesenden Reiterei den Befehl über die bewährten bayerischen Regimenter Werth, Mercy, Gayling, Wolff und Löwenstein…. Jan von Werth 121 Helmut Lahrkamp
06.08.1642 Wolf   Gayling, Kolb und Wolff weilten im Lager Jan von Werth 121 Fn 12 Helmut Lahrkamp
07.08.1642 Wolf   Bei Lahrkamp "Jan von Werth" wird erwähnt, dass Wolf bei der Ankunft von Jan von Werth am 07.08.1642 im Lager weilte. Höchstwahrscheinlich wurde er vor Jan von Werth(24.03.1642) ausgetauscht. Jan von Werth 121 Helmut Lahrkamp
05.09.1642 Wolf   Am 5.9.1642 soll Wolf Johann von Werth zweimal vor dem Tode bewahrt haben. Der 30 jährige Krieg in Selbstzeugnissen, Chroniken und Zeugnissen   Dr. Bernd Warlich
24.09.1642 Wolf   Gefecht bei Liedberg. Er (Jan von Werth) sollte vom Pferd geworfen und nur durch den Dragoneroberst Wolff vom Tode oder zumindestens von der Gefangenschaft gerettet worden sein. Jan von Werth 124 Helmut Lahrkamp
06.12.1642 Wolf   Kriegsstärke Regiment Wolf: 6 Kompagnien 580(613) Mann zu Pferd Die bayerische Kriegsorganisation in der 2. Hälfte des 30 jährigen Krieges 1635 - 1645/46 231 Cordola Kasper
1643 Wolf   Die bayerische Kavallerie bestand 1643 aus 8 Reiterregimentern, Werth, Caspar, Mercy, Gayling, Druckmüller, Andreas Kolb, Sporck, L Pierre, Königsegg; hinzu kam das Dragonerregiment Wolff Jan von Werth 130 Helmut Lahrkamp
1643 Wolf   Von den Obristen waren Gayling - der 1644 zum Generalwachtmeister aufstieg - , Wolf und Druckmüller alte Waffengefährten Werths. Jan von Werth 130 Helmut Lahrkamp
November 1643 Wolf   Kriegsstärke Regiment Wolf: 18 Kompagnien 1025 Mann zu Pferd  Die bayerische Kriegsorganisation in der 2. Hälfte des 30 jährigen Krieges 1635 - 1645/46 233 Cordola Kasper
08.11.1643 Wolf   Fast gleichzeitig hatte Oberst Wolf eine feindliche Abteilung bei Schönberg überfallen Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 654 Johann Heilmann
22.11.1643 Wolf   Am 22.11.1643 gelang ihm bei Tuttlingen gegen eine Belohnung von 1000 Dukaten die Eroberung der französischen Artillerie. Zudem erlaubte Maximilian I., dass Wolf in Wien die näheren Einzelheiten erläuterte. Der 30 jährige Krieg in Selbstzeugnissen, Chroniken und Zeugnissen   Dr. Bernd Warlich
24.11.1643 Wolf Überfall bei Tuttlingen Am 24. mit Tagesanbruch, brach die Armee gegen Tuttlingen auf. Die Vorhut - 1000 Reiter, das Dragonerregiment Wolf und 600 Musketiere des Oberst Johann Ulrich Gold - führte der General der Cavalerie Jan von Wert Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 657 Johann Heilmann
24.11.1643 Wolf Überfall bei Tuttlingen Sofort jagte der bayerische Dragonerregiment Wolf "der sich bei dieser Occasion über die Maßen tapfer gehalten", unterstützt von dem kaiserlichen Oberst Epp in den Kirchhof, hieb die Wache nieder und eroberte sämtliche Geschütze. Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 658 Johann Heilmann
24.11.1643 Wolf Überfall bei Tuttlingen In Tuttlingen bemerkte man die Gefahr erst, als der Geschützpark bereits genommen war. Oberst Wolf hatte etliche Geschütze auf die Stadt richten und auf dieselbe feuern lassen. Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 658 Johann Heilmann
