Kurbairisches Dragonerregiment Johann Wolf e.V.

Zurück zur Hauptseite

 

3. Corporalschaft Feldartillerie

Zur Zeit des 30 jährigen Krieges wurde zwischen der Feldartillerie und der eigentlichen Artillerie unterschieden. 

Hier zu eine Abhandlung des Obristen der Cronacher Ausschusscompagnie Walter Schinzel-Lang:

Artillerie im Dreissigjährigen Krieg

 

Der Anteil der Artillerie in einer Armee war nicht so hoch, wie immer angenommen. So hatten Tilly und Cordoba bei der Schlacht bei Höchst am 22. Juli 1622 etwa 20.000 Mann Infanterie, etwa 6000 Reiter und nur 18 Geschütze. Dies war damals eine außergewöhnlich starke Artillerie.

 

 Feldartillerie des Regiment Johann Wolf

In der Feldartilleriecorporalschaft kommt ein 40mm Mörser (Feuerspucker), ein leichtes Feldgeschütz 35mm, ein leichtes Feldgeschütz 40mm und ein Falkonett 30mm zum Einsatz. Die genaue Beschreibung dieser Geschütze ist unter dem Punkt "Bewaffnung Artillerie" zu finden. Ein 80mm Feldgeschütz, sowie diverse andere Geschütze können noch angefordert werden. 

Auf die Anfertigung des Zubehör der Geschütze legen wir besonderen Wert. So werden Kaliberlehren, Winkel zur balistischen Berechnung, Zieleinrichtungen, Sanduhren zur Prüfung der Abbrandgeschwindigkeit von Lunten, alle Arten von Geschoßen und vieles mehr für jedes Geschütz angefertigt oder beschafft.

Die Compagnie verfügt über 8 ausgebildete Kanoniere mit allen gesetzlichen Genehmigungen. Seit 2016 sind alle Musketiere auch ausgebildete Kanoniere mit allen erforderlichen gesetzlichen Erlaubnissen.

Bewaffnung Artillerie

Aufstellung der Compagnie