Kurbairisches Dragonerregiment

 Johann Wolf e.V.

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Selbstgemacht

Gerätschaft

Projekt Militärisches Feuerwerk

Zu diesem Projekt wurde jetzt in der Vorbereitungsphase einige Feuerballen, sowie Werkzeuge und Komponenten angefertigt. Hier sehen Sie 2 Feuerballen in verschiedenen Knüpftechniken, ein Zünder aus Lindenholz, ein Einschlaghammer zum Setzen von Zünder und Mordschlägen, 3 selbstgefertigte Mordschläge und 2 selbstgeschmiedete Nadeln zum Knüpfen. Siehe auch unter "Projekte".

 

Richtvorsatz für den Mörser

Richtvorrichtung zum Einrichten des Mörsers. Mit dieser, nach einem historischen Stich angefertigtem Gerät kann zuerst der gerade, ebene Stand des Geschützes geprüft werden. Zudem dient es zum Anvisieren des Zieles und der Einstellung des Schußwinkels. Nach Ladetabellen und mit Hilfe der Gradeinteilung auf diesem Gerät kann dann die entsprechende Ladung und der einzustellende Winkel errechnet werden.

 

Spanischer Reiter

Bau eines Spanischen Reiters nach den Angaben aus dem Fachbuch "Abhandlung über die Befestigungskunst den Angriff und die Vertheidigung der Feldbefestigungen" von Johann Fischmeister für die Schulen der Feldartillerie 1840. Der spanische Reiter deckt eine Front 2,50 und muss nur noch wetterfest gestrichen werden. Mehrere spanische Reiter können mit den geschmiedeten Hacken und Ringen miteinander verbunden werden. Die Spitzen sind rund abgedreht um eine Verletzungsgefahr auszuschließen. Materialkosten etwa 120.-€, Anfertigungsdauer 5 Stunden.

 

Da wir seit 2015 die Authenzität unseres Feldlagers verbessern möchten, war der erste Schritt Bänke zu bauen, die einem Lager des 17. Jahrhunderts entsprechen. Festbänke oder auch verkleidete Festbänke können durch selbstgefertigte authentische Bänke ersetzt werden. Unser Corporal der Artillerie, Herbert Altmann hat ein von ihm entworfenes und gebautes Musterstück  vorgestellt. Es sind jetzt 6 Bänke nach diesem Muster gebaut. Maßgeblich ist eine sichtbare Authenzität und die Möglichkeit, die Bänke leicht auseinander zubauen und zu befördern. 
Auch fertigen wir verschiedene Gegenstände, um dem interessierten Besucher zu zeigen mit welchen Waffen oder Hilfsmittel im 30 jährigen Krieg gekämpft wurde. Diese Gegenstände dienen nur der Anschauung und werden nicht eingesetzt.
Krähenfüße/Fußangeln

Krähenfüße (Fußangeln) sind eine Verteidigungswaffe, die aus meistens 4 tedraedrisch miteinder verbundenen Spitzen besteht. So zeigt immer eine Spitze nach oben. Krähenfüße wurden benutzt um gegnerische Soldaten an den Füßen, bzw. um Pferde von Reitern an den Hufen zu verletzen und somit ihren Vormarsch zu behindern oder aufzuhalten. Großflächig vor einem Angriff auf dem erwarteten Aufmarschgebiet des Feindes ausgestreut, war diese hinterhältige Waffe auf Gras oder Sandboden nur schwer erkennbar. Unsere Vorzeigekrähenfüße sind aus einem Stück geschmiedet.  

 

Kettenkugel

Kettenkugel. Nach Verlassen des Kanonenlaufes trennen sich die Kugelhälften und beginnen eine rotierende Bewegung. Diese furchtbare Waffe riss große Schneißen in die angreifenden Gegner. Die Halbkugeln wurden aus Blei gegossen, wobei die Glieder für die Kette gleich miteingegossen wurden

 
   

 

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