24.11.1643 Wolf Überfall bei Tuttlingen Jan von Werth führte als General der Kavallerie und "Meister im Aufschlagen der Quartiere" die Avantgarde, die aus 1000 kommandierten Reitern, den Dragonern des bewährten Obristen Wolff und 600 Musketieren bestand, …. Jan von Werth 136 Helmut Lahrkamp
24.11.1643 Wolf Überfall bei Tuttlingen Mercy versprach dem Obristen Wolf tausend Dukaten, wenn er sich die Geschütze bemächtigte, und Wolffs Dragoner, unterstützt durch Reiter des kaiserlichen Obristen Epp, hieben die Bedeckung nieder und besetzten den Friedhof. Jan von Werth 136/137 Helmut Lahrkamp
24.11.1643 Wolf Überfall bei Tuttlingen Der Kurfürst erlegte die erforderliche Summe und erlaubte, dass Wolf nach Wien reiste, um der Majestät "die particularia zu referirn". Jan von Werth 137 Fn 83 Helmut Lahrkamp
24.11.1643 Wolf Überfall bei Tuttlingen Der General von der Cavallerie Freyherr Johann von Wörth führet 1000 comendirten Reuter und den Wolffischen Tragonern die Avantguardia neben 600 Musguetieren, welche der Chur Bayrisch Obriste Johann Ulrich Gold commandiert. Quellen zur Geschichte des 30 jährigen Krieges zwischen Prager Frieden und Westfälischem Frieden 133 Josef J. Schmid
24.11.1643 Wolf Überfall bei Tuttlingen 3 französische Offiziere fielen unserem commandierenden Wolf, der überall der erste war, und mit eigener Hand viele Feinde erleget hat zu Füßen, versprachen nimmermehr über den Rhein zu gehen, und auch andere Franzoßen hierzu zu bereden, und wurden auf solche Weise entlassen Maurus Friesenegger - Tagebuch aus dem 30jährigen Krieg 78 Pater Willibald Mathäser
24.11.1643 Wolf Überfall bei Tuttlingen Der Überfall bei Tuttlingen. Die Avantgard, aus 1000 Reitern, den Wolf`schen Dragoner und 600 Musketieren bestehend, führte der schon erwähnte berühmte Johann von Werth, welcher nach dreijähriger Gefangenschaft in Paris wieder auf dem Kriegsschauplatz erschienen war. Der kleine Krieg, sein Wesen und seine Bedeutung 1855 220 C. Helmuth
24.11.1643 Wolf Überfall bei Tuttlingen Überfall von Tuttlingen. Zur Ausführung dieses wichtigen Unternehmens, erkor er den durch kühne Taten berühmten Obersten Wolf mit dem Versprechen, ihm bei dem Kurfürsten eine Belohnung von 1000 Ducaten zu erwirken. Wolf sprengte seinem Dragonerregiment und einer Abteilung österreichischer Kürassiere in den anstoßenden Friedhof, wo ein Hauptmann mit seiner Compagnie Wache hielt. ff Maximilian I. der katholische, Kurfürst von Bayern und der dreißigjährige Krieg 1869 816 Dr. Fr. Ant. Wilhelm Schreiber
1644 Wolf   Wolf, stationiert in Steißlingen am Hohentwiel, informierte den kaiserlichen Obristleutnant und Oberamtmann von Amorbach, Kärpen, im Juni 1644 über ein verlustreiches Gefecht mit gegnerischen Truppen bei Hüfingen. Der 30 jährige Krieg in Selbstzeugnissen, Chroniken und Zeugnissen   Dr. Bernd Warlich
1644 Wolf   Im August dieses Jahres war er in Heilbronn[67] und informierte Hatzfeldt über die Schlacht bei Freiburg,[68] den Weitermarsch nach Villingen[69] und in den Raum Stuttgart[70] sowie über den gegnerischen Angriff auf Philippsburg.[71] Allerdings wird auch „unerhörte Grausamkeit der Soldateska“ und Wolfs bei der Eroberung Wiesbadens[72] im November 1644 erwähnt. Der 30 jährige Krieg in Selbstzeugnissen, Chroniken und Zeugnissen   Dr. Bernd Warlich
Januar 1644 Wolf   Kriegsstärke Regiment Wolf: 1090 Mann zu Pferd  Die bayerische Kriegsorganisation in der 2. Hälfte des 30 jährigen Krieges 1635 - 1645/46 235 Cordola Kasper
September 1644 Wolf   Der kaiserliche General Graf Hatzfeld war unterdessen mit den Bayern unter den Obersten Wolf und Sporck auf der diesseitigen Rheinseite angelangt, um den ferneren Fortschritten der Franzoßen Einhalt zu thun. Auf dem rechten Rheinufer hatten die Bayern noch alles in Besitz und Oberst Wolf war schon bis zur Gustafsburg, Mainz gegenüber, vorgedrungen und stand im Begriffe sich in die Stadt zu werfen. Dort aber angekommen, erhielt er ein Schreiben vom Domkapitel, daß er sich nur zurückbegeben möge, indem man die Verhandlungen mit den Franzoßen eröffnet habe und die Bürger sich weigerten, unter die Waffen zu treten  Die Drangsale des Nassauischen Volkes im dreisigjährigen Krieg 1859 406 G. F. Keller
Juli 1644 Wolf   Kriegsstärke Regiment Wolf: keine Angaben Die bayerische Kriegsorganisation in der 2. Hälfte des 30 jährigen Krieges 1635 - 1645/46 237 Cordola Kasper
September 1644 Wolf   Die Baiern unter den Obersten Sporck und Wolf hatten nämlich zu Schwanheim wo eine Brücke über den Main geschlagen wurde , ihr Hauptquartier und von denselben wurden Truppenabteilungen von 1200 Reiter nach Höchst und Hofheim vorgeschoben...  Die Drangsale des Nassauischen Volkes im dreisigjährigen Krieg 1859 407 G. F. Keller
06.09.1644 Wolf   Oberst Wolf stand mit 300 Dragoner bei Heidelberg, um den Feind auszukundschaften. Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 674 Johann Heilmann
Mitte September 1644 Wolf   Der bayerische Oberst Wolf war mit 1000 Dragoner bis Gustafsburg vor den Mauern der Stadt zu Hilfe heran geeilt; die Domherren gaben ihm die Weisung, zu warten bis die Verhandlungen mit den Franzoßen abgelaufen seien Maximilian I. der katholische, Kurfürst von Bayern und der dreißigjährige Krieg 1870 837 Dr. Fr. Ant. Wilhelm Schreiber
17.09.1644 Wolf   Den Oberst Wolf hatte er nach Mainz vorausgeschickt, um diese Stadt "bis auf Ankunft der Armada vor dem Feind zu desendiren". Als Wolf vor Mainz eintraf, war die Schiffbrücke abgefahren und das Domkapitel stand bereits in Unterhandlung mit dem Feind. Wolf erhielt den Bescheid, sich wieder zurückzuziehen. Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 674 Johann Heilmann
Ende September 1644 Wolf   Mercy befahl dem General Weert mit einem Reitercorps und den wolfischen Dragonern in Eilmärschen über Miltenberg und Aschaffenburg gegen Hanau aufzubrechen, wo die Hessen standen und der Vereinigung mit Turenne harrten Maximilian I. der katholische, Kurfürst von Bayern und der dreißigjährige Krieg 1871 837 Dr. Fr. Ant. Wilhelm Schreiber
Ende September 1644 Wolf   Steht die bairische Armee teilweise bei Steinheim, (Mercy, Rückzug von Freiburg) 1 Cornet und 35 Dragoner von Johann Wolf befinden sich 14 Tage in Babenhausen.       
15.10.1644 Wolf   Wolfs Dragoner erhalten noch ab 05.//15. Oktober 1644 6 Wochen lang Verpflegung (in Babenhause?). Corporal dort war Johann Steyn. Wachmeister war Clauti Berlin StD. E8A 137/2    
19.10.1644 Wolf   Am 09./19. Oktober 1644 wird Obrist Wolf um Abführung des in Babenhausen stationierten Cornets von 37 Dragonern gebeten. StD. E8A 137/1    
21.10.1644 Wolf   Am 21. Oktober antwortet Wolf aus Aschaffenburg auf den Befehl vom 09./19. Oktober zur Abführung des Cornets aus Babenhausen. StD. E8A 137/1    
1644 Wolf Tod Ein dritter erlitt bei der Erstürmung von Bensheim eine tödliche Verwundung - Wolf Die bayerische Kriegsorganisation in der 2. Hälfte des 30 jährigen Krieges 1635 - 1645/46 87 Cordola Kasper
November 1644 Wolf Tod Denn als Feldmarschall Mercy und Johann von Werth sechs Wochen später Bensheim, das von den Franzoßen besetzt war, bestürmen ließen, wurde der größte Theil davon niedergeschossen, Sporck verwundet, Oberst Wolf aber, als er während des Stürmens mit einer Fackel zum Thore lief, um solches anzubrennen, bekam er einen Schuß, an dessen Folgen er bald darauf starb. Die Drangsale des Nassauischen Volkes im dreisigjährigen Krieg 1859 409/410 G. F. Keller
21.11.1644 Wolf Tod Am 21.11.1644 wurde er bei dem Versuch, Bensheim zu erobern, in den Rücken geschossen und starb an dieser Verwundung.  Der 30 jährige Krieg in Selbstzeugnissen, Chroniken und Zeugnissen   Dr. Bernd Warlich
24.11.1644 Wolf Tod Er (Mercy) beschränkte sich auf die Sicherung der Bergstrasse, ließ die Kavallerie unter Werth gegen Höchst vorstoßen, dass den Hessen, die den Ort am 16. September besetzt hatten, "per Akkord" wieder entrissen wurde (8. November), und stürmten Bensheim, wo der tapfere Dragonerobrist Wolf den Tod fand (21.11.1644) Jan von Werth 149 Helmut Lahrkamp
Dezember 1644 Wolf   Kriegsstärke Regiment Wolf: 10 Kompagnien 928 Mann zu Pferd Die bayerische Kriegsorganisation in der 2. Hälfte des 30 jährigen Krieges 1635 - 1645/46 239 Cordola Kasper
Dezember 1644 Wolf Tod Anfang Dezember wurden Bensheim und Weinheim angegriffen. Am 1. Dezember wurde Bensheim erstürmt, bei dieser Gelegenheit aber der ausgezeichnete Dragoneroberst Wolf - das Muster eines Soldaten - so verwundet, daß er bald darauf starb. Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 676 Johann Heilmann
01.12.1644 Wolf Tod Der baierische Dragoneronerst Wolf zeichnete sich als tapferer Offizier vielfach aus. 1640 besetzte er Speyer und eroberte Landau und Germersheim. Darauf wurde er zum Schutz von Aschaffenburg abberufen. Bald nachher finden wir ihn als Eroberer von Oberursel. 1643 leitete sein Angriff am 24. Nov. den Sieg bei Tuttlingen ein. Ferner zeichnete er sich in der Schlacht von Freiburg am 03. und 05.August 1644 aus. Am 01.Dez. 1644 fiel der "in seiner Spezialwaffe unersetzliche" Oberst im Sturm auf Bensheim Maurus Friesenegger - Tagebuch aus dem 30jährigen Krieg 131 Pater Willibald Mathäser
Ende 1644 Wolf Tod ".. das nicht bensheim vor wenig tagen mit Sturm übergangen, und der Obriste Wolf durch einen Doppelhacken davor Tod geschossen..." aus einem Brief Johann von Hessen an seinen Bruder Georg. StADa   Christian Kodritzki
07.12.1644 Wolf   20 Dragoner sind in Dieburg StD. E8A 77/2    Christian Kodritzki
14.12.1644 Wolf   Brief von Mercy an Maximilian: Anlangend das Wolffsche Dragonerregiment, da hab ich zwar lang darauf gedacht, wie solches mit einem andern qualificirten Subjecto könnte ersetzt werden, auch mit den Generalpersonen davon geredet, allein finde ich keinen, welcher dasjenige, so der Oberst Wolf gethan, dabei wird prätiren können, doch sehe ich keinen besser dazu qualificiert zu sein, als das sportscheu Regiment zu Pferd Oberstlieutenant Creutz, welcher nicht allein ein guter und wachtbarer Soldat, sondern auch vor diesem bei den Dragonern herkommen gewesen. Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 676 Johann Heilmann
Januar 1645 Wolf   Als Mercy gefragt wurde, ob man Sperreuter das nun führerlose Dragonerregiment Wolf verleihen solle, wollte Mercy dieses lieber dem Obersten Creutz übertragen. Seitenwechsel 108 Christian Kodritzki
25.03.1645 Wolf   Das war nun in kurzer Zeit der dritte herbe Verlust, der das bayerische Herr traf. Zuerst fällt der Generalwachtmeister Kaspar von Mercy bei Freiburg, dann der tapferste unter den Tapferen Wolf und jetzt Nußbaum. Es vergeht noch eine kurze Zeit und das Heer verliert bei Allersheim mit dem Feldmarschall Mercy, den besten General, den es bis zum heutigen Tag gehabt. Kriegsgeschichte von Bayer, Franken, Pfalz und Schwaben 2. Band 681/682 Johann Heilmann
05.05.1645 Regional   Schlacht bei Mergentheim/Herbsthausen Von Kronach nach Nördlingen 613 Peter Engerisser
05.05.1645 Wolf/Creutz   …bei Sindringen am Kocher, wo sie durch den Dragonerobristen Creutz überfallen wurden Jan von Werth 154 Helmut Lahrkamp
30.07.1645 Creutz   Mercy verlegte von Feuchtwangen aus am 30.Juli etwa 600 Mann unter dem Obristen Creutz in die Stadt Dinkelsbühl Theatrum Europaeum Band V  
03.08.1645 Regional   Schlacht bei Alerheim. Franz von Mercy fällt. Zug der Bayern nach Franken zurück Seitenwechsel 120ff Christian Kodritzki
November 1645 Wolf   Kriegsstärke Regiment Wolf(jetzt Creutz) 10 Kompanien, 846 Mann Die bayerische Kriegsorganisation in der 2. Hälfte des 30 jährigen Krieges 1635 - 1645/46 241 Cordola Kasper
1647 Creutz   Zwei weitere gingen 1647 als Meuterer: Schoch, Creutz Die bayerische Kriegsorganisation in der 2. Hälfte des 30 jährigen Krieges 1635 - 1645/46 87 Cordola Kasper
26.03.1647 Werth/Creutz   Verletzter Ehrgeiz scheint ausschlaggebend für Werths Meutereigewesen zu sein. Unter den gegannten Offizieren war Graf Spaur Werths Schwager, Spork als Generalwachtmeister sein engster Mitarbeiter, Salm sein Verbindungsmann zum Kaiser, Creutz ein Werth blind ergebener roher Haudegen Johann von Werth (Ritzler S. 38ff), Tagebuch aus dem 30 jährigen Krieg 135 Maurus Friesenegger
05.07.1647 Creutz   dagegen zogen die beiden Dragonerregimenter Schoch und Creutz in entgegengesetzten Richtungen den kaiserlichen Fahnen zu. Obrist Creutz, der um und in Aichach einquartiert war zog auf Regensburg; nach dem Beweis seines Abfalls setzte der Kurfürst 1000 Taler auf seinen Kopf. Als Creutz zum kaiserlichen Heer stoßen wollte, meuterten seine Dragoner, worauf der Obrist sie nach Regensburg zurückführte. Jan von Werth 177 Helmut Lahrkamp
Mitte Juli 1647 Creutz   ..auch die Offiziere des Dragonerregimentes Creutz erschienen in Folge in der kaiserlichen Armee Jan von Werth 181 Helmut Lahrkamp
19.07.1647 Bärtl   Oberst Johann Bärtl hatte das Regiment am 19. Juli 1647 erhalten. Vor ihm war Creutz Oberst und Commandeur des Regiments; sein Name wurde an den Galgen geschlagen, da er vor seiner Fahnenflucht sich Bexationen jeglicher Art zu Schulden kommen hat lassen. Creutz hatte das Regiment nach dem Tod des unübertrefflichen Wolf, des besten Soldaten der Armee, erhalten Kriegsgeschichte von Bayern, Franken, Pfalz und Schwaben 929 Johann Heilmann
August 1647 Creutz   Über den Ulmer Waffenstillstand waren viel hohe bairische Generale so sehr unzufrieden, daß sie nicht weniger im Schilde führten, als Baiern zu verlassen, und zum Kaiser überzugehen, und auch ihre Regimenter mitzunehmen, Unter diesen waren der Oberstwachtmeister Sporck, Oberst Spaur, Oberstleutnant Graf von Salm, und Gabor, Oberst Creutz, und der rechtschaffene Johann von Werth, der Liebling und die Hoffnung unseres Maximilians Tagebuch aus dem 30 jährigen Krieg 94 Maurus Friesenegger
August 1647 Creutz   Der Oberst Creutz zog seine Truppen von Murnau, und Weilheim, wo dieselben im Winter-Quartier gelegen, den Lech und die Donau hinunter, plünderten Aichach, Schrobenhausen, Geisenfeld, und alle Dörfer hinab, um sich, und seine Leute zu Regensburg dem Kaiser zu übergeben. Tagebuch aus dem 30 jährigen Krieg 94 Maurus Friesenegger
August 1647 Creutz   Da aber seine Dragoner den Meineid vermerkten, wichen sie von ihm, denen auch die übrigen folgten. Er aber kam mit Beihilfe des Kommandanten von Regensburg mit seinem Raub durch. Tagebuch aus dem 30 jährigen Krieg 94 Maurus Friesenegger
07.09.1647 Creutz   Bevor er den bayerischen Truppen Befehl erteilte, zu Melanders Armee zu stoßen, verlangte er die Bestrafung von Werth und Sporck sowie die Auslieferung des Obristen Creutz als "conditio sine qua non" der Konjunktion. Jan von Werth 189 Helmut Lahrkamp
29.10.1647 Creutz   Auf Gronsfelds Anzeige hin wurden die den Bayern mißliebige Offiziere - Obrist Creutz, der als Kommandant dem Kürassierregiment Wrtby vorgestellt worden war, und alle Anhänger Werts - nach Prag beordert Jan von Werth 192 Helmut Lahrkamp
Ende 1647 Creutz   Creutz erhielt Ende 1647 ein kaiserliches Kürassierregiment. Jan von Werth 177 fn Helmut Lahrkamp
  Allgemein   Der Gregorianische Kalender(heute noch gültig) ist dem julianischen Kalender 10 Tage voraus. Im 30 jährigen Krieg wurden beide Kalender benutzt Wikipedia    
  Allgemein   Oberbefehlshaber der Reichsarmada war der kaiserliche Feldmarschall Huin de Geleen. Die bayerischen Truppen befehligte der Feldzeugmeister Franz Freiherr von Mercy. Zwischen Freund und Feind 40 Christian Kodritzki
  Wolf   Angaben von Literatur zur Biografie von Johann Wolf Die bayerische Kriegsorganisation in der 2. Hälfte des 30 jährigen Krieges 1635 - 1645/46 85 Cordola Kasper
  Wolf   Der Nachfolger von Johann Wolf nach dessen Tod 1644: Johann Ferdinand Creutz. Nach der Fahnenflucht des Johann Ferdinand Creutz wurde der Oberst Johann Bärtl am 19. Juli 1647 Kommandeur des Dragonerregimentes. Die bayerische Kriegsorganisation in der 2. Hälfte des 30 jährigen Krieges 1635 - 1645/46 325 Cordola Kasper
  Wolf   Es gibt auch einen Abgesandten der Darmstädter(Hessen-Darmstadt) Regierung mit Namen Johannes Wolf. Er wurde am 29.10.1639 zu Piccolomini geschickt Zwischen Freund und Feind 96 Christian Kodritzki
  Wolf   Das Regiment Johann Wolf war Teil der Reichsarmada Zwischen Freund und Feind   Christian Kodritzki
  Allgemein   Der Kölner Kurfürst Ferdinand war ein Bruder des Bayerischen Kurfürst Maximilian Zwischen Freund und Feind 205 Christian Kodritzki

Personen im Regiment Johann Wolf

Die Schlacht oder der Überfall bei Tuttlingen 24.11.1643

Aus dem Schreiben des Bayerischen Feldmarschall Franz von Mercy an Kurfürst Maximilian mit der Bitte um die 1000 Ducaten für die schlachtentscheidende Eroberung der feindlichen Geschütze. 

Quelle: "Die Feldzüge der Bayern in den Jahren 1643, 1644 und 1645 unter den Befehlen des Feldmarschalls Franz Freiher von Mercy" von Johann Heilmann 1851 

Der bayerische Generalfeldzeugmeister Franz von Mercy schreibt am 25.02.1640 an den Obrist Johann Wolf mit Anordnung zur Einquartierung seiner "Wolfschen Dragoner" in Klingenberg, Miltenberg, Obernburg und Seligenstadt. Quelle: "Was ein Seligenstädter Mönch im Dreissigjährigen Krieg erlebte - Die Chroniken des Leonhard Walz 1631 - 1646" 

 

Unterschrift des Johann Wolf, der sich auch manchmal  Johann Wolff schrieb. Quelle: "Seitenwechsel" von Christian Kodritzki

Die Bücher von Christian Kodritzki sind sehr zu empfehlen. http://verlag-christian-kodritzki.de/

 

Nach Recherchen in der aktuellen Ausgabe des Buches "Peter Hagendorf - Tagebuch eines Söldner" von Jan Peters wurden verschiedene Berührungspunkte entdeckt, die sich auf das Regiment Johann Wolf und unsere Heimatgegend beziehen. Peter Hagendorf diente zu dieser Zeit um Fußregiment Pappenheim. Diese Punkte bedürfen einer weiterer Überprüfung. 

Dieses Buch ist sehr zu empfehlen:  Jan Peters " Peter Hagendorf - Tagebuch eines Söldners aus dem Dreißigjährigen Krieg" ISBN 978-3-89971-993-2

Peter Hagendorf legte in 24 Jahren während des 30 jährigen Krieges eine Strecke von  22.400 km quer durch Europa zurück. 
Datum Ort Bemerkung

Seite

Oktober 1631 Aschaffenburg Letzte Datumsangabe Seite 105 17. September in Leibzig  106
1634 Mergentheim, Würzburg, Karlstadt, Gemünden, Gelnhausen Mit dem roten Regiment der schwedischen Armee 108
19.11.1634 Heidelberg. Wir waren 4 Regimenter zu Fuß und 3 zu Pferd. Johann von Werth hat uns kommandiert.  - eventuell Bezug zum Regiment Johann Wolf ? 110
1635 Im Schwarzwald  - eventuell Bezug zum Regiment Johann Wolf ? 111
Okt./Nov. 1639 Mit dem Regiment Günther(Vorher Pappenheim) im Rheingau gelegen  - eventuell Bezug zum Regiment Johann Wolf ? 121
Mitte/Ende Dez. 1639 In Aschaffenburg gelegen, dann nach dem Taubergrund  - eventuell Bezug zum Regiment Johann Wolf ? 121
März 1640 In Kronach   122
etwa 14.11.1642 Aschaffenburg, über den Main nach Miltenberg. Über den Odenwald nach Ballenberg und Krautheim   128
11.12.1644 Aufgebrochen nach Babenhausen, nach Klingenberg am Main, nach Miltenberg,    132
29.05.1645 nach Aschaffenburg   133
Mitte Mai 1646  -über den Odenwald nach Amorbach, nach Miltenberg, nach Klingenberg, nach Obernburg, nach Aschaffenburg   133

Wird fortgesetzt

 

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